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Wendell Steavenson

    Wendell Steavenson je anglo-americká autorka, ktorej debutový román „Parížske metro“ nadväzuje na jej rozsiahlu novinársku kariéru. Počas svojho pôsobenia ako spravodajkyňa z Blízkeho východu a Kaukazu pre popredné publikácie si rozvinula svoj charakteristický štýl rozprávania. Jej práca sa vyznačuje prenikavým pozorovaním a hlbokým porozumením ľudskej povahy. Vstupom do sveta beletrie prináša Steavensonová do svojho prvého románu bohaté skúsenosti a jedinečnú perspektívu.

    Gestohlene Geschichten. Aus Georgien
    • 2004

      Was treibt eine junge, attraktive Journalistin in ein Land, das im Strudel des Bürgerkriegs ins Chaos gestürzt ist? In dem manipulierte Wahlen, eine zusammengebrochene Infrastruktur, Bandenkriege und Kidnapping zum Alltag gehören? Wendell Steavenson fährt unter dem Schutz von Untergrundkämpfern durch ganz Georgien, wird Zeugin einer Vendetta, gerät in die Ausläufer des zweiten tschetschenischen Krieges, befragt Flüchtlinge und Widerstandskämpfer, die der Hölle von Grosny entkommen sind. Sie besucht den füchsischen Provinzgouverneuer Aslan Abaschidse, beobachtet das surreale Wahlschauspiel, in dem der Sturz des „Lieblings der westlichen Medien“, Eduard Schewardnadze, sich vorbereitet und den Auftritt seines präsumptiven Nachfolgers, des aalglatten Michail Saakaschwili. Sie erfährt die legendäre Gastfreundschaft und den unbändigen Freiheitswillen der Georgier, verfällt dem Zauber ihrer Geschichtenerzähler und erlebt eine unerfüllte Liebe. Steavensons Buch ist mehr als eine poetische Hymne an das allerromantischste Land der Welt. Es ist eine klarsichtige politische Analyse, die das Szenario des Zerfalls der gesamten Region am Kaukasus zwischen Tschetschenien, Türkei und Armenien nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entwirft und damit zuleich einen Vorgeschmack gibt auf eine erschreckend nahe Zukunft.

      Gestohlene Geschichten. Aus Georgien