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Von Mesopotamien zum Irak

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Das Gebiet des heutigen Irak mit seinen Ölvorkommen ist gleichzeitig das Land einer frühen Hochkultur. Zwischen Euphrat und Tigris entstanden die ersten Städte, das erste Gesetz, die erste Schrift. Eine Einführung in die Geschichte einer Region, von der mesopotamischen Hochkultur bis zum Sturz Saddam Husseins. Im Vorderen Orient machte die Menschheit den Schritt vom Jäger und Sammler zu Ackerbau und Viehzucht. In Mesopotamien wurde das Rad und die Schrift erfunden, aus Stadtstaaten wurden Zentral- und Weltreiche. Babylon mit seinem Turm und den 'Hängenden Gärten' – eines der Weltwunder der Antike – war die erste Welt. Im siebten Jahrhundert nach Christus geriet Mesopotamien unter muslimische Herrschaft; bedeutende Persönlichkeiten wie Harun al Raschid machten es zum politischen und geistigen Zentrum der damaligen islamischen Welt. Der Mongolensturm im Jahr 1258 zerstörte nachhaltig die gesamte Infrastruktur des Landes, das vierhundert Jahre später Teil des Osmanischen Reichs wurde. 1958 begann – nach einem Aufstand gegen die unter britischem Mandat eingesetzte Königsfamilie – die Reihe der Militärdiktaturen, die mit dem Sturz Saddam Husseins ihr Ende fand.

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Von Mesopotamien zum Irak, Hans J. Nissen

Jazyk
Rok vydania
2003
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Titul
Von Mesopotamien zum Irak
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Wagenbach
Rok vydania
2003
Väzba
mäkká
Počet strán
202
ISBN10
3803124832
ISBN13
9783803124838
Série
Hodnotenie
4 z 5
Anotácia
Das Gebiet des heutigen Irak mit seinen Ölvorkommen ist gleichzeitig das Land einer frühen Hochkultur. Zwischen Euphrat und Tigris entstanden die ersten Städte, das erste Gesetz, die erste Schrift. Eine Einführung in die Geschichte einer Region, von der mesopotamischen Hochkultur bis zum Sturz Saddam Husseins. Im Vorderen Orient machte die Menschheit den Schritt vom Jäger und Sammler zu Ackerbau und Viehzucht. In Mesopotamien wurde das Rad und die Schrift erfunden, aus Stadtstaaten wurden Zentral- und Weltreiche. Babylon mit seinem Turm und den 'Hängenden Gärten' – eines der Weltwunder der Antike – war die erste Welt. Im siebten Jahrhundert nach Christus geriet Mesopotamien unter muslimische Herrschaft; bedeutende Persönlichkeiten wie Harun al Raschid machten es zum politischen und geistigen Zentrum der damaligen islamischen Welt. Der Mongolensturm im Jahr 1258 zerstörte nachhaltig die gesamte Infrastruktur des Landes, das vierhundert Jahre später Teil des Osmanischen Reichs wurde. 1958 begann – nach einem Aufstand gegen die unter britischem Mandat eingesetzte Königsfamilie – die Reihe der Militärdiktaturen, die mit dem Sturz Saddam Husseins ihr Ende fand.