Cameron
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Wie in seinen früheren Werken gräbt Hernán Ronsino in die tiefsten Winkel der Geschichte, um einen Roman von erdrückender Spannung zu schaffen, der die Grenzen von Gerechtigkeit und Rache erkundet. „Julio Cameron: wie mein Vater, den ich nicht kannte; wie meinen Großvater, den General Cameron; wie meinen Urgroßvater. Ich sehe gerne, wie Mita an Wintermorgen das Schild mit den Namen aller an der Haustür poliert.“ Eine Linie, die kaum auf einem Schild sichtbar ist, wird im Bericht ihres letzten Mitglieds rekonstruiert. Manchmal als Folge eines klaren Diskurses; manchmal als Überbleibsel einer gedämpften Erinnerung. Julio Cameron ist ein Mann, der die Langsamkeit des Alters in einer monotonen und vertrauten Landschaft genießt. Er muss nur bestimmte Grenzen respektieren, Grenzen, die er nicht überschreiten kann. Doch als er gezwungen ist, dies zu tun, wird eine Reihe von Ereignissen ausgelöst, die ihn mit den dunkelsten Zonen seiner Vergangenheit konfrontieren.


