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Rechtssemantik und forensische Rhetorik

Untersuchungen zu Wortschatz, Stil und Grammatik der Sprache koptischer Rechtsurkunden

Viac o knihe

Unter fachsprachenlinguistischer Fragestellung wird die Textierung koptischer Rechtsurkunden untersucht, wobei der Rechtswortschatz und bestimmte stilistische Figuren als charakteristisch für die Fachprosa dieser Texte beschrieben werden. Der erste Teil widmet sich der Frage nach möglichen Zusammenhängen zwischen demotischem und koptischem Urkundenwesen. Es werden die äußeren Bedingungen betrachtet, wie das Ende der Ausfertigung demotischer Urkunden und der Beginn koptischer Rechtsurkunden, sowie die Jahrhunderte griechischsprachiger Urkundenherstellung in Ägypten. Methodisch wird die Möglichkeit einer inneren Kontinuität in materiellen oder formellen Phänomenen reflektiert. Auf der elementaren Strukturebene des Rechtswortschatzes wird eine Tradition festgestellt, die demotisches und koptisches Urkundenwesen verbindet. Der zweite Teil untersucht die Entwicklung und geografische Verteilung alter Rechtswörter sowie lexikalische Sprachkontaktphänomene im Rechtswortschatz. Der dritte Teil behandelt grammatische Besonderheiten der Dokumentensprache im Vergleich zum literarischen Standard des Sahidischen, typische stilistische Figuren der Urkundensprache und intertextuelle Beziehungen zwischen koptischen Rechtsurkunden und anderen koptischen Textsorten. Der vierte Teil bietet ein Fachwörterbuch zum koptischen Rechtswortschatz, gegliedert in 320 Lemmata und zahlreiche Sublemmata.

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Rechtssemantik und forensische Rhetorik, Tonio Sebastian Richter

Jazyk
Rok vydania
2008
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(pevná)
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Titul
Rechtssemantik und forensische Rhetorik
Podtitul
Untersuchungen zu Wortschatz, Stil und Grammatik der Sprache koptischer Rechtsurkunden
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Harrassowitz
Rok vydania
2008
Väzba
pevná
Počet strán
447
ISBN10
3447056312
ISBN13
9783447056311
Série
Anotácia
Unter fachsprachenlinguistischer Fragestellung wird die Textierung koptischer Rechtsurkunden untersucht, wobei der Rechtswortschatz und bestimmte stilistische Figuren als charakteristisch für die Fachprosa dieser Texte beschrieben werden. Der erste Teil widmet sich der Frage nach möglichen Zusammenhängen zwischen demotischem und koptischem Urkundenwesen. Es werden die äußeren Bedingungen betrachtet, wie das Ende der Ausfertigung demotischer Urkunden und der Beginn koptischer Rechtsurkunden, sowie die Jahrhunderte griechischsprachiger Urkundenherstellung in Ägypten. Methodisch wird die Möglichkeit einer inneren Kontinuität in materiellen oder formellen Phänomenen reflektiert. Auf der elementaren Strukturebene des Rechtswortschatzes wird eine Tradition festgestellt, die demotisches und koptisches Urkundenwesen verbindet. Der zweite Teil untersucht die Entwicklung und geografische Verteilung alter Rechtswörter sowie lexikalische Sprachkontaktphänomene im Rechtswortschatz. Der dritte Teil behandelt grammatische Besonderheiten der Dokumentensprache im Vergleich zum literarischen Standard des Sahidischen, typische stilistische Figuren der Urkundensprache und intertextuelle Beziehungen zwischen koptischen Rechtsurkunden und anderen koptischen Textsorten. Der vierte Teil bietet ein Fachwörterbuch zum koptischen Rechtswortschatz, gegliedert in 320 Lemmata und zahlreiche Sublemmata.