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Mich hat keiner gefragt

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Ein erschütterndes Frauenschicksal – mitten unter uns, hier in Deutschland. Mit elf war Ayse verlobt, mit vierzehn verheiratet, ohne dass sie gefragt wurde. Ihr Vater kündigte die Verlobung mit Mustafa, ihrem Cousin, an, und ihre Mutter konnte ihr nicht helfen. Mit vierzehn wird Ayse nach Deutschland geschickt, wo sie von Mustafa brutal vergewaltigt wird. Auch nach der Hochzeit muss sie häufig Schläge und sexuelle Willkür erdulden. Ihr Verdienst aus der Fabrik und Heimarbeit fließt direkt auf das Konto der Schwiegermutter. Mit fünfzehn bringt sie ihren ersten Sohn zur Welt, und nur zwei Wochen nach der Entbindung muss sie wieder arbeiten. In neunzehn Ehejahren bringt sie vier Kinder zur Welt, lebt isoliert und spricht nur gebrochen Deutsch. Als Mustafa sie eines Nachts halbtot schlägt, flieht Ayse in ein Frauenhaus und reicht die Scheidung ein. Daraufhin entführt Mustafa die beiden jüngeren Kinder in die Türkei, und es dauert ein ganzes Jahr, bis sie ihre Kinder wiederfindet. Heute hat Ayse die Hölle ihrer Ehe hinter sich gelassen. Ihre Geschichte ist erschütternd, doch sie ist kein Einzelfall – ähnliche Tragödien geschehen immer wieder in unserer Nachbarschaft.

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Mich hat keiner gefragt, Ays e.

Jazyk
Rok vydania
2006
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Jazyk
nemecky
Autori
Ays e.
Vydavateľ
Weltbild
Rok vydania
2006
Väzba
mäkká
Počet strán
250
ISBN10
3828986625
ISBN13
9783828986626
Série
Hodnotenie
3,65 z 5
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Ein erschütterndes Frauenschicksal – mitten unter uns, hier in Deutschland. Mit elf war Ayse verlobt, mit vierzehn verheiratet, ohne dass sie gefragt wurde. Ihr Vater kündigte die Verlobung mit Mustafa, ihrem Cousin, an, und ihre Mutter konnte ihr nicht helfen. Mit vierzehn wird Ayse nach Deutschland geschickt, wo sie von Mustafa brutal vergewaltigt wird. Auch nach der Hochzeit muss sie häufig Schläge und sexuelle Willkür erdulden. Ihr Verdienst aus der Fabrik und Heimarbeit fließt direkt auf das Konto der Schwiegermutter. Mit fünfzehn bringt sie ihren ersten Sohn zur Welt, und nur zwei Wochen nach der Entbindung muss sie wieder arbeiten. In neunzehn Ehejahren bringt sie vier Kinder zur Welt, lebt isoliert und spricht nur gebrochen Deutsch. Als Mustafa sie eines Nachts halbtot schlägt, flieht Ayse in ein Frauenhaus und reicht die Scheidung ein. Daraufhin entführt Mustafa die beiden jüngeren Kinder in die Türkei, und es dauert ein ganzes Jahr, bis sie ihre Kinder wiederfindet. Heute hat Ayse die Hölle ihrer Ehe hinter sich gelassen. Ihre Geschichte ist erschütternd, doch sie ist kein Einzelfall – ähnliche Tragödien geschehen immer wieder in unserer Nachbarschaft.