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Nicht im Kasten

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Was Doris Byer als Chance sehen wollte, wurde zum Fanal: der Auftrag zu einer Fernsehdokumentation über ihren Vater, den weltreisenden Schriftsteller, Völkerkundler und Photographen Hugo Bernatzik (1897-1953). Natürlich sollte es ein ganz besonderer Film werden, kritisch, bahnbrechend in Gestaltung und Thematik, tja, eben ganz groß - und dann ging es plötzlich nur mehr um Rock oder Hemd. Die Geschichte führt in ein sehr fremdes Land, zu den Salomon-Inseln im südwestlichen Pazifik. Sechzig Jahre nachdem Bernatzik dort gearbeitet hatte, begegnete die Autorin den Nachkommen seiner ehemaligen Gesprächspartner und deren Erinnerungen an ihn. Aber das Verhalten der Fernsehprofis macht diese Reise zu einer Parabel für die bilderraffende Reisesucht des Westens. Die Welt der „Wilden“ ist die der Fernsehleute, und die wirklichen Gefahren lauern in der eigenen Kindheit. Die Autorin gestaltet den Blick auf die Bilder der Fremden und den auf alte Familienbilder in einer symmetrischen Opposition. Dadurch wird das Buch auch ein Stück Ideengeschichte des Kolonialismus, eine Zeitkritik, ein Familienroman.

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Nicht im Kasten, Doris Byer

Jazyk
Rok vydania
1993
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(pevná)
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Titul
Nicht im Kasten
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Falter-Verl.
Rok vydania
1993
Väzba
pevná
Počet strán
303
ISBN10
3854631227
ISBN13
9783854631224
Série
Anotácia
Was Doris Byer als Chance sehen wollte, wurde zum Fanal: der Auftrag zu einer Fernsehdokumentation über ihren Vater, den weltreisenden Schriftsteller, Völkerkundler und Photographen Hugo Bernatzik (1897-1953). Natürlich sollte es ein ganz besonderer Film werden, kritisch, bahnbrechend in Gestaltung und Thematik, tja, eben ganz groß - und dann ging es plötzlich nur mehr um Rock oder Hemd. Die Geschichte führt in ein sehr fremdes Land, zu den Salomon-Inseln im südwestlichen Pazifik. Sechzig Jahre nachdem Bernatzik dort gearbeitet hatte, begegnete die Autorin den Nachkommen seiner ehemaligen Gesprächspartner und deren Erinnerungen an ihn. Aber das Verhalten der Fernsehprofis macht diese Reise zu einer Parabel für die bilderraffende Reisesucht des Westens. Die Welt der „Wilden“ ist die der Fernsehleute, und die wirklichen Gefahren lauern in der eigenen Kindheit. Die Autorin gestaltet den Blick auf die Bilder der Fremden und den auf alte Familienbilder in einer symmetrischen Opposition. Dadurch wird das Buch auch ein Stück Ideengeschichte des Kolonialismus, eine Zeitkritik, ein Familienroman.