Maxim Biller Poradie kníh (chronologicky)







Mama Oděsa
- 176 stránok
- 7 hodin čítania
Mnohovrstevnatý příběh, v jehož centru stojí mladý spisovatel Miša, zachycuje pohnuté osudy jedné židovské rodiny, která se v sedmdesátých letech 20. století přestěhovala z Oděsy do Hamburku. Román umně propojuje různé časové roviny: Oděsu za druhé světové války včetně masakru oděských Židů v roce 1941, pozdně stalinské období, emigraci do Německa a vypravěčovu současnost, v níž se odráží zejména matčin stesk po rodné zemi. Čtenáři se díky tomu otevírá možnost nejen poznávat rodinnou historii, ale zároveň sledovat skrytou intimní zpověď o vztahu mezi matkou a synem. Vzpomínky na minulost protínají matčiny povídky, v nichž sama reflektuje své dětství. Kniha tak vypráví i o literatuře samé, o její schopnosti uchovávat a přetvářet minulost. Sám název románu odkazuje na na tradiční ukrajinsko-židovskou píseň, populární zejména v emigranských kruzích.
Die Welt der russisch-jüdischen Familie aus Hamburg, um die es in Maxim Billers neuem Roman »Mama Odessa« geht, ist voller Geheimnisse, Verrat und Literatur. Wir lesen aber auch ein kluges, schönes und wahrhaftiges Buch über einen Sohn und eine Mutter, beide Schriftsteller, die sich lieben, wegen des Schreibens immer wieder verraten – und einander trotzdem nie verlieren. Mit beeindruckender Leichtigkeit spannt Maxim Biller einen Bogen vom Odessa des Zweiten Weltkriegs über die spätstalinistische Zeit bis in die Gegenwart. Alles hängt bei der Familie Grinbaum miteinander zusammen: das Nazi-Massaker an den Juden von Odessa 1941, dem der Großvater wie durch ein Wunder entkommt, ein KGB-Giftanschlag, der dem Vater des Erzählers gilt und die Ehefrau trifft, die zionistischen Träumereien des Vaters, der am Ende mit seiner Familie im Hamburger Grindelviertel strandet, wo nichts mehr an die jüdische Vergangenheit des Stadtteils erinnert – und wo er aufhört seine Frau zu lieben, um sie wegen einer Deutschen zu verlassen. Dennoch scheint ständig ein schönes, helles Licht durch die Zeilen dieses oft tieftraurigen, außergewöhnlichen Buchs. »Mama Odessa« ist ein literarisches Meisterstück von größter Präzision und poetischer Kraft, wie es auf Deutsch nur selten gelingt.
In dieser Auswahl an Interviews und Gesprächen geht es nur am Rande um Politik und darum, wie es ist, jüdischer Schriftsteller in Deutschland zu sein. Vielmehr geht es um das, was eigentlich naheliegen sollte: sich mit einem der besten Schriftsteller deutscher Sprache über das Erzählen, die Literatur und darüber, was sie mit uns macht, zu unterhalten. Hier spricht Maxim Biller, der »Sad Optimist« ( New Yorker ), u. a. über seine literarische Karriere und seine Sicht auf Größen der deutschen und internationalen Literatur - von Franz Kafka über Philip Roth, Saul Bellow und Isaak Babel bis zu Marcel Reich-Ranicki und Thomas Mann. Vor allem aber führt der Band vor, dass letztlich nur gute Geschichten und Literatur die wirklichen Höhen und Tiefen des Menschseins erfahrbar machen.
"Erck Dessauer, jung, begabt und nachtragen, wil ein großer Schriftseller werden. Leicht ist das nicht im Berlin der Nullerjahre, wo eingeschworene Cliquen die Macht unter sich aufteilen und Missgunst ein anderes Wort für Glück ist. Als er beim besten Verlag der Republik einen Buchvertrag unterschreibt, ist Erck fast am Ziel. Wäre da nur nicht dieser Hans Ulrich Barsilay mit seinem extravaganten Auftreten, sienen schönen Ex-Freundinnen, siner perfekten Prosa und seiner Gewissenlosigkeit. Bevor der berühmte Schriftseller seinen Aufstieg verhindern kann, muss Erck ihn mit einer unerhörten Intrige aufhalten"--Page 2 of cover.
