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Das Buch "Das letzte Postamt diesseits des Polarsterns - Finnische Fundstücke" ist eine wundervolle Reise an den nördlichen Rand Europas. Die wahrhaftige Erzählweise von Helge Sobik macht Finnland erlebbar - ob in der Mitternachtssonne Helsinkis oder in wildromantischen Polarnächten im eisigen Iglu. Besonderen Spaß beim Lesen macht der trockene Humor der Finnen, der aus diesem Buch spricht.
In einem Hinterzimmer direkt neben der Stadtmauer von St. Tropez war die Künstlergarderobe von Brigitte Bardot untergebracht, als sie hier vor Roger Vadims Kamera stand. Das war 1955. Was bis kurz zuvor die Französische Riviera war, seit über einem halben Jahrhundert Künstler und Adelige angezogen hat, ist damals im allgemeinen Sprachgebrauch gerade erst zur Côte d’Azur geworden. Helge Sobik erzählt vom Schuhmacher von St. Tropez ebenso wie von einem Mann, der Oldtimer-Cabrios verleiht. Von einer Parfum-Designerin aus Grasse ebenso wie von Kellnern, die im Winter zu Anstreichern werden und einem Bademeister, der erst zweimal um ein Autogramm gebeten hat und umso öfter selber nach seiner Telefonnummer gefragt wurde.
Dreizehnhundert Euro kostet die Nacht im Sieben-Sterne-Hotel 'Burj al Arab'. Dafür darf man die Kosmetikprodukte von Hermès, die in jeder der zweihundertzwei Prachtsuiten bereitstehen, gerne mitnehmen. Dubais Wahrzeichen, das elegante Gebäude in Form eines geblähten Segels, ist das luxuriöseste und vielleicht bekannteste Hotel der Welt und steht beispielhaft für die arabische Halbinsel. Gut ist, was teuer ist, und was teuer ist, ist gut. So lautet die Devise im Reich von Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum, in dem anscheinend nichts unmöglich ist. Ein Wildwasserpark in der Wüste, ein Unterwasserhotel, eine Indoorskipiste in der Luxus-Shoppingmall, aufgeschüttete Landzungen in Form von Palmwedeln als Baugrund für weitere Villen – jede noch so aberwitzige Idee kann hier realisiert werden. In seinen Gesprächen mit Chauffeuren, Köchen und Türstehern blickt Sobik auch hinter die Kulissen der Nobelhotels, in die Welt der vielen Gastarbeiter aus weniger privilegierten Ländern, die heute ebenso das Erscheinungsbild der arabischen Halbinsel prägen wie der Geldadel. Orientalische Träume und utopische Architektur auf der arabischen Halbinsel
Im Hotelzimmer gibt es keinen Fernseher. Wozu auch? Es hat ja Fenster. Draußen laufen Tag und Nacht die neuesten Folgen von Sielmanns am Ufer nach Fischen hangelnde Bären, kleine Kabbeleien unter Bibern, balzende Otter und über alledem kreisende Weißkopfseeadler.Der Lebensstandard im zweitgrößten Land der Welt verleitet zur Illusion, der Mensch hätte diese Gegend bezwungen. Zum Irrglauben, der erste Elch am Weg wäre von Disney und würde auf Schienen vorbeigezogen. Zur Fehlkalkulation, man könnte Arm in Arm mit einem Schwarzbären posieren und im Fell würde nur ein gescheiterter Schauspieler stecken.Helge Sobik liefert Nahaufnahmen aus den Weiten der kanadischen Arktis. Er berichtet vom Fensterputzer eines der höchsten Gebäude der Welt, von Dreharbeiten für »Akte X« in Vancouver, von Goldschürfern, die noch heute Reichtum aus dem schlammigen Klondike sieben wollen. Und er trifft den »Mann hinter dem Regenbogen« – einen der letzten Wunderheiler der Cree-Indianer in Saskatchewan.
