Odisch-magnetische Briefe
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Diese schmale Schrift stammt aus den Forschungen von Karl Reichenbach (1788-1869), einem österreichischen Chemiker und Fabrikanten, der seit der Mitte des 19. Jahrhunderts mit verschiedenen Menschen, Pflanzen und anorganischen Materialien arbeitete. Dabei entdeckte und bewies er eine schwache Strahlung, die er „Ód“ nannte, benannt nach dem altgermanischen Gott Wodan, später Odan genannt. Es wird berichtet, dass ein Arbeiter Reichenbach mitteilte, dass ihm einst in einer Ecke der Fabrik etwas strahlte. Es handelte sich um einen großen Magneten. Zu jener Zeit waren Magneten jedoch nicht besonders intensiv, und selbst heute sehen normale Menschen in der Nähe eines sehr starken Magneten nichts. Daher muss dieser Arbeiter ein Sensitiver gewesen sein. Es wird behauptet, dass auch Reichenbach selbst niemals eine solche Strahlung gesehen hat und sich stets auf die Beobachtungen von Sensitiven verließ. Die Ódischen Briefe erschienen zunächst in der Augsburger „Algemeine Zeitung“ als Herausforderung an die deutschen Wissenschaftler und wurden später als Buch veröffentlicht, das schnell vergriffen war. Reichenbach erhielt jedoch auch zahlreiche Kritiken.

