Katharina war eine spanische Prinzessin, deren Eltern mit ihrer Ehe das Bündnis zwischen England und dem gerade entstehenden Spanien festigen wollte. Katharina von Aragón heiratete erst Arthur und wurde dann die erste Ehefrau von König Heinrich VIII. von England. Ihre Tochter war Königin Maria. Katharina von Aragón war die jüngste Tochter von Königin Isabella I. von Kastilien und König Ferdinand II. von Aragon. Geboren wurde Katharina am 15. Dezember 1485 in Alcalá de Henares, sie starb am 7. Januar 1536 auf Schloss Kimbolton in England. Die Spanierin „erbte“ Henry von seinem verstorbenen älteren Bruder, der eigentlich den Thron besteigen sollte. Die Verbindung mit Katharina sollte das Bündnis mit Spanien festigen. Allerdings verbot das Kirchenrecht Henry, seine verwitwete Schwägerin zu heiraten. Es brauchte eine päpstliche Dispens, weil Katharinas Hofdamen versicherten, die Ehe mit Henrys Bruder sei nie vollzogen worden. Wenige Wochen nach Henrys Thronbesteigung heiratete er also Katharina, die bald darauf schwanger wurde. Doch das Kind kam tot zur Welt.
Gunter Pirntke Poradie kníh






- 2019
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Wenn Sie sich für Tudor-Geschichte interessieren, haben Sie wahrscheinlich von Anne Boleyn gehört. Sie war die zweite Frau von König Heinrich VIII. Und Königin von England. Es ist viel über das Leben von Anne Boleyn geschrieben worden, von der Debatte über das Geburtsdatum, ihre Rolle in der englischen Reformation bis zu den tragischen Details ihres Falls und ihrer Hinrichtung. Doch Anne Boleyn hatte eine jüngere Schwester, Mary. Über sie wurde so wenig erforscht und aufgezeichnet. Sie führte ein faszinierendes Leben und widersetzte sich zu einem bestimmten Zeitpunkt sogar den sozialen Normen und Wünschen ihres Vaters und ihrer Schwester, der Königin, und folgte ihrem Herzen, um aus Liebe zu heiraten. In diesem kurzen Stück werde ich einige der Fakten umreißen, die über Marias Leben bekannt sind, und einige der großen Geheimnisse, die sie umgeben. Da viele Details ihres Lebens nicht aufgezeichnet wurden (sie war edel, aber nicht besonders wichtig), wissen wir nur Kleinigkeiten über sie. Ihr Vermächtnis besteht vor allem nicht darin, der „unwichtige“ Boleyn zu sein, sondern der Boleyn, der überlebt und gedeiht. Anne wurde am 1. Juni 1533 zur Königin gekrönt, und Mary war eine ihrer Hofdamen. Bis 1534 hatte Mary William Stafford, einen Soldaten und den zweiten Sohn eines Grundbesitzers in Essex, aus Liebe geheiratet. Stafford hatte wenig Einkommen und das Paar war heimlich verheiratet. Als Mary jedoch schwanger wurde, mussten sie ihre Ehe preisgeben. Königin Anne und der Rest der Familie Boleyn waren wütend, dass sie ohne königliche Erlaubnis geheiratet hatte, und das Paar wurde vom Hof verbannt. Mary versuchte, den Berater des Königs, Thomas Cromwell, dazu zu bewegen, in ihrem Namen einzugreifen, aber König Heinrich bekam die Nachricht entweder nie oder wurde nicht zum Handeln bewegt. Ebenso gaben die Boleyns nicht nach, bis Anne es tat; Sie hat Mary etwas Geld geschickt, aber ihre Position am Hof nicht wieder hergestellt.
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Königin Maria I. von England, Beinamen die Katholische aber auch die Blutige oder die spanische Maria war von 1553, nach dem Tod ihres Halbbruders Eduard VI., Königin von England und Irland. Nach ihrem Tod 1558 folgte ihr ihre Halbschwester Elisabeth auf dem englischen Thron nach. Maria Tudor wurde am 18. Februar 1516 in Greenwich als erstes und einziges überlebendes Kind des englischen Königs Heinrich VIII. und seiner ersten Ehefrau Katharina von Aragon geboren. Zunächst ist sie die von den Eltern geliebte Prinzessin, dann wird sie zum Bastard erklärt, später wird sie für fünf Jahre englische Königin. Maria war bereits das fünfte Kind von Heinrich und Katharina, sie war aber das einzige Kind des königlichen Paares, das Geburt und Kindheit überlebte. Dabei war Maria ein kränkliches Kind. Sie litt unter einer Sehschwäche, dazu kamen Stimmungsschwankungen und schwere Kopfschmerzen.
