Wolfgang Hildesheimers Erzählungen "Lieblose Legenden" (1952) sind Klassiker der deutschen Nachkriegsliteratur. Hildesheimers satirisches Talent bringt frischen Wind in die sozialkritischen und geschichtsphilosophischen Erzählungen der Zeit. Kritiker W.E. Süskind lobte die musische Heiterkeit und Grazie seiner Geschichten.
Wolfgang Hildesheimer Poradie kníh (chronologicky)







Eine Harfe ohne Saiten oder wie man Romane schreibt
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R(onald) F(rederic) Melf ist einer der bedeutendsten Romanciers seiner Zeit. Im späten Herbst – genauer gesagt: am achtzehnten November jedes zweiten Jahres – beginnt Melf mit einem neuen Roman. Edward Gorey beschreibt und zeichnet in ›Eine Harfe ohne Saiten‹ die Mühsal des schöpferischen Prozesses und die Qualen, die ein Autor erleiden muss, bis aus einem Titel, für den noch kein Stoff existiert, ein Manuskript wird und sogar ein fertiges Buch; er erzählt von den Schwierigkeiten im Umgang mit solch weltlichen Institutionen wie Verlag und Buchhandel, von den postnatalen Depressionen ganz zu schweigen. ›Eine Harfe ohne Saiten‹ ist eine Art frühe Graphic Novel über einen Novellisten.
Für Italien, das Land, »dessen Nationalcharakteristica ihm am meisten liegen« und das er schon früh kennenlernte, hat Wolfgang Hildesheimer immer wieder Worte gefunden, die über Empathie und Herzlichkeit weit hinausgingen: Worte der Faszination, ja der Liebe. Zweimal werden Hildesheimer und seine Frau Silvia jenseits der Alpen seßhaft: in der Cal Masante di Sopra bei Urbino und im graubündischen Poschiavo, »das eigentlich geographisch zu Italien gehört«. Hier wird er so lange leben wie an keinem anderen Ort. Es ist ein guter, fruchtbarer Boden für Hildesheimers Schreiben und Malen, aber auch für den unmittelbaren Genuß des Lebens: der Begegnung mit den Menschen, ihrer Landschaft und, nicht zuletzt, ihrer Küche. Dietmar Pleyer läßt Hildesheimers Beziehung zu Italien und Poschiavo in diesem abwechslungsreich komponierten Buch anschaulich werden. Ausgewählte Textstellen aus Notaten, Schriften, Gesprächen und vielen unveröffentlichten Briefen sowie die zahlreichen bislang unpublizierten Abbildungen ergänzen sich zu einer liebenswerten Hommage Hildesheimers an Land, Sprache und Menschen, an »eine geradezu horazische Idylle, wie sie eigentlich nicht mehr erlaubt ist«.
Sir Andrew Marbot (1801–1830) byl anglický šlechtic, především však zřejmě první skutečný kritik výtvarného umění, který sám sice nebyl tvůrcem, ale malířství rozuměl jako senzitivní člověk. Dovedl se zamýšlet nad vztahem umělce a jeho díla a patrně jako první si položil otázku, která vlastně dodnes nebyla zodpovězena: „Umělec hraje na naši duši, kdo však hraje na duši umělcovu?“ Dva roky po jeho záhadné smrti byl vydán výbor z jeho celoživotních Zápisků, v nichž nesystematicky soustředil své názory na malířství a umění vůbec. Během svého života a cest do Paříže, Německa a zejména Itálie se setkal s celou řadou slavných současníků: s Goethem, Byronem, Berliozem, Blakem, Corotem, Delacroixem či Turnerem, na něž pohlížel obdivně i tvrdě kriticky, což se nebál vyslovit nahlas. Byl také milencem Goethovy snachy a Byronovy milenky.
