Klassiker der Strategie
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Von der Antike zur Al-Kaida
Im Irak feiert der Guerillakrieg eine Renaissance. Gleichsam lehrbuchartig werden entsprechend dem Minihandbuch der Stadtguerilla von Marighella Sprengfallen gegen amerikanische Konvois gelegt. Die USA haben mittlerweile mehr als 2300 tote Soldaten zu beklagen. Ein Ende dieses Krieges ist vorerst nicht abzusehen. Offensichtlich geniessen die Aufständischen im Irak weitgehend die Unterstützung eines Teils der Bevölkerung und operieren, wie im 20. Jahrhundert der Chinese Mao Dsedong feststellte, „wie der Fisch im Wasser“. Mao bemerkte aber auch, dass, falls eine Besatzungsmacht einen solchen Krieg nicht gewinnen könne, sie zum Verlierer werde. Das Buch vermittelt in einem ersten Teil einen historischen Rückblick auf verschiedene Guerillakriege. Im zweiten Teil werden verschiedene Konzeptionen des Guerillakriegs vorgestellt. Zum Schluss geht der Autor auf den Guerillakrieg der Zukunft ein, der vor allem durch die global geführten Aktionen der Al-Kaida bestimmt sein dürfte.
Der Waadtländer Jomini (1779 –1869), General im Dienste Napoleons und ab 1813 Russlands, ist neben dem Preussen Carl von Clausewitz der wichtigste Militärtheoretiker und Historiker des 19. Jahrhunderts. Er hinterlässt ein umfangreiches Werk, dessen Einfluss bis heute spürbar ist, besonders in den Vereinigten Staaten. Das vorliegende Werk enthält in seinem ersten Teil detaillierte biographische Angaben über dieses bewegte und umstrittene Leben. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem politischen Denken Jominis, seinem historischen, taktischen und strategischen Werk, seiner Psychologie, seiner geistigen Beziehung zu Clausewitz, seiner Rezeption in Europa und Amerika, seinen Kritikern und Befürwortern, seinem Einfluss heute. Eine grundlegende Bibliographie rundet das Werk ab.