In 66 Reisefeuilletons erzählt Helge Sobik von Reisezielen, an denen es leichter als anderswo passieren kann, dass man strandet – weil man das letzte Ausflugsschiff aufs Festland verpasst hat, wieder mal Nebel dazwischenkommt, der Airport plötzlich gesperrt ist, weil Giraffen auf der Piste stehen und partout nicht weichen wollen, der letzte Bus einfach nicht auftaucht und gerade am Haken des Abschleppwagens für immer auf den Schrottplatz gezogen wird – oder einfach, weil die Verlockung, noch ein wenig dazubleiben, zu groß war. Sobiks Geschichten richten den Blick auf den Alltag der fremden Gegend und Kultur und schildern oft unverhoffte Begegnungen. Quintessenz ist zumeist: Wie gut es sich plötzlich anfühlt, genau da gestrandet zu sein – und wie schön, zu spüren, was es hier unerwartet zu entdecken gibt!
Mehrfach ausgezeichnet als bester Kompakt-Reiseführer: 1. Platz ITB BuchAward! Jetzt neu mit herausnehmbarer Faltkarte! Finnland hat es in sich: ein aufregendes Nachtleben und erstklassige Kulturangebote in den Städten, endlose Wälder, glasklare Seen und menschenleere Weiten in den Nationalparks. Der MERIAN live! Finnland begleitet den Leser durch das Land der tausend Seen: von den Aland-Inseln hinüber aufs Festland, nach Turku und Helsinki und weiter zum Seengebiet bis hinauf nach Oulu und Lappland. Entdecken Sie die einmalige Schönheit der unberührten Natur und lassen Sie sich in klaren Winternächten vom Nordlicht verzaubern. Verbringen Sie einen typisch finnischen Abend in der Sauna, entdecken Sie auf einem Hundeschlitten die Weiten Lapplands oder genießen Sie modernes Großstadtflair in Helsinki. Und dank des Sprachführers kann man sich auch mit den Finnen gut verständigen. Ca. MERIAN-Spezial-Thema: Mit Teamgeist übers Wasser - Ruderevents und Wanderrudern in Finnlandv
Der erste Band „Urlaubslandsleute - jede Menge Vorurteile für die Reise“ ging in kürzester Zeit in die 2. Auflage. Die „Urlaubslandsleute“-Satiren liefen in fünf großen deutschen Zeitungen als Serie und haben inzwischen so viele Fans gefunden, dass dieser zweite Band unausweichlich war: vom Argentinier bis zum Hawaiianer, vom Nepalesen bis zum Neuseeländer, vom Iren bis zum Ungarn - wieder vorlaut, mit jeder Menge auf die Spitze getriebener Missverständnisse, augenzwinkernder Bosheiten. Auch die Eigenheiten des Belgiers oder Brasilianers, des Grönländers, Kubaners oder Monegassen werden in den kurzweiligen Satiren nicht unter den Teppich gekehrt. Und ebenso fündig wird man, wenn man „endgültige Wahrheiten“ über den Polen, den Sizilianer oder den typischen Texaner sucht. Es geht also nach wie vor nichts über gepflegte Vorurteile, besonders im Urlaub und auf Reisen, erleichtern sie das Leben doch ungemein. Reisejournalist Helge Sobik setzt nun vor dem Hintergrund seiner vielfältigen Reiseerfahrungen seine satirische Typologie mit 38 neuen „Urlaubslandsleuten“ fort.
Mit Öl-Milliarden und mehr noch mit cleverem Marketing-Geschick gelang es den Scheichs in den Fürstentümern am Golf, binnen eines Jahrzehnts Ortschaften zu Metropolen zu machen. Sie schufen aus Beton, Glas und Teflon Skylines mit Wiedererkennungswert und lockten Investoren auf künstliche Palmeninseln und in die Wüste, Urlauber in Ski-Paradiese im Sand und Sieben-Sterne-Hotels am Meer. Helge Sobik berichtet Erstaunliches aus Dubai, Abu Dhabi, Umm al-Qaiwain und Ras al-Khaimah, aus Qatar und Oman und von der iranischen Überraschungs-Insel Kish.