Briefe
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Wolfgang Hildesheimer, geboren am 9. Dezember 1916 in Hamburg als Sohn jüdischer Eltern, emigrierte 1933 über England nach Palästina. Dort absolvierte er eine Schreinerlehre und begann 1937 an der Central School of Arts and Crafts in London mit dem Studium von Malerei, Textilentwurf und Bühnenbildnerei. 1939 entwarf er sein erstes Bühnenbild für das Tavistock Little Theatre. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Palästina zurück, arbeitete als Information Officer und Englisch-Lehrer, und war Mitinhaber einer Werbeagentur. Er nahm an Kunstausstellungen teil und veröffentlichte Gedichte und Essays. 1946 kehrte er nach London zurück, wurde jedoch für die Nürnberger Prozesse engagiert und dolmetschte dort. 1949 zog er nach Ambach am Starnberger See, wo er als freier Maler und Grafiker arbeitete und 1950 seine literarische Karriere mit einer Kindergeschichte begann. 1951 wurde er zur Gruppe 47 eingeladen, und 1955 feierte sein erstes Theaterstück Premiere. 1957 ließ er sich in Poschiavo nieder und entwickelte neue Theaterformen. Sein Prosabuch Tynset erhielt 1966 den Georg-Büchner-Preis. Sein Bestseller Mozart (1977) beeinflusste das Stück und den Film Amadeus. Ab 1961 nahm er wieder an Ausstellungen teil, und 1980 hielt er die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele. 1984 kündigte er an, angesichts der Umweltkatastrophe zur bildenden Kunst zurückzukehren.
Insel-Bücherei - 1161: Janssen und wir
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Wolfgang Hildesheimer, geboren am 9. Dezember 1916 in Hamburg als Sohn jüdischer Eltern, emigrierte 1933 über England nach Palästina. Dort absolvierte er eine Schreinerlehre und begann 1937 an der Central School of Arts and Crafts in London mit dem Studium von Malerei, Textilentwurf und Bühnenbildnerei. 1939 gestaltete er sein erstes Bühnenbild am Tavistock Little Theatre in London. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Palästina zurück, wo er als Information Officer und Englisch-Lehrer arbeitete und eine Werbeagentur leitete. 1946 kehrte er nach London zurück, wurde jedoch für die Nürnberger Prozesse engagiert. 1947 dolmetschte er in Nürnberg und nahm an Kunstausstellungen teil. 1949 ließ er sich in Ambach am Starnberger See nieder und begann seine literarische Karriere mit einer Kindergeschichte. 1951 wurde er zur Gruppe 47 eingeladen, 1955 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Nach seinem Umzug nach München 1953 siedelte er 1957 nach Poschiavo über und entwickelte eine neue Art von Theaterstücken. Sein Prosabuch Tynset wurde 1966 ausgezeichnet, und sein Bestseller über Mozart beeinflusste das Theaterstück und den Film Amadeus. Hildesheimer war auch als bildender Künstler aktiv und kündigte 1984 an, angesichts der Umweltkatastrophe zur Kunst zurückzukehren.
Schule des Sehens
- 167 stránok
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Contents: Der Drachenthron -- Die Herren der Welt -- Pastorale oder Die Zeit für Kakao -- Landschaft mit Figuren -- Die Uhren -- Der schiefe Turm von Pisa -- Das Opfer Helena -- Die Verspätung -- Nachtstück -- Mary Stuart.
Der Ruf in der Wüste. Erzählungen. Ausw. u. Nachw. v. Heinz Puknus
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Wer war Mozart?. Becketts 'Spiel'. Über das absurde Theater.
- 99 stránok
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Nachlese
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Nachlese (German Edition) [Jan 01, 1987] Hildesheimer, Wolfgang 3518026631
In Erwartung der Nacht
- 78 stránok
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Der Lauf der Welt. Eine lieblose Komödie
- 147 stránok
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Die Handlung spielt im London der Restaurationszeit und Frühkapitalismus, wo Libertinage auf moralische Konventionen trifft. Trotz Spott über die Ehe bleibt der Wunsch nach Heiratsverbindungen stark. Congreves Komödie kombiniert modisch-erotisches Geplänkel mit der Intensität wahrer Liebe.
