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Mind time

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Unser subjektives, bewußtes Innenleben ist für uns von größter Bedeutung, doch die Genese dieses Bewusstseins bleibt weitgehend unerforscht. Benjamin Libet, ein Pionier der Bewußtseinsforschung, hat zahlreiche Experimente durchgeführt, die aufzeigen, wie das Gehirn Bewusstsein erzeugt. In seinem 2004 erschienenen Werk präsentiert er seine Deutung der berühmten »Libet-Experimente«, die die Debatte über die Rolle der Hirnforschung für unser Menschenbild angestoßen haben. Im Mittelpunkt steht der Nachweis, dass jedem bewussten Prozess ein unbewusster, messbarer Vorgang zeitlich vorausgeht. Diese Differenz, die er als Mind Time bezeichnet, legt nahe, dass unbewusste Prozesse unser Bewusstsein steuern, und nicht umgekehrt. So werden vermeintlich freie Willensakte bereits initiiert, bevor wir einen Handlungswunsch bewusst wahrnehmen. Libet beleuchtet die weitreichenden Konsequenzen seiner Entdeckung für die Willensfreiheit, die Identität des Individuums und die Beziehung zwischen Geist und Gehirn. Klar und verständlich dargelegt, ermöglichen Libets Experimente und Theorien sowohl Fachleuten als auch interessierten Laien, an einem der spannendsten Forschungsprogramme der Gegenwart teilzuhaben – der Erforschung des menschlichen Bewusstseins.

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Mind time, Benjamin Libet

Jazyk
Rok vydania
2005
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(pevná)
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4,0
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2005
Väzba
pevná
ISBN10
3518584278
ISBN13
9783518584279
Série
Pôvodný názov
Mind time
Hodnotenie
3,95 z 5
Anotácia
Unser subjektives, bewußtes Innenleben ist für uns von größter Bedeutung, doch die Genese dieses Bewusstseins bleibt weitgehend unerforscht. Benjamin Libet, ein Pionier der Bewußtseinsforschung, hat zahlreiche Experimente durchgeführt, die aufzeigen, wie das Gehirn Bewusstsein erzeugt. In seinem 2004 erschienenen Werk präsentiert er seine Deutung der berühmten »Libet-Experimente«, die die Debatte über die Rolle der Hirnforschung für unser Menschenbild angestoßen haben. Im Mittelpunkt steht der Nachweis, dass jedem bewussten Prozess ein unbewusster, messbarer Vorgang zeitlich vorausgeht. Diese Differenz, die er als Mind Time bezeichnet, legt nahe, dass unbewusste Prozesse unser Bewusstsein steuern, und nicht umgekehrt. So werden vermeintlich freie Willensakte bereits initiiert, bevor wir einen Handlungswunsch bewusst wahrnehmen. Libet beleuchtet die weitreichenden Konsequenzen seiner Entdeckung für die Willensfreiheit, die Identität des Individuums und die Beziehung zwischen Geist und Gehirn. Klar und verständlich dargelegt, ermöglichen Libets Experimente und Theorien sowohl Fachleuten als auch interessierten Laien, an einem der spannendsten Forschungsprogramme der Gegenwart teilzuhaben – der Erforschung des menschlichen Bewusstseins.