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Dem Herrgott zuvorkommen

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  • 155 stránok
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In einer meisterhaften literarischen Montage konfrontiert Hanna Krall den stellvertretenden Kommandanten des Warschauer Ghettoaufstandes von 1943, Marek Edelman, mit dem heutigen Herzchirurgen Marek Edelman. Vergangenheit und Gegenwart fließen ineinander, während die Todgeweihten des Ghettos neben herzkranken Patienten des Lodzer Krankenhauses erscheinen. Edelman berichtet mit Distanz und Ironie über das Ghetto, wo er als einer von Vierhunderttausend den Abgrund menschlicher Erniedrigung erlebte. Im April 1943 rief er mit vier Gleichaltrigen den Aufstand im Warschauer Ghetto aus. Trotz der Versuchung, den Kampf der Aufständischen zu glorifizieren, weigert sich Edelman, den Aufstand zu einem Mythos zu machen, der die Demütigung und Vernichtung der Juden verhüllt. Er bleibt kompromisslos den Menschen verbunden, deren Weg zum „Umschlagplatz“ er verfolgt hat und deren Tod er nicht verhindern konnte. Hanna Krall hält der bodenlosen Trauer stand, die in einem Land, das zum Friedhof des europäischen Judentums wurde, besonders präsent ist. Viele Passagen des Buches gehen über den dokumentarischen Wert eines persönlichen Berichts hinaus und werden zu einem Kommentar der „condition humaine“.

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Dem Herrgott zuvorkommen, Hanna Krallová

Jazyk
Rok vydania
1998
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Goldmann
Rok vydania
1998
Väzba
mäkká
Počet strán
155
ISBN10
344272323X
ISBN13
9783442723232
Série
Hodnotenie
3,75 z 5
Anotácia
In einer meisterhaften literarischen Montage konfrontiert Hanna Krall den stellvertretenden Kommandanten des Warschauer Ghettoaufstandes von 1943, Marek Edelman, mit dem heutigen Herzchirurgen Marek Edelman. Vergangenheit und Gegenwart fließen ineinander, während die Todgeweihten des Ghettos neben herzkranken Patienten des Lodzer Krankenhauses erscheinen. Edelman berichtet mit Distanz und Ironie über das Ghetto, wo er als einer von Vierhunderttausend den Abgrund menschlicher Erniedrigung erlebte. Im April 1943 rief er mit vier Gleichaltrigen den Aufstand im Warschauer Ghetto aus. Trotz der Versuchung, den Kampf der Aufständischen zu glorifizieren, weigert sich Edelman, den Aufstand zu einem Mythos zu machen, der die Demütigung und Vernichtung der Juden verhüllt. Er bleibt kompromisslos den Menschen verbunden, deren Weg zum „Umschlagplatz“ er verfolgt hat und deren Tod er nicht verhindern konnte. Hanna Krall hält der bodenlosen Trauer stand, die in einem Land, das zum Friedhof des europäischen Judentums wurde, besonders präsent ist. Viele Passagen des Buches gehen über den dokumentarischen Wert eines persönlichen Berichts hinaus und werden zu einem Kommentar der „condition humaine“.