Wolfgang Hildesheimer wurde am 9. Dezember 1916 in Hamburg geboren und starb am 21. August 1991 in der Schweiz. 1933 emigrierte er über England nach Palästina, wo er eine Schreinerlehre absolvierte. 1937 begann er in London Malerei, Textilentwurf und Bühnenbildnerei zu studieren und nahm an einem Sommerkurs für Bühnenbild in Salzburg teil. 1939 gestaltete er sein erstes Bühnenbild am Tavistock Little Theatre in London. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Palästina zurück, arbeitete als Information Officer und Englisch-Lehrer und leitete eine Werbeagentur. 1946 kehrte er nach London zurück, wurde jedoch für die Nürnberger Prozesse engagiert und dolmetschte für die amerikanische Besatzungsmacht. 1949 zog er nach Ambach, wo er als freier Maler und Grafiker arbeitete und 1950 seine literarische Karriere mit einer Kindergeschichte begann. 1951 wurde er zur Gruppe 47 eingeladen, und 1955 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Nach seinem Umzug nach München 1953 und nach Poschiavo 1957 widmete er sich neuen Theaterstücken. Sein Prosabuch Tynset wurde 1966 ausgezeichnet, und sein Bestseller Mozart (1977) beeinflusste das Stück und den Film Amadeus. Hildesheimer beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen und kündigte 1984 an, angesichts der Umweltkatastrophe zur bildenden Kunst zurückzukehren.
Endlich allein
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Ironické a satirické povídky, jejichž tématem je kultura a její přijetí. Motivy, ktere zde Hildesheimer objevuje a rozvíjí, se dále objevují předevšim v jeho dramatech, která se dají přiřadit k žánru absurdního divadla.
Begegnung im Balkanexpreß. An den Ufern der Plotinitza
- 71 stránok
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Der Drachenthron
- 136 stránok
- 5 hodin čítania
Das Ende der Fiktionen
- 273 stránok
- 10 hodin čítania
Auswahl und Anordnung der Texte gehorchen der Entwicklung bestimmter Fragestellungen und Thesen. Inhalt: The End of Fiction. - Über das Absurde Theater. - Bleibt Dürer Dürer? - Die Musik und das Musische. - Was sagt Musik aus? - Warum weinte Mozart? - Büchners Melancholie. - Die Subjektivität des Biographen. - Arbeitsprotokolle des Verfahrens Marbot. - Schopenhauer und Marbot. - Die Wirklichkeit der Reaktionäre. - The Jewishness of Mr. Bloom. - Mein Judentum. - Anhang: Das Ende der Fiktionen. - Das Jüdische an Mr. Bloom.
Mitteilungen an Max über den Stand der Dinge und anderes
- 79 stránok
- 3 hodiny čítania
German
Wolfgang Amadeus Mozart, Idomeneo
- 328 stránok
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Marbot
Eine Biographie
Wolfgang Hildesheimer wurde am 9. Dezember 1916 in Hamburg als Sohn jüdischer Eltern geboren und starb am 21. August 1991 in Poschiavo, Schweiz. 1933 emigrierte er über England nach Palästina, wo er eine Schreinerlehre absolvierte. 1937 begann er in London an der Central School of Arts and Crafts zu studieren und nahm an einem Sommerkurs für Bühnenbild teil. Sein erstes Bühnenbild gestaltete er 1939 am Tavistock Little Theatre in London. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Palästina zurück, arbeitete als Information Officer und Englisch-Lehrer und leitete eine Werbeagentur. 1946 kehrte er nach London zurück, um Bühnenbildner zu werden, und wurde für die Nürnberger Prozesse engagiert. 1949 zog er nach Ambach am Starnberger See, wo er als freier Maler arbeitete und 1950 seine literarische Karriere mit einer Kindergeschichte begann. 1951 wurde er zur Gruppe 47 eingeladen, und 1955 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Sein erstes Theaterstück wurde 1955 uraufgeführt. 1957 zog er nach Poschiavo und entwickelte neue Theaterstücke, die er 1960 in einer Rede über das absurde Theater präsentierte. Sein Prosabuch Tynset wurde 1966 ausgezeichnet. Sein Bestseller Mozart (1977) beeinflusste das Theaterstück und den Film Amadeus. Ab 1961 nahm er wieder an Ausstellungen teil und zeigte sein bildkünstlerisches Werk in rund fünfzig Einzelausstellungen. 1980 hielt er die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele un
