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Große Kathedralen des Mittelalters

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Die Kathedrale ist die größte Leistung, die die europäische Architektur des Mittelalters hervorgebracht hat. Als materielle Schöpfung, in der sich Baukunst und Bildkünste zum Gesamtkunstwerk verbinden, stellt sie zugleich auch ein theologisches Gedankengebäude dar. Nie zuvor und nie danach ist das Sakrale in solch magischer Faszination für die Sinne erlebbar gemacht worden. Diese überwältigende Aura der Kathedrale entfaltete ihre Wirkmacht in ganz Europa. Der Zeitraum der behandelten Bauwerke umfaßt die Jahre 1000 – 1500, beginnend mit der romanischen – in England normannischen – Epoche, bevor mit der aus dem Kronland Frankreichs hervorgehenden Gotik die große Zeit der Kathedralen bzw. der Kathedralgotik einsetzt. Der Begriff der Kathedrale definiert sich hier mithin nicht kunstgeschichtlich, sondern funktional: als Kirche eines Bischofs oder Erzbischofs und somit als ein Werk von höchster Prominenz und Ambition. Durch seine klare historisch-geographische Gliederung in die Bereiche Frankreich, Deutschland, England, Italien, Spanien trägt der Band der jeweiligen Eigenart der Architektur in diesen Ländern ebenso Rechnung wie internationalen Querverbindungen und Entwicklungen.

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Große Kathedralen des Mittelalters, Bernhard Schütz

Jazyk
Rok vydania
2002
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(pevná)
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Titul
Große Kathedralen des Mittelalters
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Hirmer
Rok vydania
2002
Väzba
pevná
Počet strán
471
ISBN10
3777494801
ISBN13
9783777494807
Série
Hodnotenie
4,4 z 5
Anotácia
Die Kathedrale ist die größte Leistung, die die europäische Architektur des Mittelalters hervorgebracht hat. Als materielle Schöpfung, in der sich Baukunst und Bildkünste zum Gesamtkunstwerk verbinden, stellt sie zugleich auch ein theologisches Gedankengebäude dar. Nie zuvor und nie danach ist das Sakrale in solch magischer Faszination für die Sinne erlebbar gemacht worden. Diese überwältigende Aura der Kathedrale entfaltete ihre Wirkmacht in ganz Europa. Der Zeitraum der behandelten Bauwerke umfaßt die Jahre 1000 – 1500, beginnend mit der romanischen – in England normannischen – Epoche, bevor mit der aus dem Kronland Frankreichs hervorgehenden Gotik die große Zeit der Kathedralen bzw. der Kathedralgotik einsetzt. Der Begriff der Kathedrale definiert sich hier mithin nicht kunstgeschichtlich, sondern funktional: als Kirche eines Bischofs oder Erzbischofs und somit als ein Werk von höchster Prominenz und Ambition. Durch seine klare historisch-geographische Gliederung in die Bereiche Frankreich, Deutschland, England, Italien, Spanien trägt der Band der jeweiligen Eigenart der Architektur in diesen Ländern ebenso Rechnung wie internationalen Querverbindungen und Entwicklungen.