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Iwans Krieg

Die Rote Armee, 1939 - 1945

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Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Russland wurde bisher vorwiegend aus der Perspektive der Sowjet-Diktatur und ihrer Generäle erzählt. Wenig ist über das Leben des „gewöhnlichen“ russischen Soldaten bekannt, der oft als „Iwan“ bezeichnet wurde. Die brutale Realität seines Alltags, seine Träume und sein Sterben bleiben weitgehend unerforscht. Die englische Historikerin Catherine Merridale hat in ihrer Forschung Pionierarbeit geleistet, indem sie sich auf die einfachen russischen Infanteristen konzentriert. Millionen von ihnen starben, wurden in Selbstmordkommandos geschickt oder erfroren in Kriegsgefangenenlagern. Merridale hat Briefe, Tagebücher und militärische Berichte untersucht, in Stalins Geheimdienstarchiven geforscht und mit zahlreichen Überlebenden gesprochen. So gelingt es ihr, hinter die stalinistische Propaganda zu blicken, die Helden schaffen wollte, während die Soldaten mit mangelhafter Ausrüstung gegen deutsche Panzer geschickt wurden. Sie beleuchtet den Mut, Patriotismus, die Ängste und Rachegefühle der Soldaten, die Hitlers Armeen in blutigen Kämpfen besiegten. Ihre Arbeit wird als „glänzend geschrieben“ und als ergreifende Erzählung über das Leiden im Zweiten Weltkrieg gewürdigt.

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Iwans Krieg, Catherine Merridale

Jazyk
Rok vydania
2006
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(pevná)
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Podtitul
Die Rote Armee, 1939 - 1945
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
S. Fischer
Rok vydania
2006
Väzba
pevná
ISBN10
3100484509
ISBN13
9783100484505
Série
Prvé vydanie
2005
Pôvodný názov
Ivan's War: Life and Death in the Red Army, 1939-1945
Hodnotenie
4,05 z 5
Anotácia
Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Russland wurde bisher vorwiegend aus der Perspektive der Sowjet-Diktatur und ihrer Generäle erzählt. Wenig ist über das Leben des „gewöhnlichen“ russischen Soldaten bekannt, der oft als „Iwan“ bezeichnet wurde. Die brutale Realität seines Alltags, seine Träume und sein Sterben bleiben weitgehend unerforscht. Die englische Historikerin Catherine Merridale hat in ihrer Forschung Pionierarbeit geleistet, indem sie sich auf die einfachen russischen Infanteristen konzentriert. Millionen von ihnen starben, wurden in Selbstmordkommandos geschickt oder erfroren in Kriegsgefangenenlagern. Merridale hat Briefe, Tagebücher und militärische Berichte untersucht, in Stalins Geheimdienstarchiven geforscht und mit zahlreichen Überlebenden gesprochen. So gelingt es ihr, hinter die stalinistische Propaganda zu blicken, die Helden schaffen wollte, während die Soldaten mit mangelhafter Ausrüstung gegen deutsche Panzer geschickt wurden. Sie beleuchtet den Mut, Patriotismus, die Ängste und Rachegefühle der Soldaten, die Hitlers Armeen in blutigen Kämpfen besiegten. Ihre Arbeit wird als „glänzend geschrieben“ und als ergreifende Erzählung über das Leiden im Zweiten Weltkrieg gewürdigt.