Biosphärenklänge
- 75 stránok
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Ein vormittägliches Gespräch zwischen einem Mann und einer Frau erhält eine abrupte Wendung: Biosphärenklänge werden spürbar, wo die Erträglichkeitsgrenze erreicht ist. Zunächst bei ihm breitet sich ein lähmendes Gefühl aus, läßt ihn Unregelmäßigkeiten beobachten, sie als Vorzeichen deuten: seine Lethargie, die fehlende Kochlust, der tote Telefonanschluß, das ungewöhnliche Hunde-Rebell von außen, ein toter Vogel, der vom Dach fällt. Auch die F rau überkommt die Gewißheit, daß die Grenzen der Erträglichkeit eines Tages überschritten werden. Warten auf den Richardson-Effekt. Sichheranspüren an unbekannte Maximalgrenzen.
Mozart
- 391 stránok
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Mozart Wolfganga Hildesheimera (1916–1991) vyvolal veľký ohlas už pri svojom prvom vydaní v roku 1977. Jedinečnosť a novum diela spočíva v pohľade na tohto hudobného génia, v principiálnej odlišnosti od všetkých predchádzajúcich umeleckých biografií. Wolfgang Hildesheimer nie je len veľký znalec Mozartovej hudby, je to predovšetkým skvelý spisovateľ, brilantný stylist, schopný formulovať ako všeobecné otázky po zmysle tvorby, tak aj tie, ktoré nás vedú k jej pochopeniu. Kombináciou historického, štýlovo-analytického a psychologického prístupu nám otvára pohľad na génia, začínajúci tam, kde ostatní autori zvyčajne končia: tradičné životopisné polohy mu slúžia nielen na rekonštrukciu obrazu človeka-umelca, ale aj na nájdenie odpovedí na otázky súvisiace s Mozartovou tvorbou. Hildesheimer rozbíja sentimentálnu „legendu“ o dokonalom géniovi, odhaľuje nám sociálnu štruktúru spoločnosti Mozartovej doby, tragiku jeho osobnosti i úplne nové a prekvapivé skutočnosti.
Enthält: Die Verspaetung, Nachtstueck, Pastorale.
Hörspiele
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Wer war Mozart ?
Becketts Speil. Über das absurde Theater
Masante, eigentlich Cal Masante, das ist der Name eines Hauses in Italien. Masante war Zufluchtsort für den Ich-Erzähler dieses Buches, nicht er hat das Haus so genannt, so hieß es schon vor ihm – niemand weiß, was der Name bedeutet, aber für den Erzähler spielt das keine Rolle mehr: er hat noch einmal den Aufbruch gewagt, freilich an einen extremen Ort, es ist eine Bar am Rande der Wüste, ein Platz, an dem Masante nur noch ein erinnertes Refugium sein kann. Vor ihm liegt als letzte Fluchtmöglichkeit die Wüste. Nur in seinen Trink- und Mußestunden hört der Ich-Erzähler sich die Geschichten von Maxine an, die zusammen mit Alain die Bar betreiben. Mit Hilfe von ein paar Gegenständen, vielen Zetteln, einem Kalender und herbeigesuchten Erinnerungen bemüht er sich, seine Situation zu benennen. Er reflektiert den Weg zu seiner jetzigen Situation und erzählt nur noch sich selbst: Geschichten, die ihm andere erzählen, oder die er erfindet, schlimme Legenden von heiligen Sünden, zum Beispiel, und er erzählt von den Häschern, von denen er nicht weiß, auf wen sie es abgesehen haben. Man flieht vor ihnen, man kennt ihren Namen, weiß jedoch nicht, wer sie sind. Doch daß sie da sind, ist unbestritten.
