Auf der Suche nach der neuen Stadt im faschistischen Italien
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Das Buch beleuchtet die Wertschätzung des städtebaulichen Erbes aus der Mussolini-Zeit in Italien. Es zeigt auf, wie verschiedene architektonische Stile und Persönlichkeiten dieser Epoche in Publikationen und Ausstellungen gewürdigt werden. Die oft bewundernde Auseinandersetzung mit diesem Erbe verdeutlicht dessen anhaltende Bedeutung und Einfluss auf die moderne italienische Architektur und Stadtplanung.
Die Autorin untersucht die Bedeutung von Erholung und Urlaub in der DDR, wo Reisen stark reglementiert waren. Sie analysiert, wie der sozialistische Staat den räumlichen, architektonischen und kulturellen Rahmen für die Urlaubsaktivitäten der DDR-Bürger gestaltete.
Paul Schultze-Naumburg (1869–1949) war ein bedeutender Vertreter der deutschen Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Als Maler, Publizist, Unternehmer, Architekt und Kulturpolitiker erlangte er große Popularität. Nach dem Ersten Weltkrieg radikalisierte er sich jedoch zum völkischen Rassisten und trat der NSDAP bei. Adolf Hitler und andere Parteigrößen besuchten ihn auf seinem Anwesen. Von 1930 bis 1940 leitete er als Direktor die „Staatlichen Hochschulen für Baukunst, bildende Künste und Handwerk“ in Weimar, wo er die ehemalige Bauhaus-Stätte in eine antimoderne Richtung lenkte, die sich auf heimatschutzorientierte Handwerklichkeit konzentrierte. In 16 Beiträgen werden Schultze-Naumburgs Persönlichkeit, Werk und Einfluss sowie das didaktische und ideologische Profil der Weimarer Hochschule unter seiner Leitung untersucht. Zudem werden die Wirkung und das Nachleben dieser komplexen und umstrittenen Persönlichkeit beleuchtet, die bis heute wenig erforscht ist. Die Ergebnisse stammen von einem wissenschaftlichen Symposium, das vom Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und der Planung organisiert wurde und am 3. und 4. Dezember 2015 an der Bauhaus-Universität Weimar stattfand.