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Die Würde des Menschen oder: der blinde Fleck in unserer Gesellschaft

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'Scham ist die Hüterin der menschlichen Würde.' Leon Wurmser - Menschenwürde und Scham: ein überfälliges Thema - Analysen, Rahmenbedingungen und konstruktive Ausblicke; für eine menschenwürdige Gesellschaft 'Die Würde des Menschen ist unantastbar' – so ist es im Artikel 1 unseres Grundgesetzes verankert. Wenn aber alte Menschen als 'Schrott' bezeichnet werden, Arbeitslose als 'Wohlstandsmüll', Lehrer als 'Halbtagsjobber' oder Ostdeutsche als 'zurückgebliebene Ossis' – dann stimmt etwas nicht mehr in unserer Gesellschaft. Laut Stephan Marks gehört die Entwürdigung der Menschen schon so sehr zu unserem Alltag, dass dies oft gar nicht mehr wahrgenommen wird. Folge solcher 'Vergiftung' ist, dass z. B. an Schulen unschätzbare Potenziale und damit künftige Lebenschancen junger Menschen zerstört werden, dass eine immer größere Anzahl von Akademikern die Bundesrepublik verlässt und auch, dass ungezählte junge Menschen in Depression, Sucht, Mobbing, Gewalt, Rechtsextremismus oder Suizid flüchten. Der Autor analysiert diese alltäglichen Entwürdigungen und weist konstruktive Wege zu einer menschenwürdigeren Gesellschaft.

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Die Würde des Menschen oder: der blinde Fleck in unserer Gesellschaft, Stephan Marks

Jazyk
Rok vydania
2010
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(pevná)
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Titul
Die Würde des Menschen oder: der blinde Fleck in unserer Gesellschaft
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2010
Väzba
pevná
Počet strán
240
ISBN10
3579067559
ISBN13
9783579067551
Série
Hodnotenie
5 z 5
Anotácia
'Scham ist die Hüterin der menschlichen Würde.' Leon Wurmser - Menschenwürde und Scham: ein überfälliges Thema - Analysen, Rahmenbedingungen und konstruktive Ausblicke; für eine menschenwürdige Gesellschaft 'Die Würde des Menschen ist unantastbar' – so ist es im Artikel 1 unseres Grundgesetzes verankert. Wenn aber alte Menschen als 'Schrott' bezeichnet werden, Arbeitslose als 'Wohlstandsmüll', Lehrer als 'Halbtagsjobber' oder Ostdeutsche als 'zurückgebliebene Ossis' – dann stimmt etwas nicht mehr in unserer Gesellschaft. Laut Stephan Marks gehört die Entwürdigung der Menschen schon so sehr zu unserem Alltag, dass dies oft gar nicht mehr wahrgenommen wird. Folge solcher 'Vergiftung' ist, dass z. B. an Schulen unschätzbare Potenziale und damit künftige Lebenschancen junger Menschen zerstört werden, dass eine immer größere Anzahl von Akademikern die Bundesrepublik verlässt und auch, dass ungezählte junge Menschen in Depression, Sucht, Mobbing, Gewalt, Rechtsextremismus oder Suizid flüchten. Der Autor analysiert diese alltäglichen Entwürdigungen und weist konstruktive Wege zu einer menschenwürdigeren Gesellschaft.