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Vladimir Zarev

    5. október 1947

    Vladimír Zarev je súčasný bulharský prozaik, ktorého diela sa zameriavajú na transformáciu bulharskej spoločnosti a jej sociálne problémy. Jeho romány, ktorými debutoval v roku 1972, často skúmajú témy ako bezprávie a korupcia v postkomunistickej ére. Zarevov literárny štýl je cenený pre hlboký vhľad do ľudskej psychiky a sociálnej reality. Ako šéfredaktor literárneho časopisu Savremennik sa aktívne podieľa na udržiavaní kultúrneho diskurzu.

    Seelenasche
    Feuerköpfe
    Familienbrand
    Verfall
    Štěstí je touha
    • 2015

      Seelenasche

      Roman

      • 768 stránok
      • 27 hodin čítania

      Die Wahrheit in Zeiten des Postkommunismus: Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs glimmt noch einmal Hoffnung auf durchgreifende Veränderungen auf. Vor dem Hintergrund brutaler Machtver- teilungskämpfe wird jedoch rasch klar, dass sich nur durchsetzt, was der reale Sozialismus angeblich längst besiegt hatte: Habgier und Egoismus. Opulentes, sprachmächtiges Psychogramm der bulgarischen Gesellschaft in herausragender Übersetzung.

      Seelenasche
    • 2014

      »Der bulgarische Balzac.« ›Tages-Anzeiger‹ Frühjahr 1946: Bulgarien ist Volksrepublik geworden. Wer mit den Deutschen paktiert und sich nicht rechtzeitig vor dem Einmarsch der Russen in Sicherheit gebracht hat, ist den Folterknechten des neuen Regimes schutzlos ausgeliefert. Agitatoren ziehen durch die Dörfer und verteilen Broschüren über das neue Leben. Einer davon ist Krum Marijkin. Schwer zu sagen, was zäher ist: seine Muskeln oder sein Wille, die Menschen zum Sozialismus zu bekehren. Doch nicht jeder findet sich zurecht in der neuen Zeit ...

      Feuerköpfe
    • 2009

      Die Buddenbrooks von der Donau Widin, eine beschauliche Kleinstadt an der Donau: Die vier Brüder Weltschev suchen ihr Glück auf unterschiedliche Weise, als Bankier oder Fabrikant, als Sozialist oder Visionär. Die dunklen Schatten der Zukunft aber kann nur ihre Schwester Jonka erkennen: Sie verfügt über hellseherische Fähigkeiten. Vladimir Zarev entfaltet ein lebenspralles Panorama der bulgarischen Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sprachmächtig verschränkt er die Geschichte der Weltschevs mit den politischen Kämpfen zwischen Sozialisten und Faschisten – die Weltgeschichte spiegelt sich im Mikrokosmos von Widin.

      Familienbrand
    • 2007

      Die Entdeckung eines großen europäischen Erzählers Unterschiedlicher können Entwicklungen nicht sein: Während der Schriftsteller Martin die abstrusesten Jobs annimmt, um seine Familie über Wasser zu halten, kommt Bojan durch Zigarettenschmuggel zu Geld – der Beginn einer Karriere, in der kriminelle Machenschaften, Korruption und Erpressung Bojan zu unvorstellbarem Reichtum verhelfen. Doch der moralische Verfall ist spürbar, Werte werden über Bord geworfen, denn es zählen nur noch Macht und Geld. Martin unterdessen, zu sozialistischen Zeiten ein geachteter Autor, der die Freiheit als das höchste Gut ansah, kommt mit der Realität nicht zurecht. Er steht auf der Verliererseite, und als seine finanzielle Situation immer schwieriger wird und er seine Sorgen im Alkohol ertränkt, ist das Unglück nicht mehr aufzuhalten. Mit schonungsloser Genauigkeit zeichnet Vladimir Zarev zwei typische menschliche Schicksale in Zeiten des politischen Umbruchs. Während machtbesessene, »demokratisch« regierende Politiker, die das Land eigentlich in ein anderes politisches System überführen sollen, Bulgarien ausbluten lassen, lebt der größte Teil der Gesellschaft in größter Not. Komisch, lehrreich und literarisch brillant – Vladimir Zarev, in Bulgarien ein literarischer Superstar, kann nun auch vom deutschsprachigen Publikum entdeckt werden. Eine echte Überraschung.

      Verfall
    • 1977