Wer nichts glaubt, schreibt. Essays über Deutschland und die Literatur
Biller, Maxim – Literatur verstehen; das geschriebene Wort; Theorien; Erläuterungen – 19672
- 272 stránok
- 10 hodin čítania
Maxim Billers Werk ist eine umfassende Suche nach Wahrheit, die das Unvereinbare vereint und Schmerz in Erkenntnis verwandelt. Seine Essays zeigen die literarische Tiefe der Gattung und deren Überlegenheit in der Wahrheitsfindung gegenüber Wissenschaft und Journalismus. Der Band versammelt bedeutende Texte, die sich mit deutscher, jüdischer und amerikanischer Literatur sowie mit Gesellschaft, Politik und Geschichte befassen.
Warum wollen wir oft nichts von unserer Vergangenheit wissen, ohne die wir doch nicht wären, wie wir sind? Und wer waren unsere Eltern und Großeltern wirklich? Wer Maxim Billers Bücher kennt, weiß, dass diese Fragen den Kern seiner Literatur bilden. Dabei begegnen uns bestimmte Figuren und Orte immer wieder: Gebrochene Väter, traurige Mütter und stolze Söhne, das düstere Moskau unter Stalin, das wilde Prag von 1968, das flirrende Berlin der Nachwendezeit, das stille, melancholische Hamburg und natürlich auch Tel Aviv, die weiße Stadt am Meer, in der man als Jude wenigstens manchmal vergessen kann, wie blutig die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts war, ohne ihr ganz entkommen zu können. Sogar noch weniger als seiner fröhlichen, lauten, traumatisierten, komplizierten Verwandtschaft. Dieser Band versammelt das erste Mal die besten Familiengeschichten des großen Erzählers Maxim Biller. Keiner erzählt von Familie so ehrlich und warmherzig wie er. Und niemand weiß so gut wie er, dass sich hinter jeder Geschichte, die wir von unseren Eltern hören, eine andere, noch viel interessantere Geschichte verbirgt.
Sechs koffer
Roman
Im Frühjahr 1960 wird der Großvater des Erzählers am Moskauer Flughafen verhaftet und bald darauf hingerichtet. Der Vorwurf: Devisenschmuggel. Aber nur jemand aus der eigenen Familie kann den Schwarzhändler und gütigen Patriarchen Schmil Grigorewitsch verraten haben. War es einer seiner schönen Söhne? Die ehrgeizige Schwiegertochter? Oder war er selbst schuld? Die Frage, wer es gewesen sein könnte, wird zum Gerücht und Geheimnis, das von Generation zu Generation weiterlebt – in Maxim Billers eigener Familie. Sein Roman »Sechs Koffer« erzählt davon – literarisch virtuos, spannend wie ein Krimi und mit der Intensität eines psychologischen Familiendramas. »Wie hütet man ein Familiengeheimnis? Indem man es allen erzählt. Maxim Biller ist mit diesem Buch ein wahres Kunststück gelungen.« Durs Grünbein »Dieser Roman ist ein kunstvoll geschliffener Edelstein. Immer wieder blitzt eine andere Facette auf, bricht ein anderer Schein hervor, eine neue geschliffene Seite. Eine Epoche ist darin eingeschlossen, die Härte einer Zeit, so rätselhaft klar.«Robert Menasse
Maxim Biller hat einen einzigartigen Roman der deutschen Gegenwart verfasst, der jüdische, amerikanische und komische Elemente vereint. Die Geschichte folgt Soli und Noah, besten Freunden und fast Brüdern seit ihrer Bar-Mizwa in Hamburg 1976. Ihre Verbindung basiert auf Herkunft, Humor und bizarren sexuellen Fantasien, während sie in eine groteske Erpressungs- und Entführungsstory verwickelt werden. Soli, der Erzähler, muss Deutschland verlassen, nachdem er in einer Sauna einen Skandal ausgelöst hat, und ein deutscher Jungschriftsteller droht, ein kompromittierendes Video zu veröffentlichen. In Prag beobachtet Soli, wie Noah, ein Millionärssohn und Gründer der NGO Goodlife, versucht, den Hollywoodstar Gerry „El Dick“ Harper für sein neuestes Kunstvideo zu gewinnen, in dem Noah selbst Joseph Goebbels spielt – nackt. Während der Dreharbeiten im Sudan kommt es zu einer Entführung, und Soli muss sich mit seiner hysterischen, besitzergreifenden jüdischen Familie auseinandersetzen. Er sieht nur einen Ausweg aus diesem ödipalen Superdrama: die Flucht nach Tel Aviv. Von dort reisen die beiden nach Buczacz, dem Herkunftsort ihrer Familien, wo Soli das Geheimnis seines undurchschaubaren Vaters, eines Ex-Kommunisten und Doppelagenten, entdeckt. Ein bemerkenswerter Entwicklungs-, Liebes-, Künstler-, Familien- und Holocaustroman, der schnell, episch und humorvoll ist.