Der Mann heißt wie die längste Brücke Europas, wie ein Einkaufszentrum in Lissabon, wie Fußballvereine in Rio, Kapstadt und Goa – und wie sein Urahn gleichen Namens, der einst den Seeweg nach Indien entdeckt hat: Vasco da Gama ist Antiquitätenhändler in Lissabon und pflegt typisch portugiesisches Understatement, diese stille Bescheidenheit. Auch die Fischer auf den Inseln, die der Algarve vorgelagert sind, ticken ähnlich. Herzlich und zugleich zurückhaltend sind sie, typisch portugiesisch sowieso – wie die Leute aus dem Stockfisch-Kochverein von Aveiro, sogar die Schäfer aus der bis knapp zweitausend Meter hohen Serra da Estrela tief im Binnenland und ein Ex-Banker, der in den Bergen weit abseits von allem eine bankrotte Weberei wieder zum Leben erweckt hat. Helge Sobik hat sie und viele andere getroffen, ihnen genau zugehört und zeichnet ein sehr persönliches Bild der großen Seefahrernation an der Westflanke Europas.
Wie keine zweite ist diese Stadt auf Rekordjagd, erfindet den Orient neu, baut die höchsten Wolkenkratzer, greift nach den Sternen. Wo gestern Wüste war, ist heute Wunderland: Ortstermin in Dubai – vor und hinter den Kulissen. An den Stränden, in den Straßen, in der Wüste. In seinen Gesprächen mit Fensterputzern, Chauffeuren, Wasserpfeifen-Präparierern und Köchen ebenso wie mit Umweltschützern und Investoren blickt Helge Sobik hinter die Fassaden von Nobelhotels und Glitzertürmen, schaut auf vorgelagerte Inseln. In Reportagen aus dem Alltag der Megastadt am Golf vermittelt er das, weswegen so viele Menschen für ein paar Tage hierher fliegen: Dubais Lebensgefühl – mit allen Widersprüchen.
Die Alten haben sich ein Leben lang mit den Pflanzen geduzt und mit den Tieren verständigt, immer von allem nur so viel genommen, wie sie brauchten. Der Wind über der Tundra und die Wellen des Arktischen Ozeans und namenloser Seen in den Weiten des Binnenlands waren ihre Spielgefährten. Von ihren Eltern haben sie noch gelernt, die Natur zu lesen. Sie haben viel erlebt seitdem und viel zu erzählen. Ihre Kinder besitzen iPads und Playstations. Gemeinsam sind sie dort zu Hause, wo Kanada noch immer Abenteuerland ist. Wo nichts wirklich kalkulierbar ist und das Wetter noch immer alle Handlungen diktiert. Unterwegs im hohen Norden, auf Besuch bei Inuit auf arktischen Inseln und bei Indianern am Klondike, bei Goldsuchern im Yukon und Buschpiloten im Mackenzie-Delta: Ortstermine im Nirgendwo Nordamerikas, Begegnungen mit interessanten Menschen, kuriosen Charakteren, mit Rentieren und Schlittenhunden, mit arktischen Wölfen und den letzten Moschusochsen-Herden. Ein gänzlich ungewöhnliches Kanada-Lesebuch weit abseits ausgetrampelter Pfade – von dort, wo es noch Entdeckungen im Überfluss gibt, wo Freiheit alles und Weite mehr als nur ein Wort ist. Es ist die Gegend, in der die Sehnsüchte zu Hause sind.
