Alternativen zum Lohnarbeitssystem. Führungsverhalten und innovatives Management für eine sinnstiftende Arbeitswelt
Der autotelische Mitarbeiter - Diplomarbeit
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Die gegenwärtige Situation des Lohnarbeitssystems ist prekär, da Wissenschaftler warnen, dass uns die Arbeit ausgeht. Politische Maßnahmen fokussieren sich auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit, während Arbeit zum Omni-Wert stilisiert wurde, was als künstliches Machtinstrument betrachtet werden kann. Der vorherrschende Taylorismus vermittelt ein negatives Menschenbild, das den Menschen als faul und ideenlos darstellt. Durch Automatisierung und die Finanzkrise werden zunehmend Arbeitsplätze abgebaut, was die Gefahr eines Zusammenbruchs des Lohnarbeitssystems und des Wirtschaftssystems mit sich bringt. Gleichzeitig kann Arbeit jedoch auch sinnstiftend sein. Viele Menschen haben verlernt, nach der Arbeit zu suchen, die sie wirklich erfüllen würde, was Frithjof Bergmann als Armut der Begierde bezeichnet. Es wird vorgeschlagen, das Lohnarbeitssystem in ein Modell zu transformieren, das die Originalität der Menschen fördert. Die Arbeit zeigt Wege auf, wie sinnstiftende Arbeit definiert, gefördert und entwickelt werden kann, und fordert Unternehmen auf, Alternativen zum Taylorismus zu entwickeln. Ein neues, humanistisches Menschenbild ist erforderlich, und einige Unternehmer haben bereits innovative Managementpraktiken implementiert. Die Gemeinwohlökonomie von Christian Felber bietet einen idealen Nährboden für autotelische Mitarbeiter, was auf einen bevorstehenden Paradigmenwechsel hindeutet.