Eine Meisternovelle, ein literarischer Coup – Maxim Biller erzählt die Geschichte des großen jüdischen Schriftstellers Bruno Schulz, der 1942 ermordet wurde. Schulz wird zur literarischen Hauptfigur und zum Seismographen künftiger Katastrophen. Inspiriert von der osteuropäischen Erzähltradition nimmt Biller seine Leser mit auf eine magische Reise in die polnische Stadt Drohobycz und ins Jahr 1938. In einem Keller schreibt Schulz, der als Kunstlehrer arbeitet und von einem literarischen Durchbruch träumt, einen Brief an Thomas Mann. Er hofft, dass der berühmte Schriftsteller ihm helfen kann, einen Verlag im Ausland zu finden, um seine Heimat für immer zu verlassen. Die Zeichen des Unheils sind unübersehbar und nähren seine ständige Angst. In Schulz’ Kopf entsteht eine apokalyptische Vision, die das bevorstehende Geschehen im besetzten Polen vorwegnimmt. So entsteht ein brillantes literarisches Kunstwerk, voll von schwarzem Humor. Billers Sprache ist eine Melodie, die an die großen Meister der Literatur erinnert. Er ist ein großer Erzähler und ein phantastischer Geschichtenfinder, dem an der Welt, an der Wahrheit und am Leben gelegen ist.
Henry Halperin, Sohn eines jüdischen Gangsters, muss sich seine heile Jugend erst erfinden. In Bildern von filmischer Intensität zeigt Maxim Biller, wie das Spiel von Vergessen und Hoffen funktioniert und warum Kindheit und Jugend das Schönste sind, was ein Mensch erleben kann.
Der gebrauchte Jude
Selbstporträt
Geboren wurde er in Prag, mit zehn Jahren kam er nach Deutschland, mit siebzehn fing er an zu studieren – die Deutschen, ihre Bücher, ihre Frauen, ihre Fehler. Billers autobiographisches Buch erzählt wie ein Roman die tragikomische Geschichte eines Juden, der in einem Land Schriftsteller wird, in dem es keine Juden mehr hatte geben sollen. Leichthändig geschrieben, selbstironisch und spöttisch, ist dieses Buch weit mehr als das Selbstporträt eines Künstlers: es ist die immer neue Geschichte desjenigen, der seinen Platz in der Welt finden und sich selbst auf die Spur zu kommen versucht.
Eines Morgens, als ihre Eltern noch schlafen, blättert die kleine Bella ihr Zauberbuch durch. Was könnte sie sich heute mal zaubern? Heiße Maroni in zwei Minuten? Nein, das ist eher was für den Winter. Soll sie einen Hammer in einen Schraubenzieher verwandeln? Oder ein Pferd in ein Zebra? Das klingt alles nicht sehr aufregend. Bella ist kurz davor, das Buch wegzulegen, als sie doch noch etwas entdeckt: „Zaubern Sie sich eine Wunschbox, junger Freund, dann werden Sie bald nie mehr einen Wunsch haben!“ Bella sagt den Zauberspruch auf, und innerhalb einer Sekunde ist die Wunschbox da. Sie ist rosa und durchsichtig und kann Bella jeden Wunsch erfüllen. Zunächst.
L'Amour aujourd'hui
- 192 stránok
- 7 hodin čítania
Des hommes et des femmes se rencontrent à Berlin, Hambourg, Munich, Prague ou Tel Aviv, souvent au crépuscule. Ils s'enflamment sans poursuivre leur chemin ensemble, restant étrangers malgré leur proximité. Un homme, convaincu que sa fiancée vient lui annoncer leur rupture, s'habitue à cette idée et se sent presque soulagé lorsqu'elle l'attend sur son lit. Deux Israéliens à Prague repoussent ennui et sentiment d'étrangeté en faisant l'amour sur fond de musique israélienne. Un homme, inquiet pour sa bien-aimée, la découvre morte dans la baignoire de son ex-amant. Qu'ils se rencontrent par hasard ou se connaissent depuis longtemps, tous les personnages attendent de l'autre plus qu'ils ne sont prêts à offrir. Ils aspirent tous à un idéal : le véritable amour. Les 27 nouvelles de ce recueil, marquées par intelligence et humour, explorent le thème de l'amour, ou plutôt du "non-amour", et de l'impossibilité d'être heureux ensemble. Avec peu d'action, de nombreux dialogues et des fins ouvertes, Maxim Biller capture les contours flous des situations amoureuses, révélant que même un instant de bonheur peut porter en lui une tragédie.
