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Die Liebe und das Abendland

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Der Autor präsentiert eine tiefgründige Mischung aus Wahrheiten und provokanten Thesen, die sich um die fruchtbaren Beziehungen zwischen der einst mächtigen Bewegung der Katharer und dem höfischen Minnesang gruppieren. Diese Beziehungen bilden das Fundament der abendländischen Dichtung. Denis de Rougemont untersucht den abendländischen Menschen und sein archaisches Schuldgefühl, das nach tragischer Erlösung strebt. Dieses Thema zieht sich durch bedeutende Werke der abendländischen Kultur, einschließlich Tristan und Isolde, dem Roman de la Rose, Dantes Vita Nuova, Petrarcas Canzoniere, Cervantes' Don Quijote, Shakespeares Romeo und Julia, Racines Phèdre und Rousseaus La Nouvelle Héloise. Auch die deutsche Romantik, die Libretti Wagners sowie die Glorifizierungen von Krieg und Tod werden betrachtet. Ausgehend vom Mythos von Tristan und Isolde skizziert der Autor das leidenschaftliche Menschsein. Das erste Buch beleuchtet den verborgenen Gehalt der Legende und die Facetten der Leidenschaft. Das zweite Buch erforscht die religiösen Ursprünge des Mythos, während die nachfolgenden Werke dessen Auswirkungen in Mystik, Literatur, Kriegskunst und Ehemoral verfolgen. Das abschließende Buch vollendet die Beschreibung der Leidenschaft, denn wahres Wissen erlangt man nur über das, was man übersteigt oder dessen Grenzen man berührt.

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Die Liebe und das Abendland, Denis De Rougemont

Jazyk
Rok vydania
2007
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(pevná)
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4,1
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Ed. Epoché
Rok vydania
2007
Väzba
pevná
Počet strán
424
ISBN10
3937592164
ISBN13
9783937592169
Série
Pôvodný názov
L' amour et l'occident
Hodnotenie
4,1 z 5
Anotácia
Der Autor präsentiert eine tiefgründige Mischung aus Wahrheiten und provokanten Thesen, die sich um die fruchtbaren Beziehungen zwischen der einst mächtigen Bewegung der Katharer und dem höfischen Minnesang gruppieren. Diese Beziehungen bilden das Fundament der abendländischen Dichtung. Denis de Rougemont untersucht den abendländischen Menschen und sein archaisches Schuldgefühl, das nach tragischer Erlösung strebt. Dieses Thema zieht sich durch bedeutende Werke der abendländischen Kultur, einschließlich Tristan und Isolde, dem Roman de la Rose, Dantes Vita Nuova, Petrarcas Canzoniere, Cervantes' Don Quijote, Shakespeares Romeo und Julia, Racines Phèdre und Rousseaus La Nouvelle Héloise. Auch die deutsche Romantik, die Libretti Wagners sowie die Glorifizierungen von Krieg und Tod werden betrachtet. Ausgehend vom Mythos von Tristan und Isolde skizziert der Autor das leidenschaftliche Menschsein. Das erste Buch beleuchtet den verborgenen Gehalt der Legende und die Facetten der Leidenschaft. Das zweite Buch erforscht die religiösen Ursprünge des Mythos, während die nachfolgenden Werke dessen Auswirkungen in Mystik, Literatur, Kriegskunst und Ehemoral verfolgen. Das abschließende Buch vollendet die Beschreibung der Leidenschaft, denn wahres Wissen erlangt man nur über das, was man übersteigt oder dessen Grenzen man berührt.