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Indirekte Anaphern in Texten

Studien zur domänengebundenen Referenz und Kohärenz im Deutschen

Viac o knihe

In dieser Arbeit wird das textlinguistische Phänomen der indirekten Anaphorik als eine Form der kohärenzetablierenden Textreferenz systematisch beschrieben und analysiert. Es wird gezeigt, dass indirekte Anaphern eine domänengebundene Textreferenz darstellen, die als expliziter Ausdruck impliziter Kohärenzrelationen in Texten fungiert. Kapitel 1 skizziert den Stand der Forschung und hebt hervor, dass relevante Aspekte des Phänomens noch nicht ausreichend behandelt wurden. Kapitel 2 präsentiert ein prozedurales Rahmenmodell zur textuellen Referenz. In Kapitel 3 wird die kohärenzstiftende Funktion indirekter Anaphern erörtert, die zwei Textreferenzfunktionen erfüllen: Sie signalisieren dem Rezipienten Aktivierungs- und Re-Aktivierungsprozesse beim Aufbau des Textweltmodells. Kapitel 4 charakterisiert sie als „rhematische Thematisierungen“, die zur textuellen Kontinuität und Progression beitragen. Diese Anaphern stellen eine Form referentieller Unterspezifikation dar, die auf der Antizipation und Koordination von Wissen basiert. Kapitel 5 klassifiziert indirekte Anaphern nach semantischen und konzeptuellen Typen, abhängig von der Relation zu ihrem Bezugselement. In Kapitel 6 wird argumentiert, dass die Verarbeitung direkter und indirekter Anaphern in einem einheitlichen Modell erklärt werden kann. Die Untersuchung trägt somit zu einem besseren Verständnis der Anaphorik und der Textkohärenz bei.

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Indirekte Anaphern in Texten, Monika Schwarz-Friesel

Jazyk
Rok vydania
2000
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(pevná)
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Titul
Indirekte Anaphern in Texten
Podtitul
Studien zur domänengebundenen Referenz und Kohärenz im Deutschen
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Niemeyer
Rok vydania
2000
Väzba
pevná
ISBN10
3484304138
ISBN13
9783484304130
Série
Anotácia
In dieser Arbeit wird das textlinguistische Phänomen der indirekten Anaphorik als eine Form der kohärenzetablierenden Textreferenz systematisch beschrieben und analysiert. Es wird gezeigt, dass indirekte Anaphern eine domänengebundene Textreferenz darstellen, die als expliziter Ausdruck impliziter Kohärenzrelationen in Texten fungiert. Kapitel 1 skizziert den Stand der Forschung und hebt hervor, dass relevante Aspekte des Phänomens noch nicht ausreichend behandelt wurden. Kapitel 2 präsentiert ein prozedurales Rahmenmodell zur textuellen Referenz. In Kapitel 3 wird die kohärenzstiftende Funktion indirekter Anaphern erörtert, die zwei Textreferenzfunktionen erfüllen: Sie signalisieren dem Rezipienten Aktivierungs- und Re-Aktivierungsprozesse beim Aufbau des Textweltmodells. Kapitel 4 charakterisiert sie als „rhematische Thematisierungen“, die zur textuellen Kontinuität und Progression beitragen. Diese Anaphern stellen eine Form referentieller Unterspezifikation dar, die auf der Antizipation und Koordination von Wissen basiert. Kapitel 5 klassifiziert indirekte Anaphern nach semantischen und konzeptuellen Typen, abhängig von der Relation zu ihrem Bezugselement. In Kapitel 6 wird argumentiert, dass die Verarbeitung direkter und indirekter Anaphern in einem einheitlichen Modell erklärt werden kann. Die Untersuchung trägt somit zu einem besseren Verständnis der Anaphorik und der Textkohärenz bei.