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Uli Kreikebaum

    Besinnt euch!
    Brings
    • Superjeilezick – eine kölsche Rockband schreibt Geschichte. Mit ihren Liedern über wilde Partys und arrogante Sitzungspräsidenten revolutionierten sie den Karneval. Ein Produzent bemerkte einmal, dass die Kölner Rockband Brings den Rock `n` Roll mehr als jede andere Gruppe lebt. Die Brüder Peter und Stephan Brings, Gitarrist Harry Alfter, Keyboarder Kai Engel und Schlagzeuger Christian Blüm begannen als Kölschrockkapelle. Ihr Auftritt im Jahr 2000 mit dem Lied »Superjeilezick« markierte nicht nur einen Wendepunkt für die Band, sondern auch für das konservative Sessionsgeschäft, da es erstmals einen Text über Drogenkonsum enthielt. Der Hit rettete die Zukunft der Band. Nach 23 Jahren auf der Bühne erzählt die Gruppe, die kontinuierlich erfolgreicher wird, ihre ehrliche und schonungslose Geschichte. Sie reflektieren, wie man sich von der Bürde eines bekannten Vaters befreit (Kai Engels Vater ist die Kölschlegende Tommy Engel, Christian Blüms Vater war Arbeitsminister), wie man sich gegen städtische Entwicklungen auflehnt und gleichzeitig davon lebt. Die Musiker berichten von Weinkrämpfen auf der Bühne, Depressionen, Drogenabstürzen und Trennungen, vom Teenagerleben im Bandbus und dem Gefühl, 50.000 Menschen die eigenen Lieder singen zu hören.

      Brings
    • Besinnt euch!

      Das Vermächtnis eines großen Liberalen

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      <strong> Besinnt euch! ist Gerhart Baums leidenschaftliches Plädoyer dafür, die Demokratie nicht rechtsextremen Systemverächtern und größenwahnsinnigen Tech-Milliardären zu opfern. Stattdessen zeigt er Wege für eine freiheitliche Demokratie der Zukunft auf und appelliert an uns alle, uns einzumischen, um das hohe Gut der Freiheit zu retten und zu erhalten.</strong> Gerhart Baum war zwölf, als er die Bombennacht von Dresden überlebte. Die Empörung über die Katastrophe des 20. Jahrhunderts, den Zivilisationsbruch der Nazis, hat sein lebenslanges Engagement für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte entfacht. Das Fundament für eine gesunde Demokratie war für ihn ein empathischer Liberalismus. Ein Liberalismus, der auf Bürger- und Menschenrechte achtet, auf Eigenverantwortung wie auf Sozialstaatlichkeit. Es ging ihm nicht um die Freiheit und Würde der Privilegierten, sondern um Freiheit und Menschenwürde möglichst vieler. Schon sehr früh hatte er vor einem Epochenbruch gewarnt und sich immer wieder in öffentliche Debatten eingemischt. Bis zuletzt hat er an diesem Appell für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gearbeitet.

      Besinnt euch!