Music sociology occupies a special position in the social and cultural sciences. On the occasion of its 50th anniversary, the Department of Music Sociology at the mdw - University of Music and Performing Arts Vienna - probably the only one in the world to bear the name as a separate department - decided to clarify the state of music sociology.
Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse der zweiten grafischen (Buchdruck), der elektronischen und der digitalen Mediamorphose, wobei der Autor neben sozialen, technischen und kulturellen Faktoren auch ökonomische und politische Aspekte berücksichtigt. Summary in: Mediacult news.(2003)98(Jun.1-4)
In 21 Beiträgen österreichischer Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Fachdisziplinen werden sozialwissenschaftliche Annäherungen an Phänomene der Kunst vorgenommen. Neben mehreren allgemein theoretischen Beiträgen, in denen unter anderem auch immer wieder die Standortbestimmung einer Soziologie der Künste thematisiert wird, finden sich Beiträge, die sich konkret mit Phänomenen des Musiklebens, der bildenden Kunst, der Alltagskultur oder mit Fragen zur Lage der Kulturschaffenden befassen. Die Breite des thematischen Feldes und das Spektrum der Autorinnen und Autoren garantieren einen repräsentativen Überblick über kunstsoziologisches Denken und Arbeiten in Österreich.
Wandel des Musikschaffens von Rock- und elektronischer Musik in Österreich
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Mediamorphosen stellen im sozialen Wandel des Kulturschaffens dem aktuellen Stand der Kommunikationstechnologien entsprechende dominante kommunikative Transformationen dar. Die digitale Mediamorphose hat entscheidende Auswirkungen auf die Produktions- und Kommunikationsbedingungen vor allem im Bereich der digitalen Popularmusik. Regina Sperlich untersucht die Folgen der digitalen Mediamorphose für das österreichische Musikschaffen in Rock- und elektronischer Musik. Sie zeigt, wie die damit verbundene Demokratisierung der Produktions- und Kommunikationsmittel zu einer Marktöffnung führt, die aber auch mit einer zunehmenden Konkurrenz einhergeht. Durch kostengünstigere technische Produktions- und Kommunikationsmittel wird der Heimstudioproduzent zur wesentlichen und relativ autonomen Figur des Produktionsprozesses. Zugleich lässt der Wegfall der Fixierung auf den Tonträger, dem ein Winner-Takes-it-All-Markt zu Grunde lag, neue Chancen für mittelständische Musikschaffende entstehen. Der Untersuchung liegen 41 qualitative Interviews mit Musikschaffenden, Labelbetreibern und Experten der Musikindustrie sowie umfassende Sekundärdaten zum österreichischen Musikmarkt zugrunde.