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Selbstverständnis und Lebenswelt

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Die Abhandlung erschließt die Grundlagen der menschlichen Selbstverständigung im Spannungsfeld von Faktizität und Geschichtlichkeit, wobei das früheste Werk Heideggers im Fokus steht, insbesondere die Vorlesungen von 1919 bis 1923/24. Hier entwickelt Heidegger eine phänomenologische Hermeneutik des faktisch-historischen Lebens. Während frühere Analysen genealogisch die Vorgeschichte von Sein und Zeit beleuchteten, wird diese Phase nun als eigenständige philosophische Position interpretiert. Heideggers Theorie des faktisch-historischen Lebens entsteht durch die hermeneutische Transformation der Husserlschen Phänomenologie, was eine eingehende Auseinandersetzung mit Husserl und Descartes erfordert, die beide das Thema „Selbst- und Weltverständnis“ im Kontext „Ich und Welt“ behandeln. Die kritische Analyse von Heideggers Frühwerk zielt darauf ab, es für die hermeneutische Gegenwartsphilosophie fruchtbar zu machen. Dies eröffnet neue Perspektiven für den Dialog mit heterogenen Ansätzen von Denkern wie Nietzsche, Gadamer, Ricoeur, Foucault, Taylor und Rorty. Ihre Bemühungen um eine „historische Ontologie unserer selbst“ führen zu einer Klärung des menschlichen Selbstverhältnisses, wobei die frühe Hermeneutik Heideggers neue Problemlösungsansätze bietet. Zudem wird die methodologisch wichtige Frage des Lesens und Schreibens von Texten als Raum für menschliches Selbst- und Weltverständnis behandelt. Die Abhandlung leistet einen syste

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Selbstverständnis und Lebenswelt, Hans-Helmuth Gander

Jazyk
Rok vydania
2001
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(pevná),
Stav knihy
Poškodená
Cena
21,04 €

Platobné metódy

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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Klostermann
Rok vydania
2001
Väzba
pevná
Počet strán
402
ISBN10
3465030664
ISBN13
9783465030669
Série
Anotácia
Die Abhandlung erschließt die Grundlagen der menschlichen Selbstverständigung im Spannungsfeld von Faktizität und Geschichtlichkeit, wobei das früheste Werk Heideggers im Fokus steht, insbesondere die Vorlesungen von 1919 bis 1923/24. Hier entwickelt Heidegger eine phänomenologische Hermeneutik des faktisch-historischen Lebens. Während frühere Analysen genealogisch die Vorgeschichte von Sein und Zeit beleuchteten, wird diese Phase nun als eigenständige philosophische Position interpretiert. Heideggers Theorie des faktisch-historischen Lebens entsteht durch die hermeneutische Transformation der Husserlschen Phänomenologie, was eine eingehende Auseinandersetzung mit Husserl und Descartes erfordert, die beide das Thema „Selbst- und Weltverständnis“ im Kontext „Ich und Welt“ behandeln. Die kritische Analyse von Heideggers Frühwerk zielt darauf ab, es für die hermeneutische Gegenwartsphilosophie fruchtbar zu machen. Dies eröffnet neue Perspektiven für den Dialog mit heterogenen Ansätzen von Denkern wie Nietzsche, Gadamer, Ricoeur, Foucault, Taylor und Rorty. Ihre Bemühungen um eine „historische Ontologie unserer selbst“ führen zu einer Klärung des menschlichen Selbstverhältnisses, wobei die frühe Hermeneutik Heideggers neue Problemlösungsansätze bietet. Zudem wird die methodologisch wichtige Frage des Lesens und Schreibens von Texten als Raum für menschliches Selbst- und Weltverständnis behandelt. Die Abhandlung leistet einen syste