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Flucht in Frankreich

Ein Romanbericht

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In seinem Bericht aus der Zeit des Exils schildert Soma Morgenstern seine Internierung in mehreren französischen Lagern während des Zweiten Weltkriegs und die riskante Flucht über Marseille nach Casablanca, verfasst vermutlich ab Mitte der fünfziger Jahre in den USA. Der fiktive Erzähler Petrykowsky, ein aus der Ukraine stammender „arischer“ Schriftsteller, berichtet in einundvierzig Kapiteln von seinem Weg ins Lager von Audierne, einem Fischerdorf im bretonischen Finistère. Nach der Übernahme des Lagers durch die deutsche Wehrmacht im Juni 1940 flieht er mit zwei Mitgefangenen vor der drohenden Gestapo und kämpft sich wochenlang in den unbesetzten Südteil Frankreichs. Morgenstern dokumentiert präzise die Lebensbedingungen dieser elenden Exilzeit, wobei sein Bericht von Anteilnahme, Ironie und Sarkasmus geprägt ist. Im Mittelpunkt stehen die Ängste, Hoffnungen, Resignation und Illusionen der Exilierten, die in Dialogen und Gesprächen miteinander ringen. Diese erstmals veröffentlichte Erzählung bietet nicht nur ein seltenes Dokument über das Internierungslager von Audierne, sondern zeichnet auch ein vielschichtiges inneres Porträt eines Menschen auf der Flucht vor Gewalt.

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Flucht in Frankreich, Soma Morgenstern

Jazyk
Rok vydania
1998
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(pevná)
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Platobné metódy

5,0
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Podtitul
Ein Romanbericht
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
zu Klampen
Rok vydania
1998
Väzba
pevná
ISBN10
3924245428
ISBN13
9783924245429
Série
Hodnotenie
5 z 5
Anotácia
In seinem Bericht aus der Zeit des Exils schildert Soma Morgenstern seine Internierung in mehreren französischen Lagern während des Zweiten Weltkriegs und die riskante Flucht über Marseille nach Casablanca, verfasst vermutlich ab Mitte der fünfziger Jahre in den USA. Der fiktive Erzähler Petrykowsky, ein aus der Ukraine stammender „arischer“ Schriftsteller, berichtet in einundvierzig Kapiteln von seinem Weg ins Lager von Audierne, einem Fischerdorf im bretonischen Finistère. Nach der Übernahme des Lagers durch die deutsche Wehrmacht im Juni 1940 flieht er mit zwei Mitgefangenen vor der drohenden Gestapo und kämpft sich wochenlang in den unbesetzten Südteil Frankreichs. Morgenstern dokumentiert präzise die Lebensbedingungen dieser elenden Exilzeit, wobei sein Bericht von Anteilnahme, Ironie und Sarkasmus geprägt ist. Im Mittelpunkt stehen die Ängste, Hoffnungen, Resignation und Illusionen der Exilierten, die in Dialogen und Gesprächen miteinander ringen. Diese erstmals veröffentlichte Erzählung bietet nicht nur ein seltenes Dokument über das Internierungslager von Audierne, sondern zeichnet auch ein vielschichtiges inneres Porträt eines Menschen auf der Flucht vor Gewalt.