Computer und Kultur
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Grundlagen, Anwendungen, Grenzen
Zwischen großen Rechnern und kleinen Tisch- und Taschenrechnern existiert eine Vielzahl von Minicomputern, die Aufgaben wie die Steuerung industrieller Prozesse, Textverarbeitung und kaufmännische Probleme in kleinen Firmen übernehmen. Die Programmiermethodik hat jedoch nicht mit der Entwicklung der Elektronik Schritt gehalten. Oft werden bei der Programmierung von Klein- und Kleinstrechnern veraltete Methoden und Werkzeuge verwendet, die auch bei Großrechnern zum Einsatz kamen, was zu Programmen führt, die unlesbar, unverständlich, unveränderlich und häufig fehlerhaft sind. Während es für Großrechner Ansätze gibt, die "Software-Krise" zu überwinden, scheint die Programmierung von Kleinrechnern in diese Krise hineinzulaufen. In diesem Buch werden daher Methoden und Werkzeuge der "Software-Technologie" für Kleinstrechner übernommen und angepasst, ohne den Leser mit der zugrunde liegenden Theorie zu überfordern. Ziel ist es, dass Leser in der Lage sind, Programme zu entwickeln, die auch nach einem Jahr verständlich sind, von anderen nachvollzogen werden können, anpassbar sind und korrekte Ergebnisse liefern. Dies bedeutet, dass für alle denkbaren Eingabewerte entweder das richtige Ergebnis berechnet oder die Eingabe zurückgewiesen wird.
Computer durchdringen zunehmend unseren Lebensraum – am Arbeitsplatz, in der Schule und in der Freizeit. Die Leistungsfähigkeit der Rechner, auch der kleineren, wächst rasant, was immer mehr Menschen den Zugang zur Computernutzung ermöglicht. Inmitten dieser Entwicklung fällt es selbst Fachleuten schwer, den Überblick zu behalten und den tatsächlichen Nutzen der Vielzahl angebotener Produkte (Software und Hardware) abzuschätzen. Hier setzt die Reihe "Springers Angewandte Informatik" an, um unterstützend einzugreifen. Jeder Band widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema und präsentiert den Stand der Technik umfassend, wobei Produkte firmenneutral dargestellt und objektiv verglichen werden. So bleibt der professionelle Informatiker und EDV-Anwender auf dem Laufenden, der Student kann sein Basiswissen erweitern, der begeisterte Amateur findet anregende Tipps, und der verunsicherte EDV-Aspirant erkennt, welchen Nutzen die neue Technologie für ihn bereithält und was er dafür erwarten kann. Im Vorwort wird betont, dass die graphische Datenverarbeitung ein weites Feld ist, das in einem vollständigen Nachschlagewerk nicht vollständig abgedeckt werden kann. Daher wird in diesem Band eine gründliche Übersicht über die graphische Datenverarbeitung gegeben, wobei grundlegende Kenntnisse der allgemeinen Datenverarbeitung vorausgesetzt werden.