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Der Bruder

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Wenige deutsche Schriftsteller haben eine so erfolgsverhindernde Überlieferungsgeschichte wie Heinrich Mann. Viele seiner Texte sind bis heute unediert, und bis vor kurzem fehlte eine angemessene biographische Untersuchung seines Lebens und Werks. Diese Lücke wird nun mit Willi Jaspers Buch geschlossen. Heinrich Mann stand zeitlebens im Schatten seines berühmteren Bruders, des Nobelpreisträgers, hinterließ jedoch mit Werken wie ›Der Untertan‹, ›Professor Unrat‹ und den ›Henri IV‹-Romanen bedeutende literarische Beiträge, die in Qualität und Bedeutung mit den Werken von Thomas Mann konkurrieren können. Als Radikaldemokrat und früher Antifaschist war er politisch entschieden, was ihm nicht immer wohl bekam. Kurz vor seinem Tod im kalifornischen Exil äußerte er: »Eigentlich haben sie mich nie gemocht«, was seine Wirkungsgeschichte treffend zusammenfasst. Von der ersten bis zur letzten Seite verfolgt der Leser, warum Heinrich Mann von manchen als einer der größten deutschsprachigen Satiriker des Jahrhunderts und von anderen als »Boulevard-Moralist« angesehen wird. Jasper zeigt vor allem, dass Heinrich Mann ein eigenständiger Schriftsteller und einer der wichtigsten Autoren zwischen Kaiserreich und Exil war.

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Der Bruder, Willi Jasper

Jazyk
Rok vydania
1994
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(mäkká)
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4,0
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Titul
Der Bruder
Jazyk
nemecky
Rok vydania
1994
Väzba
mäkká
Počet strán
407
ISBN10
3596118859
ISBN13
9783596118854
Série
Hodnotenie
4 z 5
Anotácia
Wenige deutsche Schriftsteller haben eine so erfolgsverhindernde Überlieferungsgeschichte wie Heinrich Mann. Viele seiner Texte sind bis heute unediert, und bis vor kurzem fehlte eine angemessene biographische Untersuchung seines Lebens und Werks. Diese Lücke wird nun mit Willi Jaspers Buch geschlossen. Heinrich Mann stand zeitlebens im Schatten seines berühmteren Bruders, des Nobelpreisträgers, hinterließ jedoch mit Werken wie ›Der Untertan‹, ›Professor Unrat‹ und den ›Henri IV‹-Romanen bedeutende literarische Beiträge, die in Qualität und Bedeutung mit den Werken von Thomas Mann konkurrieren können. Als Radikaldemokrat und früher Antifaschist war er politisch entschieden, was ihm nicht immer wohl bekam. Kurz vor seinem Tod im kalifornischen Exil äußerte er: »Eigentlich haben sie mich nie gemocht«, was seine Wirkungsgeschichte treffend zusammenfasst. Von der ersten bis zur letzten Seite verfolgt der Leser, warum Heinrich Mann von manchen als einer der größten deutschsprachigen Satiriker des Jahrhunderts und von anderen als »Boulevard-Moralist« angesehen wird. Jasper zeigt vor allem, dass Heinrich Mann ein eigenständiger Schriftsteller und einer der wichtigsten Autoren zwischen Kaiserreich und Exil war.