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Werner Früh

    1. január 1947 – 15. máj 2023
    Realitätsvermittlung durch Massenmedien
    Unterhaltung durch das Fernsehen
    Inhaltsanalyse
    • Die Inhaltsanalyse ist neben der Befragung eine der wichtigsten Methoden der empirischen Sozialforschung. Studenten und Wissenschaftler der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Psychologie, aber auch der Literaturwissenschaft und Linguistik erhalten in dem vorliegenden Lehrbuch eine theoretisch fundierte Anleitung zur praktischen Durchführung von Inhaltsanalysen. Dabei konzentriert sich der Autor auf „konventionelle“ Verfahren, die auf Codierungen beruhen und geht insbesondere auf die Semantische Struktur- und Inhaltsanalyse (SSI) ein. Das Buch führt gleichfalls in die Diskussion zwischen Geistes- und Gesellschaftswissenschaftlern über die Methode der Inhaltsanalyse ein. Werner Früh ist Professor für Empirische Kommunikations- und Medienforschung am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig.

      Inhaltsanalyse
      3,7
    • Realitätsvermittlung durch Massenmedien

      Die permanente Transformation der Wirklichkeit

      • 456 stránok
      • 16 hodin čítania

      Ein großer Teil unseres Wissens über die Welt beruht auf Sekundärinformation. In einem aufwendigen empirischen Forschungsprojekt wird untersucht, wie Medieninformation zum Bestandteil unseres Weltwissens wird. Dieser Bewußtseinsbildungsprozeß wird als aktive Informationsverarbeitung gesehen, bei der das Publikum unter den Bedingungen des Alltags diverse Informationen aus verschiedenen Quellen nutzt und zu einer subjektiven Realitätsvorstellung integriert. Neben vielen Teilbefunden zeigt sich generell: Medienwirkungen sind nur eine wichtige Vorgabe, aber kein Transport von Wirklichkeit über die Medien zum Publikum. Vielmehr transformieren, reduzieren und elaborieren die Menschen die Medienwirklichkeit nachhaltig nach ihren Strategien zu einer eigenen Wirklichkeit. Damit erscheint der implizite Anspruch fragwürdig, Medieninformationen sollten umfassend und analog memoriert werden, und die Unterstellung zumindest weitgehend obsolet, Medien könnten durch eine verzerrte globale Realitätsdarstellung analoge Bewußtseinsverzerrungen im Publikum hervorrufen.

      Realitätsvermittlung durch Massenmedien