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Holger Siemann

    Arbeit und Streben
    Karlas Versuch, die Welt zu verbessern
    Das Weiszheithaus
    • Das Weiszheithaus

      Ein Jahrhundertroman

      2011 erbt Sven Gabbert unerwartet ein Mehrfamilienhaus im Prenzlauer Berg, Baujahr 1900 mit 30 Wohnungen: Das Weiszheithaus. Das Dachgeschoss beherbergt ein skurriles Archiv, in dem jemand jahrzehntelang nicht nur die Werke, Tagebücher, Manuskripte und Briefe des berühmten DDR-Schriftstellers Kurt Weiszheit gesammelt hat, sondern auch Fotos, amtliche Schreiben und andereDokumente der unterschiedlichsten Hausbewohner. Durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt, bleibt Sven zur Ablenkung nur die Erforschung der Geschichte seines Hauses. Die scheinbar üppige Quellenlage erweist sich als Mahlstrom, denn Kurt Weiszheits Schriften sind wie Spiegelscherben, verschiedene Fassungen seiner Weiszheit-Geschichten widersprechen einander. Briefe, Tagebücher, Patientenakten, Reklameschilder und Mietbücher belegen oft das Gegenteil. Was ist wahr? Und was ist erfunden? Im Spiel mit Wirklichkeiten erzählt Sven anhand subjektiver Bruchstücke die Geschichte seines Berliner Mietshauses, der Erbauerfamilie Weiszheit und die der Bewohner.

      Das Weiszheithaus2017
      4,0
    • Karlas Versuch, die Welt zu verbessern

      • 383 stránok
      • 14 hodin čítania

      Tempo, Witz, Berliner Schnauze und ein wunderbar altmodischer Sinn für die Sehnsucht nach Glück Kurz vor und nach der Wende ist das Leben von Karla Schlicht noch in Ordnung gewesen: Die Philosophiestudentin war jüngste Abgeordnete der letzten DDR-Volkskammer und als streitbare Feministin beliebter Gast in vielen Talkshows. Doch dann kehrt die Republik zur Normalität zurück, und Karlas Karriere ist so schnell zu Ende wie sie begonnen hat. Als sich dann jedoch die Möglichkeit ergibt, es ihrem alten Feind Jost Sattler heimzuzahlen, zögert Karla nicht lange und nimmt einen Job als Haushaltshilfe bei ihm an … Karla lässt sich nicht unterkriegen!

      Karlas Versuch, die Welt zu verbessern2008
    • SIE SIND NICHT HIPP, SIE SIND NICHT COOL, SIE SIND AUS DEM OSTEN UND SIE GEBEN SICH MÜHE. Ein großer Familienroman über ein Jahrhundert Ostdeutschland, der drei Generationen einer Familie beleuchtet. Hier wird geliebt, gestorben, geweint und geträumt. Große Gefühle sind erlaubt, auch wenn sie manchmal mit der Realität kollidieren. Komisch, traurig und sehr deutsch. Für die Familie Schöne im ostdeutschen Görlitz scheint alles gut zu werden. Die einst enteignete Villa wird restauriert und soll drei Generationen beherbergen. Nach Jahren wirtschaftlicher Schwierigkeiten sieht das Familienunternehmen Schöne-Plastik endlich Licht am Ende des Tunnels. Ein Grund für einen großen Ball mit Verwandten und Freunden. Doch Christa, die Geschäftsführerin und Enkelin des Gründers, fühlt sich ausgebrannt. Sie hat ihr privates Glück für die Firma geopfert und ihre Träume beiseitegeschoben. Auch andere Familienmitglieder kämpfen mit Lebenslügen und nostalgischen Illusionen. Vater Friedrich tröstet sich mit DDR-Reliquien über den Verlust seines Einflusses. Christas Bruder ist in ein Netz aus Lügen verstrickt, während ihre Tochter Cornelia mit politischen Ambitionen ringt, die sie überfordern. Ein unerwarteter Besuch aus Südafrika sorgt zusätzlich für Verwirrung. Holger Siemanns Figuren jagen ihren Träumen nach, kämpfen mit der Vergangenheit und stolpern über tückische Zufälle, während sie manchmal auch sich selbst im Weg stehen.

      Arbeit und Streben2006