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Kleine Geschichte des Kolonialismus

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Auch wenn es heutzutage nur noch wenige Kolonien gibt, so ist doch das Erbe des Kolonialismus allgegenwärtig; am deutlichsten wohl durch die weite Verbreitung der europäischen Sprachen und des Christentums. Aber auch an eines der schrecklichsten Kapitel des Kolonialismus, die durch ihn wieder aufgeblühte Sklaverei, wird man bei der Betrachtung der Bevölkerung vieler Staaten des amerikanischen Kontinents erinnert. Einerseits hat der Kolonialismus vielerorts noch bis heute andauernde Konflikte ausgelöst. Kulturen wie die der Azteken, Maya oder Inka, aber auch die der nord-amerikanischen Stämme wurden gar ausgelöscht. Andererseits wurden durch ihn Bildungssysteme, Technologien und die Aufklärung verbreitet; durch die Einführung von Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln oder Mais wurde die Ernährungssituation der europäischen Bevölkerung stark verbessert. Wolfgang Reinhard behandelt in seiner gut lesbaren, knappen Gesamtdarstellung nicht nur die Geschichte europäischer Kolonien in Übersee, sondern bezieht auch Kolonialimperien wie Russland oder die USA, Sekundärkolonialismus wie in Südafrika oder Australien und den nicht-westlichen, aber mit dem europäischen zusammenhängenden Kolonialismus Chinas, Japans und Ägyptens mit ein. Mit zahlreichen Karten, Register und Literaturverzeichnis.

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Kleine Geschichte des Kolonialismus, Wolfgang Reinhard

Jazyk
Rok vydania
2008
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(pevná)
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Kröner
Rok vydania
2008
Väzba
pevná
Počet strán
416
ISBN10
3520475022
ISBN13
9783520475022
Série
Hodnotenie
3,55 z 5
Anotácia
Auch wenn es heutzutage nur noch wenige Kolonien gibt, so ist doch das Erbe des Kolonialismus allgegenwärtig; am deutlichsten wohl durch die weite Verbreitung der europäischen Sprachen und des Christentums. Aber auch an eines der schrecklichsten Kapitel des Kolonialismus, die durch ihn wieder aufgeblühte Sklaverei, wird man bei der Betrachtung der Bevölkerung vieler Staaten des amerikanischen Kontinents erinnert. Einerseits hat der Kolonialismus vielerorts noch bis heute andauernde Konflikte ausgelöst. Kulturen wie die der Azteken, Maya oder Inka, aber auch die der nord-amerikanischen Stämme wurden gar ausgelöscht. Andererseits wurden durch ihn Bildungssysteme, Technologien und die Aufklärung verbreitet; durch die Einführung von Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln oder Mais wurde die Ernährungssituation der europäischen Bevölkerung stark verbessert. Wolfgang Reinhard behandelt in seiner gut lesbaren, knappen Gesamtdarstellung nicht nur die Geschichte europäischer Kolonien in Übersee, sondern bezieht auch Kolonialimperien wie Russland oder die USA, Sekundärkolonialismus wie in Südafrika oder Australien und den nicht-westlichen, aber mit dem europäischen zusammenhängenden Kolonialismus Chinas, Japans und Ägyptens mit ein. Mit zahlreichen Karten, Register und Literaturverzeichnis.