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Justinius Kerner

    Klecksographien
    • Klecksographien

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      Tintenkleckse, die auf der Seite des Falzes eines zusammengelegten Papiers entstehen, bieten durch ihre Doppelbildung und das Zerfließen auf der anderen Seite Raum für die Phantasie. Diese Kleckse können Formen annehmen, die an längst vergangene Zeiten erinnern, wie Götzenbilder, Urnen oder Mumien. Besonders häufig erscheinen menschliche und tierische Silhouetten, oft in Form von Skeletten. Wo die Phantasie nicht ausreicht, können einfache Federzüge helfen, um die Hauptformen zu vervollständigen. So kann ein Menschenbild in seiner ganzen Gestalt sichtbar werden, jedoch möglicherweise ohne Kopf oder Hände, was gelegentlich leicht ergänzt werden kann. Es ist wichtig zu beachten, dass man oft nicht das erzeugt, was man sich wünscht, und manchmal das Gegenteil von dem entsteht, was erwartet wird. Die hier präsentierten Hadesbilder entstanden nicht durch meinen Willen oder meine künstlerischen Fähigkeiten, sondern allein durch die Tintenkleckse, die nur gelegentlich durch Federstriche oder Zeichnungen ergänzt wurden. Zudem wurde der Text nicht nach dem Inhalt verfasst, sondern entstand in Reaktion auf die Bilder. Daher bitte ich den Leser, die Bilder und ihre poetische Erklärung mit Nachsicht zu betrachten.

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