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Christian Utz

    Komponieren im Kontext der Globalisierung
    Neue Musik und Interkulturalität
    Unerhörte Klänge
    • Unerhörte Klänge

      Zur performativen Analyse und Wahrnehmung posttonaler Musik und ihren historischen Voraussetzungen

      • 490 stránok
      • 18 hodin čítania

      Die zentrale Idee des Buches ist das Verständnis von Musik als Wahrnehmungskunst, das durch die Konzepte der performativen Analyse und des performativen Hörens geprägt ist. Es wird untersucht, wie Klang, Zeit und Raum in der neuen Musik seit 1900 in musikhistorische und ästhetische Diskurse eingebettet sind. Die musikalische Morphosyntax dient als Ansatz, um klangliche Materialität als Grundlage für hörend-analytische Aktivitäten zu betrachten. Die Analysen bieten neue Perspektiven auf posttonale Instrumentalmusik bedeutender Komponisten und beleuchten die vielfältigen Wahrnehmungsprozesse beim Musikhören.

      Unerhörte Klänge
    • Interkulturalität ist seit den 1990er Jahren in der neuen Musik verstärkt zum Thema geworden. Diese Studie analysiert detailliert interkulturelle Konzepte ostasiatischer und westlicher Komponisten und stellt diese in einen historischen Kontext. Gesellschaftliche und politische Einflüsse werden dabei ebenso hervorgehoben wie die Nachwirkungen bzw. die Kontinuität der Stereotypen und Machtverhältnisse von Exotismus und Kolonialismus. Nach Abschnitten über führende Komponisten beider kultureller Bereiche seit 1950 wird der chinesisch-amerikanische Komponist Tan Dun ins Zentrum gerückt, bei dem das große Potenzial musikalischer Interkulturalität sehr plastisch sichtbar wird. Dabei wird zugleich die erste umfassende werkanalytische Darstellung von Tan Duns Musik vorgelegt.

      Neue Musik und Interkulturalität
    • Komponieren im Kontext der Globalisierung

      Perspektiven für eine Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts

      • 436 stránok
      • 16 hodin čítania

      Interkulturelles Komponieren: Christian Utz diskutiert Konsequenzen und Schwierigkeiten der Reflexivität kultureller Globalisierung für die Kunstmusik im 20. und 21. Jahrhundert. Im Zentrum der Studien stehen musikalische Beziehungen, Interferenzen und Konflikte zwischen Ostasien und dem Westen. Musikalische Details werden vor dem Hintergrund zeithistorischer Entwicklungen, kulturpolitischer und -soziologischer Situationen in der Mehrschichtigkeit ihres Bedeutens interpretiert. Die sechs Kapitel entwickeln so auch systematische Perspektiven für eine global konzipierte Musikhistoriographie und kompositorische Praxis.

      Komponieren im Kontext der Globalisierung