1947, wenige Tage vor seiner Matura, wird Herbert Killian verhaftet - er hat einen russischen Jungen, der ihn verspottete, dreimal geohrfeigt ..
Herbert Killian Knihy




Geraubte Jugend
Ein Österreicher kehrt zurück aus Sibirien
Im letzten Band seiner aufwühlenden Trilogie behandelt Herbert Killian die lange ersehnte Heimkehr und die folgende Zeit der Reintegration. Auch erinnert er sich zurück an die Zeit in der deutschen Wehrmacht, zu der er mit 16Jahren eingezogen wurde. Unglaublich bewegend sind seine Rehabilitierung in Russland und sein unglaublicher Besuch in Sibirien im Jahr 2002, bei dem er den Buben fand, der Ursache für sein Leiden war und mit dem er Freundschaft schloss. Vor allem schildert er seinen persönlichen Weg zum Glauben und zu seiner Überzeugung, dass wir alle aus der Geschichte Lehren ziehen sollten.
Geraubte Freiheit
Ein Österreicher unfreiwillig in Ostsibirien
Der Wiener Professor verbrachte zwischen 1944 bis 1953 9 Jahre seines Lebens in einem russischen GULAG. Nach der Entlassung wurde im die Ausreise aus Russland verwährt uns so lebte er in der sibirschen Wildnis und wartete auf die Möglichkeit zur Heimkehr. Ein beklemmender Erinnerungsbericht.
1947 bereitet sich Herbert Killian, eben erst aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft in seine Heimatstadt Korneuburg zurückgekehrt, für die Matura vor. Die vor seinem Fenster spielenden russischen Jungen machen Radau, werfen Steine an sein Fenster. Er läuft hinaus, kann einen fassen und verabreicht ihm drei Ohrfeigen. Ein sowjetisches Militärgericht verurteilt ihn darauf hin: Killian wird als Verbrecher nach Nordostsibirien deportiert – nach Kolyma, die kälteste von Menschen bewohnte Region auf der Erde, wo auch Solschenizyn inhaftiert war. Killian hat sein Schicksal, aber auch das anderer nach Sibirien deportierter Österreicher für dieses Buch aufgearbeitet und berührend niedergeschrieben.