Abu Dhabi will Dubai überholen und aller Welt zeigen, welche der beiden Metropolen am Golf in Wirklichkeit die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate ist: jeden Tag aufs Neue beweisen, dass Abu Dhabi größer, reicher, mächtiger ist, sich mit Leichtigkeit einen Hotelpalast mit bis zu 680 Quadratmeter großen Suiten für gut drei Milliarden Euro Baukosten leisten kann. Zeigen, dass die Leute hier alles kaufen, alles wahr machen, mit ihrem Geld jeden übertrumpfen könnten, so sie es nur wollten. Vom Besten sein muss alles sowieso, denn nirgendwo schwört man so sehr auf große Namen wie am Golf. Das gilt auch für die Architekten des neuen Abu Dhabi auf der Insel Saadiyat. Keine Geringeren als Jean Nouvel, Frank O. Gehry, Zaha Hadid und Norman Foster hat Scheich Khalifa dafür verpflichten lassen. Jener Mann, der das Dorf von einst aus dem Sand auf die Landkarte katapultierte und zur Weltstadt wachsen ließ, erlebt den neuen Boom nicht mehr mit. 2004 starb Abu Dhabis weltoffener Herrscher Scheich Zayed hochbetagt, vier Jahre später beendeten Bauarbeiter sein elfenbeinfarbenes Denkmal im Sand: Die neue Scheich-Zayed-Moschee ist das drittgrößte islamische Gotteshaus der Welt.
'Als Kind', hat Joan Miró einmal gesagt, 'habe ich den Himmel Mallorcas bewundert. Und in der Nacht hat mich hier die Spur einer Sternschnuppe, das Leuchten eines Glühwürmchens, das Blau des Meeres verzaubert.' Als alter Mann hat er diese Stimmung mit wenigen Zeichen und Farbtönen in seinem Atelier in Cala Major auf Leinwand gebannt – und saß zwischendurch mit dem Mann mit der Mandarinenkiste zusammen. Miró ist 1983 gestorben – aber sein Mandarinenbote lebt und hütet heute einen Schatz. Es sind vor allem die Begegnungen mit Einheimischen, ihr Alltag, der Blick weit hinter die Kulissen der mallorquinischen Ferienwelt, die Helge Sobik faszinieren. Für dieses Buch suchte er nach dem Mann, der die Sonne im äußersten Osten Mallorcas jeden Morgen als Erster aufgehen und nach dem, der sie im Westen als Letzter untergehen sieht. Er traf beide – den Fischer Joan Fuster und den pensionierten Leuchtturmwärter Bernat Reus, der auch als Rentner nicht von diesem Blick loskommt: ein Bilderbogen in Worten, der das Leben auf Mallorca in all seinen Facetten ausmalt – und sich beim Lesen anfühlt, als ob man schon immer dazugehörte.
Der Regiestuhl bleibt leer, nur der Zufall koordiniert allabendlich das Geschehen auf dem sechs Fußballfelder großen Gauklerplatz Djemaa el-Fna. Er ist Manege, Laufsteg und Tribüne zugleich. Alle Distanz ist aufgehoben. Er qualmt, riecht, klingt. Die Märchenerzähler gehören hierher genau wie die Trommler, wie die Feuer- und die Schwertschlucker, die Akrobaten, die Wahrsager, die Jongleure und die Schlangenbeschwörer, wie die Bettler und die Taschendiebe. Sie alle sind Teil einer grandiosen Reizüberflutung mit zehn Buchstaben: Marrakesch - Königsstadt zu Füßen des Hohen Atlas, Händlermetropole seit Jahrhunderten. Der größte Magnet in Marokko. Marrakesch ist Hollywoods Liebling. Schon Hitchcock drehte hier, Martin Scorsese tat es, Ridley Scott, Oliver Stone. Und mit ihnen kamen die Stars ihrer Zeit, dazu die Modemacher, die Musiker. Yves Saint-Laurent hat hier gelebt und sich inspirieren lassen. Mick Jagger besitzt ein Haus in der Medina, Alain Delon hat eines, Ben Kingsley und Susan Sarandon kommen zu Besuch. Warum? Weil sie einmal hier waren und diese Stadt sie nicht mehr los lässt. Eine Spurensuche mit Aufnahmen von Paul Popper, Bruno Barbey, Steve McCurry, Richard Kalvar, Dmitri Kessel, Andrea Pistolesi und vielen weiteren Fotografen von Rang.