Zeiten in Cornwall
Mit 6 Zeichnungen des Autors
Diese autobiographischen Aufzeichnungen nannte das Darmstädter Echo bei ihrem Erscheinen 1971 »ein kleines Meisterstück«. Und als Hildesheimers Roman Tynset 1965 erschien, schrieb Hans Schwab-Felisch: »Mit diesem Buch hat Wolfgang Hildesheimer eine Höhe erreicht, die in unserer heutigen Literatur nur von wenigen gehalten wird.« In der Folge von Tynset sind die neuen Aufzeichnungen Zeiten in Cornwall zu sehen. War Tynset der Fixpunkt einer erträumten Flucht, ist Cornwall geographisch konkret zu verstehen. Wolfgang Hildesheimer rief sich jene Zeit ins epische Gedächtnis, die er von 1932 an gezwungenermaßen in England und besonders in der geschichts- und kulturträchtigen Grafschaft Cornwall verbrachte. Aus frühen und neuen Skizzen und Aufzeichnungen entstand eine Prosaarbeit mit unverhüllt autobiographischem Charakter, eine Art biographischer Roman.
Interpretationen 297
James Joyce, Georg Büchner, Zwei Frankfurter Vorlesungen
Povodeň / Günter Grass -- Rekviem za nesmrtelného / Martin Walser -- Sebeobviňování / Peter Handke -- Zpoždění / Wolfgang Hildesheimer Čtyři ukázky západoněmeckého dramatu nejsou souborem, ve kterém by byly reprezentativně zastoupeny všechny formy západoněmecké dramatické tvorby. Hry G. Grasse (nar. 1927), M. Walsera (nar. 1927) a W. Hildesheimera (nar.1916) jsou ukázkou absurdního dramatu. Hra mnohem mladšího P. Handkeho (nar. 1942) je příkladem mluvené hry. Všechny hry však spojuje jedno: nespokojenost s tím, jak člověk vypadá a jak se projevuje.
Tynset je magický pól extenzívneho monológu, v ktorom rozprávač v dlhé bezsenné noci rozprestiera inventár svojho života a vedomia. Slovo bohaté priznania, akribická sebapozorovanie, mučivé spomienky a rozrastajúce sa halucinácie sa usporiadajú do majstrovsky koncipovanej kompozície. Tynset skúma hlboké aspekty existencie, osamelosti a dialógov s históriou, pričom odhaľuje nádeje a strachy zo smrti. Tento román ponúka čitateľom intenzívny pohľad na psychológiu a vnútorný svet jednotlivca, pričom sa dotýka univerzálnych tém, ktoré sú aktuálne a relevantné naprieč časom.
Lieblose Legenden
- 175 stránok
- 7 hodin čítania
„Seit ihrem ersten Erscheinen vor zehn Jahren sind die Lieblosen Legenden fast schon legendär geworden - und vielleicht auch die Welt, auf die ihre Lieblosigkeit gemünzt war. Aber die Liebe wie ihr Gegenteil klammern sich an ihren Gegenstand: so halten Hildesheimers Geschichten das Bild einer Welt fest, die es noch verdient, mit dem verwunderten Blick des Kindes und zugleich mit dem bösen des Satirikers angesehen zu werden; sie errötet unter diesen Blicken, aber das steht ihr.“
In diesem 1953 zuerst erschienenen Roman taucht eine ganze Schar komischer Käuze, skurriler Zelebritäten und »falscher Vögel« auf, die übermütig mit ironischer Grazie und witzig-stichelnder Satire durch den Erzähler vorgeführt werden: eine spaßige, intelligente und doch niemals moralisierende Parodie auf den Kunstbetrieb.









