Featuring essays by Myla Goldberg, Helen Epstein, Jan Morris, and Francine Prose, "Travelers' Tales Prague" collects over 20 stories from the city that inspired compositions from Mozart and novels from Kafka. The pieces in this book are both a charming enticement for prospective travelers and a welcome companion for those already there.
Moralische Geschichten
- 240 stránok
- 9 hodin čítania
Maxim Billers gefeierte Moralische Geschichten bieten einen humorvollen und tiefgründigen Blick auf die menschlichen Abgründe im Alltag von Juden, Nicht-Juden und anderen. Leser sollten darauf vorbereitet sein, beim Genuss seiner Kürzestgeschichten in der FAS entweder zu lachen oder zu ersticken – oft beides. Biller verwandelt alltägliche Erlebnisse in absurde Komik: Ein Lippenstiftrest wird zum Gottesbeweis, eine tätowierte Nummer zum Lottogewinn, und ein Fleischermesser garantiert eine glückliche Ehe. Mit Titeln wie Kosmos und Apokalypse werden große Themen angesprochen, nur um schnell auf das Niveau des Alltags heruntergebrochen zu werden. Träume, Phantasien und Freud’sche Fehlleistungen führen zu überraschenden und befreienden Erkenntnissen. So entdeckt der Literaturstudent Orlovsky in Kafkas Tagebüchern den Satz „Manchmal denke ich, ich bin einfach nur bescheuert“ und erhält dadurch ein neues Bild von Kafka, ohne den Satz später wiederzufinden. Seit zwanzig Jahren schreibt Biller seine Moralischen Geschichten, die seit drei Jahren in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erscheinen. Diese Auswahl größtenteils unveröffentlichter Geschichten ist ein wertvoller Beitrag zur Unterhaltungsliteratur und zur kulturellen Verständigung.
Das Beste von Maxim Biller: Geschichten von der Suche nach dem Glück. Der perfekte Roman ist ein Werk, das Leser in einer Nacht fesselt und dazu anregt, das Leben und sich selbst neu zu betrachten. Biller zeigt auf eindringliche Weise, warum die Welt sowohl ein Ort des Elends als auch voller Schönheit ist. Er erzählt leidenschaftlich von der Liebe und dem Konflikt zwischen Menschen, die in ihrer einzigen Welt nach Glück streben. Dabei lässt er seine Figuren nie allein, sondern gewährt einen Blick auf sie, der besorgt, ironisch oder zornig ist – stets jedoch zutiefst menschlich. Echte Gefühle sind entscheidend, sei es in Momenten der Liebe, des Hasses oder der Entrüstung. Biller betont, dass im echten Leben mit oberflächlichen Posen Schluss ist, sowohl in der Realität als auch in der Literatur. In dieser Sammlung finden sich verschiedene Erzählungen, die die Vielfalt seiner Themen und Stile widerspiegeln. Die Leser sind eingeladen, sich auf die emotionalen und menschlichen Aspekte seiner Geschichten einzulassen und die Facetten des Lebens zu erkunden.
Esra
- 213 stránok
- 8 hodin čítania
Warum lieben die Menschen von heute so sehr die Liebe? Ist sie die letzte Utopie, die wir noch haben? Adam, der junge Schriftsteller, kann sich ein Leben ohne Esra nicht mehr vorstellen. Doch Esra zögert, und je mehr sie zögert, desto größer wird seine Leidenschaft für sie. Ohne Esra, denkt Adam, ist mein Leben verloren und der Boden, auf dem ich stehe, trägt mich nicht mehr. Aber was denkt Esra? Maxim Biller nimmt uns mit in eine Welt, in der Gefühle wieder so wichtig sind wie Gedanken, in der Zuneigung und Vertrauen zu einem Geliebten etwas ersetzen sollen, woran viele zu lange und zu blind geglaubt haben: Die Glücklichmachung des Menschen durch die richtige politische und gesellschaftliche Ideologie.