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Catherine Howard, auch Katheryn Howard oder Katherine Howard, (* zwischen 1521 und 1525; † 13. Februar 1542 in London) war von 1540 bis zu ihrem Tod die fünfte Ehefrau des englischen Königs Heinrichs VIII. Geburtsdatum und Geburtsort von Catherine Howard sind unbekannt. Sie war die Tochter von Lord Edmund Howard, einem jüngeren und mittellosen Sohn des zweiten Duke of Norfolk (Thomas Howard). Ihre Cousine Anne Boleyn war Heinrichs zweite Frau und wurde 1536 auf Befehl Heinrichs VIII. enthauptet. Heinrich VIII. und Catherine Howard heirateten am 28. Juli 1540 im Oatlands Palace in Surrey, unmittelbar nach der Annullierung der Ehe mit Anna von Kleve. Die Ehe blieb kinderlos. Keine zwei Jahre nach ihrer Hochzeit ließ der König Catherine Howard wegen Hochverrats enthaupten. Vorgeworfen wurden ihr vor- und außereheliche Beziehungen zu anderen Männern. Ihr Wahlspruch lautete: „Kein anderer Wille als der seine“ [Heinrichs VIII.]
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Victoria – gebürtig Princess Alexandrina Victoria of Kent – (* 24. Mai 1819 im Kensington Palace, London; † 22. Januar 1901 in Osborne House, Isle of Wight) war von 1837 bis 1901 Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland, ab dem 1. Mai 1876 trug sie als erste britische Monarchin zusätzlich den Titel Kaiserin von Indien (Empress of India). Mit der Thronbesteigung Victorias am 20. Juni 1837 endete aufgrund des im Königreich Hannover geltenden Salischen Gesetzes, das Frauen von der Thronfolge ausschloss, die seit 1714 bestehende Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover. Während der folgenden 63-jährigen Regierungszeit Victorias erreichte das Britische Empire den Höhepunkt seiner politischen und ökonomischen Macht, die Ober- und Mittelschichten erlebten eine beispiellose wirtschaftliche Blütezeit (Viktorianisches Zeitalter). Prägend für ihre Regentschaft waren der Einfluss ihres Ehemannes Albert von Sachsen-Coburg und Gotha sowie ihr nahezu vollständiger Rückzug aus der Öffentlichkeit nach dessen Tod 1861. Insgesamt interpretierte Victoria ihre Rolle als konstitutionelle Monarchin sehr eigenwillig und durchaus selbstbewusst. Mit einer Regierungszeit von insgesamt 63 Jahren, sieben Monaten und zwei Tagen war Victoria die am längsten amtierende britische Monarchin, ehe sie am 9. September 2015 von Elisabeth II. übertroffen wurde. Aufgrund ihrer zahlreichen Nachkommen erhielt sie den Beinamen „Großmutter Europas“; sie ist beispielsweise sowohl Ururgroßmutter der aktuellen Königin Elisabeth II. als auch von deren Ehemann Prinzgemahl Philip, Duke of Edinburgh. Der Tod Victorias beendete die Herrschaft des Hauses Hannover, die mit der Thronübernahme ihres ältesten Sohnes Eduard VII. auf das Haus Sachsen-Coburg und Gotha überging (1917 umbenannt in Haus Windsor).
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Diana, Princess of Wales (gebürtig Diana Frances Spencer, * 1. Juli 1961 in Sandringham, Norfolk, England; † 31. August 1997 in Paris, Frankreich) war als erste Ehefrau des derzeitigen britischen Thronfolgers Charles von 1981 bis 1996 Kronprinzessin des Vereinigten Königreiches. Aus Dianas Ehe mit Charles stammen die Söhne William und Harry, der eigentlich Henry heißt. Schon zu Lebzeiten erlangte Diana den Status einer Medienikone und wurde weltweit so populär, dass sie zeitweise als die berühmteste und am häufigsten fotografierte Frau der Welt galt. Die Ehe des Kronprinzenpaares scheiterte letztlich, die offizielle Trennung wurde 1992 bekanntgegeben. Mit der Scheidung 1996 verlor Diana ihren Rang als Königliche Hoheit, blieb jedoch ein Mitglied der Königsfamilie. In der Nacht zum 31. August 1997 prallte der Wagen, in dem Diana mit ihrem damaligen Lebensgefährten Dodi Al-Fayed saß, mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Pfeiler im Autotunnel unter der Place de l’Alma in Paris. Diana starb an den Folgen innerer Verletzungen und die Nachricht ihres Todes löste weltweit eine Welle des Schocks und des Mitgefühls aus. Noch heute existieren zahlreiche Verschwörungstheorien über den Tod von Diana.
