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Palladios Teatro Olimpico in Vicenza

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Das Teatro Olimpico in Vicenza ist das älteste nachantike, heute noch erhaltene Theaterhaus. Als ständiger Spielort und Sitz der Accademia Olimpica, einer 1556 in Vicenza gegründeten Bildungsgesellschaft, entstand es in einer Zeit, als Theater noch in ephemeren Holzapparaten in bestehenden Räumen oder auf öffentlichen Plätzen gespielt wurde. Im Jahre 1579 übertrug die Accademia Olimpica dem Architekten Andrea Palladio die Konzeption ihrer an der Antike orientierten ständigen Wirkungsstätte. Am 3. März 1585 wurde das Teatro Olimpico mit einem aufsehenerregenden Tragödienspektakel eröffnet, das Vicenzas Ruf als kulturelles Zentrum und Theaterstadt Oberitaliens verbreitete. Seinen Status und seine erlesene Funktion verbirgt das Teatro nach außen hin, offenbart jedoch in seinem Innern eine mit höchsten Würdeformen inszenierte Herrschaftsarchitektur. Ausgehend von der Frage nach der Öffentlichkeit des Theaters entwickelt sich eine intensive Analyse der Architektur und des Dekorationssystems. Erkenntnisreich wird der Bau in seinem programmatischen Gehalt entschlüsselt und in seinem primär politischen Stellenwert als ständiger Repräsentationsraum der lokalen Aristokratie in dem von Venedig beherrschten Vicenza erfasst.

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Palladios Teatro Olimpico in Vicenza, Ingeborg Deborre

Jazyk
Rok vydania
1996
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(pevná)
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Titul
Palladios Teatro Olimpico in Vicenza
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Jonas-Verl.
Rok vydania
1996
Väzba
pevná
Počet strán
192
ISBN10
3894452013
ISBN13
9783894452018
Série
Anotácia
Das Teatro Olimpico in Vicenza ist das älteste nachantike, heute noch erhaltene Theaterhaus. Als ständiger Spielort und Sitz der Accademia Olimpica, einer 1556 in Vicenza gegründeten Bildungsgesellschaft, entstand es in einer Zeit, als Theater noch in ephemeren Holzapparaten in bestehenden Räumen oder auf öffentlichen Plätzen gespielt wurde. Im Jahre 1579 übertrug die Accademia Olimpica dem Architekten Andrea Palladio die Konzeption ihrer an der Antike orientierten ständigen Wirkungsstätte. Am 3. März 1585 wurde das Teatro Olimpico mit einem aufsehenerregenden Tragödienspektakel eröffnet, das Vicenzas Ruf als kulturelles Zentrum und Theaterstadt Oberitaliens verbreitete. Seinen Status und seine erlesene Funktion verbirgt das Teatro nach außen hin, offenbart jedoch in seinem Innern eine mit höchsten Würdeformen inszenierte Herrschaftsarchitektur. Ausgehend von der Frage nach der Öffentlichkeit des Theaters entwickelt sich eine intensive Analyse der Architektur und des Dekorationssystems. Erkenntnisreich wird der Bau in seinem programmatischen Gehalt entschlüsselt und in seinem primär politischen Stellenwert als ständiger Repräsentationsraum der lokalen Aristokratie in dem von Venedig beherrschten Vicenza erfasst.