Spaniens 'weiße Küste' ist eine faszinierende Landschaft, und die Höhlenmalereien im Vall de Laguart im Hinterland der Costa Blanca erzählen, wie sehr diese Region schon vor Tausenden von Jahren die Menschen in ihren Bann zog. Wie verzaubert liegen die Strände an der Küste in den Wintermonaten da, die Playa Deveses, einer der schönsten in der Gegend, oder der Las-Marinas-Strand, wo das sommerliche Sandspielzeug-Sortiment ganzjährig angeboten wird. Helge Sobik gerät bei den Schilderungen seines Wahl-Landstrichs ins Schwärmen – über den Duft der Orangenbäume etwa, den Geschmack der paella, die von der Costa Blanca kommt, und die Ruhe außerhalb der Hochsaison. Er erzählt von dem Küchenmeister Nacho, der die Costa Blanca kulinarisch in neuem Glanz erstrahlen lässt, von Andreu Femenía, der als Möbelhändler aus den vielen neuen Haus-besitzern Kapital schlägt, von der Mendoza-Familie, die einen Wein keltert, der das mediterrane Flair in Farbe und Geschmack einfängt. Und ergründet das wahre Wesen des Costa-Blanca-Spaniers, dessen Pendeln zwischen fiesta und siesta dem Fremden Ehrfurcht abverlangt. Vergnügliche Spritztouren durch das mediterrane Spanien
Tuktoyaktuk in den Northwest Territories, am Nordrand des Kontinents, ist kein gewöhnliches Dorf. Die Kirche aus Treibholz, moderne Metallhäuser auf Stelzen und die älteren Einwohner, die in Zelten aus Fellen leben, prägen das Bild. Der Reisereporter Helge Sobik findet sich in dieser kleinen Ansiedlung am Eismeer wieder, wo gegensätzliche Welten aufeinandertreffen. Die Westkanadier haben es geschafft, ihre vielfältigen Interessen zu vereinen: Segeln und Skifahren zur gleichen Zeit, Grizzlys und Weintrauben in einem Lebensraum, sowie städtischer Wohlstand in Metropolen wie Vancouver, Edmonton oder Calgary, gepaart mit Lagerfeuerromantik in der Wildnis. In dieser naturrreichen Umgebung gedeihen auch Legenden über Nixen, Waldmenschen und das See-Ungeheuer Ogopogo. Auf den Queen Charlotte Islands, den vergessenen Haida-Inseln, erfährt Sobik von der geheimnisvollen Mythologie des Stammes. Im Yukon Territory besucht er Goldschürfer, die wie zur Zeit des Goldrausches am Klondike leben, und lernt, auf dem Kantholz zu spielen, das den Sound von Abenteuer und Entdeckung im weiten Westkanada verkörpert.
Helge Sobik begibt sich auf die Suche nach Orten, die außerhalb unserer herrkömmlichen Zivilisationsstrukturen liegen: Auf seinen Reisen an den Enden der Welt führt er seine Leser zu Trauminseln wie in Einöden und weckt dabei die Entdeckerlust ebenso wie die Sehnsucht nach der verlorenen Erfahrung des Unberührten und der Ferne.
Er war bereits weltberühmt, als er 1948 hierher zog. Viele Male zuvor hatte er seine Ferien an dieser Küste verbracht, hier gemalt und gezeichnet, gefeiert, geflirtet, geliebt. Jetzt machte Pablo Picasso die Französische Riviera zur Bühne für seine letzten zweieinhalb Lebensjahrzehnte, zur Quelle seiner Inspiration. Er hatte zahlreiche Fotografen im Gefolge. Sie lichteten ihn ab an den Stränden der Côte d’Azur, in den Städten, den Stierkampf-Arenen. Unter ihnen waren große Namen - Robert Capa und Man Ray, Edward Quinn und Robert Doisneau, Henri Cartier-Bresson, Lucien Clergue, Lee Miller und viele mehr. Sie waren da, um Picasso beim Sehen zuzusehen - und um Momente festzuhalten, die in ihrer Summe einmal das Bild dieses Mannes zeichnen würden: jenes Mannes, der als größter Künstler seiner Zeit in die Geschichte eingehen sollte.