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Gott in die Verfassung?

Zum "geistig-religiösen Erbe" als Verfassungsinhalt

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Hat Gott in der Verfassung Platz? Soll er überhaupt Platz haben? Es ist ein aus ideologisch-weltanschaulicher Sicht nicht ungefährliches Terrain, auf das sich die Verfassungsexperten Alfred J. Noll und Manfried Welan wagen. Denn das Recht ist nie blanker Text von Normen, sondern als Moment der geistigen Produktion eng mit einer konkreten Gesellschaft verbunden. Nur sehr vermittelt geht es hier um die Frage der Trennung von Kirche und Staat, vielmehr werden Antworten gesucht, woraus sich das Postulat einer Gotteserwähnung im Verfassungstext erklären lässt und vor allem: welche Problemstellungen – politikwissenschaftliche ebenso wie verfassungspolitische – daraus resultieren. „Jenseits aller verfassungsrechtlich-sachlichen Erwägungen wird auch in Hinkunft die Diskussion wesentlich von unterschiedlichen, ja vielleicht sogar von einander feindlich gesinnten weltanschaulichen Prämissen geprägt sein. Diese erst bestimmen den aktuellen Gehalt des , geistig-religiösen Erbes“, so die Autoren.

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Gott in die Verfassung?, Alfred J. Noll

Jazyk
Rok vydania
2003
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Titul
Gott in die Verfassung?
Podtitul
Zum "geistig-religiösen Erbe" als Verfassungsinhalt
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Czernin
Rok vydania
2003
Počet strán
110
ISBN10
3707601609
ISBN13
9783707601602
Série
Anotácia
Hat Gott in der Verfassung Platz? Soll er überhaupt Platz haben? Es ist ein aus ideologisch-weltanschaulicher Sicht nicht ungefährliches Terrain, auf das sich die Verfassungsexperten Alfred J. Noll und Manfried Welan wagen. Denn das Recht ist nie blanker Text von Normen, sondern als Moment der geistigen Produktion eng mit einer konkreten Gesellschaft verbunden. Nur sehr vermittelt geht es hier um die Frage der Trennung von Kirche und Staat, vielmehr werden Antworten gesucht, woraus sich das Postulat einer Gotteserwähnung im Verfassungstext erklären lässt und vor allem: welche Problemstellungen – politikwissenschaftliche ebenso wie verfassungspolitische – daraus resultieren. „Jenseits aller verfassungsrechtlich-sachlichen Erwägungen wird auch in Hinkunft die Diskussion wesentlich von unterschiedlichen, ja vielleicht sogar von einander feindlich gesinnten weltanschaulichen Prämissen geprägt sein. Diese erst bestimmen den aktuellen Gehalt des , geistig-religiösen Erbes“, so die Autoren.