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Polen und Europa

Land, Geschichte, Identität

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In seinem profunden Essay beleuchtet Jerzy Holzer die wechselvolle und schmerzliche Beziehung zwischen Polen und Europa vom Wiener Kongress bis heute. Was ist europäisch? Pointiert hinterfragt der Autor die komplexe polnische Geschichte im Ringen um Identität, Anerkennung und staatliche Souveränität: Solange es Europa gibt, ist Polen ein integraler Teil seiner Kultur, auch wenn die Unabhängigkeit des Landes häufig den Machtgelüsten seiner Nachbarn zum Opfer fiel. Das Buch ist ein glänzend geschriebener Schnellkurs über zwei Jahrhunderte polnischer Geschichte unter der Frage: Was ist Europa? Kritisch beschreibt Holzer – Grandseigneur der polnischen Geschichtswissenschaft – den leidvollen Aufstieg Polens von „Nirgendwo“ zu einem modernen Staat und unersetzlichen „Transmissionsriemen“ des heutigen Europa. Dabei spart er kritische Blicke auf den polnischen Katholizismus und das polnisch-jüdische Verhältnis nicht aus. Die permanente Bedrohung durch seine großen Nachbarn und die Skrupellosigkeit, mit der Polen immer wieder geteilt und besetzt wurde, haben das Bewusstsein der Nation geprägt, doch ihr Selbstbewusstsein nicht brechen können. Wer Holzers Werk liest, begreift, was Europa den Polen verdankt und dass es ohne Polen nicht wäre, was es heute ist.

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Polen und Europa, Jerzy Holzer

Jazyk
Rok vydania
2007
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3,0
Dobrá
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Titul
Polen und Europa
Podtitul
Land, Geschichte, Identität
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Bpb
Rok vydania
2007
Väzba
mäkká
Počet strán
163
ISBN10
3893318313
ISBN13
9783893318315
Série
Hodnotenie
3 z 5
Anotácia
In seinem profunden Essay beleuchtet Jerzy Holzer die wechselvolle und schmerzliche Beziehung zwischen Polen und Europa vom Wiener Kongress bis heute. Was ist europäisch? Pointiert hinterfragt der Autor die komplexe polnische Geschichte im Ringen um Identität, Anerkennung und staatliche Souveränität: Solange es Europa gibt, ist Polen ein integraler Teil seiner Kultur, auch wenn die Unabhängigkeit des Landes häufig den Machtgelüsten seiner Nachbarn zum Opfer fiel. Das Buch ist ein glänzend geschriebener Schnellkurs über zwei Jahrhunderte polnischer Geschichte unter der Frage: Was ist Europa? Kritisch beschreibt Holzer – Grandseigneur der polnischen Geschichtswissenschaft – den leidvollen Aufstieg Polens von „Nirgendwo“ zu einem modernen Staat und unersetzlichen „Transmissionsriemen“ des heutigen Europa. Dabei spart er kritische Blicke auf den polnischen Katholizismus und das polnisch-jüdische Verhältnis nicht aus. Die permanente Bedrohung durch seine großen Nachbarn und die Skrupellosigkeit, mit der Polen immer wieder geteilt und besetzt wurde, haben das Bewusstsein der Nation geprägt, doch ihr Selbstbewusstsein nicht brechen können. Wer Holzers Werk liest, begreift, was Europa den Polen verdankt und dass es ohne Polen nicht wäre, was es heute ist.