Zionism emerged in the late 19th century, advocating for an independent, self-governing Jewish nation. This movement fundamentally transformed Jewish identity, its status among nations, and the interplay of religious and secular beliefs. David Vital's comprehensive examination of Zionism culminates in this third volume, following two critically acclaimed installments. The first volume, covering 1881 to 1897, and the second, which spans to 1906, received prestigious awards for their in-depth analysis. The final volume focuses on the crucial period before World War I, highlighting a time when Zionist leadership was wavering, and the movement's promise to the beleaguered Jews of Europe seemed to fade. It explores the sources and ramifications of this decline, alongside the unexpected resurgence during wartime. This work dispels myths surrounding British policy on Zionism under Lloyd George and Balfour, revealing the revolutionary impact of the movement and the commitment of its followers. Vital’s meticulous research offers a profound understanding of the complexities and challenges faced by Zionism during a pivotal historical moment.
David Vitali Knihy


Mit dem Latein am Ende?
Volkssprachlicher Einfluss in lateinischen Chartularen aus der Westschweiz
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Die Vorherrschaft des Lateinischen in der mittelalterlichen Schriftpraxis war während Hunderten von Jahren ungebrochen. Im Übergang zum Spätmittelalter mehren sich die Anzeichen für einen Umbruch. Im Gebrauchslatein jener Zeit erscheinen zunehmend Lehnwörter aus den Volkssprachen. Bald darauf wird das Lateinische in den meisten westeuropäischen Schriftregionen als Urkundensprache abgelöst.Vor diesem Hintergrund hat die Arbeit zum Ziel, die Dimensionen lexikalischer Interferenz mit der Volkssprache an einem geschlossenen lateinischen Textkorpus auszuloten. Anhand einer eingehenden sprachlichen Analyse ausgewählter lateinischer Chartulare aus der Westschweiz werden die Rückwirkungen des romanischen Idioms modellhaft herausgearbeitet. Im Zentrum steht eine Bestandsaufnahme des volkssprachlich beeinflussten Teils des Wortschatzes. Dabei geht es einerseits um die Beschreibung des Lehnwortgutes nach formalen Kriterien (Lautform, Wortbildung, Bedeutung), andererseits um die Klärung seiner Zulassungsbedingungen. Die Untersuchung umfasst einen darstellenden Teil in deutscher und einen Glossarteil in französischer Sprache.