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Sie war Klosterschülerin, Diplomatin, Künstlerin und Mätresse. Sie setze Minister ab und dirigierte Schlachten, sie handelte Bündnisse aus und sie war die heimliche Herrscherin Frankreichs: Jeanne-Antoinette Poisson, verehelichte Le Normant d’Étiolles, geadelte Marquise de Pompadour, Herzogin von Menars. Mit neun Jahren prophezeite die Wahrsagerin Madame Lebon dem Mädchen, dass sie eines Tages die Mätresse des Königs Ludwig XV. sein werde. Doch mit reinen Mätressendasein war nach fünf Jahren Schluss. Danach war sie Beraterin und Freundin des Königs. In seiner 59-jährigen Herrschaft hatte Ludwig XV. viele Frauen. Keine aber wurde so bekannt wie Madame de Pompadour. Ihre Politik des „Nach mir die Sintflut“ hat das ihre dazu beigetragen, dass 25 Jahre später die Revolution über das ruinierte Land kommen sollte.
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Die Tradition des erotischen Gedichtes reicht weit zurück. Eines der frühesten Beispiele, das Hohelied Salomos, ist in der Bibel zu finden. In der Antike drückten zahlreiche Dichter ihre Gefühle in erotisch angehauchten Gedichten aus. Im Mittelalter gelangte das erotische Gedicht mit dem Minnesang zu einer Blütezeit, die sich im Barock und in der Romantik fortsetzte. Allen diesen Gedichten ist gemeinsam, dass Erotik und Liebe gleichgesetzt wurden. Erst in der Neuzeit wurde mehr Wert auf den rein erotischen Aspekt gelegt, die Wortwahl wurde freier, die Gesamttendenz freizügiger. Stets verleiht diese poetische Kunstform dem Begehren und der Sehnsucht Ausdruck. Es gibt kaum einen deutschen Dichter in allen Epochen, der in seinem Gesamtwerk nicht auch sinnliche und erotische Gedichte verfasst hat. Hier spielen romantische Gefühle eine große Rolle, doch die Sinnlichkeit der Sprache ist unverkennbar. Im 19. Jahrhundert traten weitere Dichter für die Erotik in der Kunst ein. Auch hier standen Schönheit, Reinheit und Sehnsucht im Mittelpunkt, die Kunst der Verführung wurde überwiegend nur angedeutet. Neuzeitliche Dichter verhalfen dem verführenden Liebesgedicht zu großer Anerkennung. In früheren Jahrhunderten unterlagen Gedichte meist strengen Reimformen. Heute spielt der Reim nur noch eine untergeordnete Rolle. Häufig wird experimentiert, entscheidend ist die Stimmung, die das Gedicht erzeugt. Geblieben ist die angenehme Zurückhaltung im Ausdruck, eine derbe Wortwahl erscheint für diese Kunstform nicht angemessen. Immer häufiger entwickelte sich das erotische Gedicht in den letzten Jahrzehnten zur Gebrauchslyrik. Denn womit könnte man beim anderen Geschlecht mehr Aufmerksamkeit wecken als mit einem passenden erotischen Gedicht? Es drückt die Verehrung für den begehrten Partner aus und kleidet erotische Wünsche und Gedanken in schöne Worte. Nachdem keine Reimform und kein Versmaß beachtet werden müssen, lässt man am besten die Gedanken frei fließen.
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JUSTITIA - Die römische Göttin des Rechts, in der linken Hand eine Waage, in der rechten Hand ein zweischneidiges Schwert. Mit verbundenen Augen erwägt sie das Recht mit dem Blick nach innen, ohne Ansehen der Person. Das Schwert in der rechten symbolisiert das Recht untrennbar mit Macht verbunden ist, und die Schärfe des Gesetzes nicht immer friedlich durchgesetzt werden kann. Und das Lächeln? Niemand sieht es, aber es ist da. Das zeigen die nachfolgenden Gerichtsgeschichten. Man kann ja darüber rätseln, weshalb die Rechtsberatungskosten steigen, aber hier kommt eine mögliche Ursache. Alle nachfolgenden Urteile sind belegt, und manche lassen erstaunlich tief blicken, vermutlich tiefer, als es den beteiligten Parteien lieb wäre.
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Die Tudors sind die berühmteste königliche Familie in der Geschichte England. Fünf Tudor-Monarchen herrschten fast 120 Jahre lang über England und machten es zu einem der mächtigsten Länder der damaligen Zeit. Jeder von ihnen war eine besondere Persönlichkeit und ließ sich in der Öffentlichkeit auf seine eigene Art darstellen. Hinter den Hauptfiguren Heinrich VII, Heinrich VIII. und Elisabeth I. verbergen sich bekannte Skandale bis hin zu den kleinsten Details der Gewohnheiten und Rituale werden die „privaten“ Aspekte vom Leben am Hof offengelegt. Basierend auf den neuesten Erkennt-nissen der Forschung wird dir Wahrheit enthüllt über den Hochzeitsbrauch des Beilagers, über ihre Einstellung zur Sexualität bis hin zu den Affären von Heinrich VIII. Betrachtet werden Kleider, Mahlzeiten, Verhütungsmittel und vieles mehr aus der Tudor-Zeit.