"Unser Schwert ist Liebe"
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Eine Analyse deutscher Debatten
Die Journalistin und Politikwissenschaftlerin Gilda Sahebi analysiert die Spezifika des deutschen Rassismus und untersucht aktuelle Debatten um Staatsbürgerschaft, Migration oder den Nahostkonflikt. Sie zeigt, wie wir rassistische und splatende Narrative stetig weitertragen, uns Rassismus immer wieder beibringen - und damit die Demokratie gefährden.
Warum uns mehr eint als trennt: In ihrem neuen, hochaktuellen Buch zur Politik der Spaltung und Polarisierung hierzulande räumt die renommierte Journalistin und Autorin Gilda Sahebi mit gängigen Mythen und Fake Facts auf. Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken: Es ist ein Land voller Drama, Gegeneinander und Spaltung. Dass dies so sei, ist eine Erzählung, die politisch generiert und medial verstärkt wird. Gilda Sahebi entlarvt sie als Lüge, als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte. Das zeigt sie an den einschlägigen Debatten um Sozialleistungen, Migration, Gendern und Wokeness, Krieg und Frieden sowie Corona. Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. Wo geht die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren? Und was kann man tun, um der Erzählung von Spaltung keinen Raum im eigenen Leben zu geben?
Gilda Sahebi beleuchtet in ihrem Werk die Proteste im Iran nach dem Tod von Jina Mahsa Amini. Sie thematisiert die Rolle von Musik, feministische Perspektiven und die Geschichte der Unterdrückung. Die Menschen kämpfen vereint für Frauen, Leben und Freiheit und setzen der Brutalität des Regimes die Kraft der Liebe entgegen.