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Hitlers Arzt Karl Brandt

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Karl Brandt, geboren 1904, war ursprünglich als Arzt im Umfeld Albert Schweitzers tätig, gehörte jedoch ab 1934 zu Hitlers Führungszirkel. Der talentierte Chirurg und Organisator, ein enger Freund Albert Speers, erlangte zunehmend Macht und war in grausame Verbrechen verwickelt, darunter Hepatitis- und Kampstoffexperimente an KZ-Häftlingen. Im Nürnberger Ärzteprozess stellte sich Brandt als verantwortungsbewusster Mediziner dar und verteidigte die Euthanasie, während er entrüstet "nicht schuldig" plädierte. Ulf Schmidt beleuchtet Brandts vielschichtigen Charakter und die Hintergründe der Normalität des Inhumanen im Nationalsozialismus, was zu aktuellen Debatten über medizinische Ethik führt. Schmidt analysiert fesselnd und tiefgründig die Motive ambitionierter NS-Mediziner und die Machtstrukturen im Dritten Reich. Die Biographie enthüllt, wie ein kultivierter und idealistischer Arzt sich den unmenschlichen Prinzipien der Nationalsozialisten verschrieb und bis zu seiner Hinrichtung überzeugt war, im Sinne eines gesunden "Volkskörpers" zu handeln, selbst wenn dies bedeutete, Kranke und Gebrechliche zu töten.

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Hitlers Arzt Karl Brandt, Ulf Schmidt

Jazyk
Rok vydania
2009
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(pevná)
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Titul
Hitlers Arzt Karl Brandt
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Aufbau
Rok vydania
2009
Väzba
pevná
Počet strán
750
ISBN10
3351026714
ISBN13
9783351026714
Série
Pôvodný názov
Karl Brandt: the Nazi doctor
Hodnotenie
4 z 5
Anotácia
Karl Brandt, geboren 1904, war ursprünglich als Arzt im Umfeld Albert Schweitzers tätig, gehörte jedoch ab 1934 zu Hitlers Führungszirkel. Der talentierte Chirurg und Organisator, ein enger Freund Albert Speers, erlangte zunehmend Macht und war in grausame Verbrechen verwickelt, darunter Hepatitis- und Kampstoffexperimente an KZ-Häftlingen. Im Nürnberger Ärzteprozess stellte sich Brandt als verantwortungsbewusster Mediziner dar und verteidigte die Euthanasie, während er entrüstet "nicht schuldig" plädierte. Ulf Schmidt beleuchtet Brandts vielschichtigen Charakter und die Hintergründe der Normalität des Inhumanen im Nationalsozialismus, was zu aktuellen Debatten über medizinische Ethik führt. Schmidt analysiert fesselnd und tiefgründig die Motive ambitionierter NS-Mediziner und die Machtstrukturen im Dritten Reich. Die Biographie enthüllt, wie ein kultivierter und idealistischer Arzt sich den unmenschlichen Prinzipien der Nationalsozialisten verschrieb und bis zu seiner Hinrichtung überzeugt war, im Sinne eines gesunden "Volkskörpers" zu handeln, selbst wenn dies bedeutete, Kranke und Gebrechliche zu töten.