Astrid Kofler Knihy





SehnSucht. Aus der Abhängigkeit ins Leben. Gespräche über Suchtverhalten und Auswege
- 440 stránok
- 16 hodin čítania
Das Buch beleuchtet die Entwicklung von Sucht aus dem Wunsch nach mehr Lebensfülle und Anerkennung. Es enthält bewegende Berichte von Betroffenen über ihre Erfahrungen mit Abhängigkeit und Rückfällen sowie Expertenmeinungen zu Therapieansätzen. Der Fokus liegt auf legalen Abhängigkeiten wie Alkohol und Glücksspiel.
Mit erstaunlicher Offenheit und häufig mit einem Augenzwinkern erzählen 90-Jährige im Gespräch mit Astrid Kofler aus ihrem Leben – von den Freuden und schönen Momenten ebenso wie von Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen. Viele der 28 Porträtierten sind noch aktiv, treiben Sport, musizieren, arbeiten in der Pfarrei oder in Vereinen mit, genießen die Zeit mit der Familie oder beim gemeinsamen Kartenspiel. Auch wenn der Alltag beschwerlicher wird und die Vergesslichkeit zunimmt, strahlen sie meist innere Ruhe und Zufriedenheit aus. Dem, was kommt, blicken sie mit Gelassenheit entgegen: Alles wird gut. Mit über 170 Schwarzweißfotografien von Thomas Wiedenhofer
DAS EINZELSCHICKSAL EINER FRAU, ENG VERWOBEN MIT DEN GROSSEN POLITISCHEN UMWÄLZUNGEN IN SÜDTIROL. Als Ada 1935 nach Oberinn am Ritten kommt, um Italienisch zu unterrichten, ist sie voller Hoffnung. Sie liebt ihre Arbeit und die Kinder, doch bald erkennt sie die Veränderungen, die Südtirol und die Welt während des Faschismus durchleben. Die Option von 1939 bis 1943 wirft einen Schatten auf das Bergdorf und teilt die Gemeinschaft. 1940 hat Ada nur noch eine Schülerin, da die Eltern der anderen Kinder für Reichsdeutschland optiert haben. Schließlich verlässt auch sie das Dorf, doch ihre Gedanken kehren Jahrzehnte später immer wieder zurück. Astrid Kofler lässt die wahren Geschichten vieler Menschen in einen berührenden Roman einfließen. Mit einfühlsamem Blick und Detailkenntnis erzählt sie Adas Geschichte und die ihrer Mitmenschen. Basierend auf zahlreichen Interviews mit ZeitzeugInnen ermöglicht sie einen authentischen Einblick in das Leben der Südtiroler Dorfbevölkerung während des Faschismus. Sie beschreibt den Alltag der Kinder, die oft schon mit 14 Jahren die Schule verlassen mussten, und die Spaltung der Gemeinschaften durch die Option. Zudem beleuchtet sie Bräuche, Traditionen, Religion sowie das Leben von Roma und Sinti in dieser Zeit. Kofler verknüpft persönliche Geschichten mit den großen Ereignissen der Zeit und schafft damit einen eindrucksvollen Roman.
Das Leben in den Südtiroler Bergen ist hart, zeugt aber zugleich von Ursprünglichkeit und schlichter Schönheit. Bäuerinnen und Bauern aus unterschiedlichen Gebieten und Tallagen Südtirols und aus dem Trentino blicken in diesem Buch zurück auf ihr langes Leben und berichten von ihrem Alltag am Bergbauernhof. Sie erzählen von der harten Arbeit am Feld, im Stall und im Haushalt, vom Kochen und Essen, vom Brotbacken und Schlachten und vom Leben abseits der Arbeit: Familie und Freundschaft, Hochzeit und Hofübergabe, Geburt, Krankheit und Krieg. Sie wissen aber auch davon zu berichten, wie Fortschritt, Technik und Fremdenverkehr das Leben der Bauern mit der Zeit veränderten. Mit großer Behutsamkeit haben Astrid Kofler und Hans Karl Peterlini zwölf bewegende Porträts gezeichnet. Sie lassen darin die Bäuerinnen und Bauern selbst zu Wort kommen, ihre Erinnerungen schildern und mit Fotos aus dem Familienalbum illustrieren – berührende, überraschende und authentische Geschichten aus einer faszinierenden Lebenswelt.