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Bettina Hitzer

    Bettina Hitzer je historička, ktorej práca sa zameriava na históriu emócií. Jej výskum prebieha v Inštitúte Maxa Plancka pre ľudský rozvoj v Berlíne, kde je pridružená k Výskumnému centru pre históriu emócií. Jej vedecké príspevky osvetľujú zložitú súhru medzi individuálnymi pocitmi a širšími spoločenskými transformáciami, čím ponúkajú jedinečné pohľady na ľudskú skúsenosť naprieč rôznymi historickými obdobiami.

    Zwischen Tanzboden und Bordell
    In unsere Mitte genommen
    Krebs fühlen
    • Krebs fühlen

      Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts

      Die Diagnose Krebs war einst ein Todesurteil, doch heute hat sich unsere Wahrnehmung grundlegend gewandelt. Ärzte, Pflegekräfte, Patienten und deren Angehörige haben gelernt, ihre Emotionen in Bezug auf Krebserkrankungen zuzulassen: Zuversicht, Lebensangst, Lebensfreude, Verzweiflung, Mut, Trauer, Leid und Apathie. Bettina Hitzer beschreibt, wie diese Gefühlsrevolution in der Medizin und Gesellschaft entstanden ist. Unsere Sicht auf den menschlichen Körper und die damit verbundenen Erfahrungen von Krankheit, Behinderung und Tod hat sich verändert, da wir nun in der Lage sind, unsere Gefühle auszudrücken. In Krankenhäusern, Reha-Zentren und bei öffentlichen Kampagnen zur Früherkennung wird empathischer kommuniziert, was den Patienten zugutekommt. Hitzer beleuchtet historische Zusammenhänge zwischen Krankheit und Emotionen, die bisher wenig Beachtung fanden. Ihre einfühlsame und ermutigende Darstellung der Kulturgeschichte der Gefühle am Beispiel von Krebs zeigt, wie diese Revolution die Medizin und die deutsche Gesellschaft transformiert hat. Der Mensch steht im Zentrum der Humanen Medizin, unterstützt von Technik, ohne dass diese unser Gesundheitssystem dominiert. Gefühle sind entscheidend für das Überleben und die Lebensqualität, insbesondere bei Krebserkrankungen, die uns lehren, unseren Tagen mehr Leben zu geben.

      Krebs fühlen
    • Zwischen Tanzboden und Bordell

      Lebensbilder Berliner Prostituierter aus dem Jahr 1869

      • 192 stránok
      • 7 hodin čítania

      Berlin 1869: Mitten in der Debatte um eine Reform des preußischen Strafgesetzbuches befragt ein Gefängnispfarrer einhundert Frauen, wie und warum sie Prostituierte geworden sind. Seine Gesprächsprotokolle übergibt er der protestantischen Inneren Mission, die für eine Verschärfung der Prostitutionsgesetze eintritt, zugleich aber Wege sucht, Frauen vor der Prostitution zu bewahren. Diese Selbstzeugnisse gewähren einen einzigartigen Einblick in die Lebensumstände junger Unterschichtfrauen um 1869. Sie zeigen eine von den Stadtvätern gern verborgene Seite Berlins, die sonst fast nur in Polizeiakten ihren Niederschlag gefunden hat. Die mit zeitgenössischen Abbildungen, sachlichen Erklärungen und einer ausführlichen Einleitung versehene Edition lädt die Leser ein zu einer Spurensuche nach Berlin am Vorabend der Reichsgründung.

      Zwischen Tanzboden und Bordell