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Rita Kuczynski

    25. február 1944
    ECON Unterhaltung: Wenn ich kein Vogel wär. Roman
    Staccato
    Mauerblume
    Ostdeutschland war nie etwas Natürliches
    Die Rache der Ostdeutschen
    Nächte mit Hegel
    • Ostdeutschland war nie etwas Natürliches

      • 308 stránok
      • 11 hodin čítania

      In erfrischender Weise zerstören Deutschlandkenner aus Ost- und Mitteleuropa viele in der Bundesrepublik lieb gewonnenen Klischees aus der Zeit vor als auch nach der deutschen Einheit. Zu ihnen gehören: Lennart Meri, Anne-Marie Le Gloannec, Adam Krzeminski, Andrei Plesu, Richard J. Evans und viele andere. Entgegen der in Deutschland verfestigten Ansichten berichten sie: 1. Die ehemaligen DDR-Oppositionellen und auch der Westen hat die Bedeutung der Bürgerrechtsbewegung idealisiert. 2. Eine Bedrohung der Welt durch ein großes, wiedervereinigtes Deutschland gab es nicht; 3. die deutsche Demokratie war durch die Neonazis nie gefährdet; 4. die ökonomischen Startbedingungen der Ex-DDR bei der Eingliederung in die westeuropäische Wirtschaft waren wirklich nicht so extrem schwierig, wie oft behauptet.

      Ostdeutschland war nie etwas Natürliches
    • Mauerblume

      • 317 stránok
      • 12 hodin čítania

      Rita Kuczynski verbringt ihre Kindheit in beiden Teilen von Berlin. Der Mauerbau 1961 macht den Osten über Nacht zu ihrer einzigen Heimat. Sie versucht sich durch die Beschäftigung mit Musik und Philosophie eine Nische zu schaffen, später flüchtet sie in eine Ehe. Doch auf der Suche nach ihrem beruflichen und persönlichen Glück stößt die ungewöhnliche Frau immer wieder an die Grenzen des Systems. Rita Kuczynski erzählt ihre Lebensgeschichte. Sie berichtet von dem Versuch, sich von der Umklammerung durch die Politik zu lösen und selbstbestimmt zu sein. „Das Hin und Her zwischen zwei Welten war mein natürlicher Lebenshintergrund. Grenze zwischen Ost und West, Demarkationslinie im Kalten Krieg. ... Ich hatte mein Leben nicht nur zu teilen gelernt in ein falsches und ein wahres. Ich habe diese Teilung auch gelebt.“

      Mauerblume
    • Staccato

      • 184 stránok
      • 7 hodin čítania

      »staccato« ist ein Zustandsbericht, der ins Herz unserer Zeit geht. Einige Jahre nach der Wende und dem Ende des Kalten Krieges herrscht »Frieden«, doch mit ihm kommt die »Moderne« über den Osten. Nichts ist mehr wie früher. Während einige in das hektische Treiben des neuen Goldrausches eintauchen, verlieren andere ihre Bezugspunkte und stehen vor persönlichen Katastrophen. Die Ich-Erzählerin fühlt sich durch das hohe Tempo der neuen Zeit gelähmt. Ist sie ein Fall für die Psychiatrie oder für Yoga- und Selbsthilfegruppen? Zunächst scheint sie ein Fall fürs Sozialamt zu sein. Allmählich beginnt sie, ihre Umwelt zu beobachten. Mit einer Genauigkeit, der nichts entgeht, betrachtet sie die Errungenschaften des Westens: Marktwirtschaft, Immobilienhandel, EU-Fördermittel und das Internet. Ihr scheinbar naiver Blick auf die neuen Lebensumstände schafft ironische Distanz und produziert Komik. Mit einfachsten Fragen gelangt die Erzählerin zu verblüffenden Einsichten. Allmählich versteht sie, hinter das überbordende Angebot an modernen Lebensgestaltungsmöglichkeiten und das Prinzip ständiger Information und permanenter Zerstreuung zu blicken.

      Staccato