Motti Wind
- 350 stránok
- 13 hodin čítania
/ 9789029068031 / Literature translated into Dutch / Nederlands / Dutch / Néerlandais / Niederländisch / paperback / 13 x 21 cm / 351 .pp /
Deutschbuch
- 333 stránok
- 12 hodin čítania
Schweigen über Deutschland? Ja, bitte! möchte man rufen, wenn man an rechte Schläger und linke Holocaust-Anbeter, an Harald Schmidts Schwulenwitze, an Ulrike Meinhofs stetig wachsende Popularität oder bloß an die alltägliche Rempelei in der U-Bahn und die sonstige notorische Unhöflichkeit in unserem Land denkt. Deutschland ist nicht nur für seine Nachbarn, sondern auch für viele seiner eigenen Bürger eine einzige Peinlichkeit - besonders seit 1990, seit es von den Alliierten in die politische und kulturelle Unabhängigkeit entlassen wurde. Deshalb muß man einem Kritiker dankbar sein, der diesem Land beharrlich den Spiegel vorhält. Maxim Biller, der leidenschaftliche Kosmopolit, der vor keiner Polemik zurückschreckt, zeigt im „Deutschbuch“, daß Kritik immer aus Zuneigung und Anteilnahme erwächst. Seine Reportagen und Kolumnen, die von unseren kleinen und großen Dummheiten der vergangenen Dekade handeln, erzählen zugleich die Geschichte ihres Autors, der als Zehnjähriger nach Deutschland gekommen ist und hier seitdem heimisch zu werden versucht. Seine Geschichte ist die Geschichte einer schwierigen Liebe, aber einer mit Happy End.
Provokant, verwirrend und eindringlich erzählt Maxim Billers erster Roman die Geschichte von Motti, einem Israeli, der die traumatischen Erlebnisse seiner Zeit als Soldat im Libanonkrieg hinter sich lassen möchte. Unterstützt von Sophie, einer deutschen Touristin, versucht er, in ihrer Heimat ein neues Leben zu beginnen. Doch zwischen Mottis Erinnerungen und der Kälte, die zwischen ihm und Sophies deutscher Familie entsteht, droht seine Seele zu zerbrechen. In seiner Verzweiflung flieht Motti in eine gefährliche Liebe zu ihrer gemeinsamen Tochter Nurit. Die Erzählung folgt Mottis verzweifelter Suche nach Glück und Erlösung, die in einem einzigen Tag im hektischen München der 90er Jahre kulminiert. Der Autor führt den Leser durch das Lebenslabyrinth seines Protagonisten und verstrickt ihn in ein faszinierendes Spiel von Schein und Sein. So entsteht ein moderner Großstadtroman, der einen einzigartigen Blick auf die Gegenwart Deutschlands wirft. Die Geschichte thematisiert Mottis Kampf gegen die Gespenster seiner Vergangenheit, das Drama seiner Ehe mit Sophie und die Liebe zu Nurit, während er versucht, sich von den Schatten seiner Zeit in der israelischen Armee zu befreien.
Harlem Holocaust
- 69 stránok
- 3 hodiny čítania
Schmetterlinge im Bauch
- 300 stránok
- 11 hodin čítania
Das Buch präsentiert 16 Erzählungen, die zusammen einen Roman unserer Zeit bilden. Es thematisiert Kindheit, Liebe, Verbrechen und familiäre Konflikte in verschiedenen historischen Kontexten. Die Geschichten beleuchten, wie das Grauen der Vergangenheit das Leben der Gegenwart beeinflusst und die Kunst des Erzählens herausfordert.
Die Tempojahre
- 274 stránok
- 10 hodin čítania
Ich mag keine Gedichte, sie sind mir fremd, und ich verstehe auch nichts von bisexuellen russischen Poetessen ä la Marina Zwetajewa. Ich lebe jetzt anderswo, doch meine Eltern wohnen nach wie vor in dem alten Bürgerhaus am Hamburger Rotherbaum, wo wir 1974 auf unserem Weg von Moskau über Wien, Israel und New York schließlich untergekommen waren, zufrieden über jene lebensnotwendige Portion materieller Sicherheit, die Deutschland uns bot. Mit beißendem Sarkasmus, Witz und oft auch liebevoller Zuneigung führt Maxim Biller die Figuren seiner Welt vor: Die Überlebenden des Holocaust, ihre Kinder und Enkel, vereinsamte Alte, verfolgungs- und größenwahnbesessene Kulturkosmopoliten, Intellektuelle und Geschäftsleute, vor allem die Jüngeren unter ihnen zwischen Aufbegehren gegen die eigenen Eltern, dem Kampf gegen aufrichtige Antisemiten und heuchlerische Philosemiten und der Suche nach der eigenen jüdischen Identität.




















