Bookbot

Schimpfwörter - Beschimpfungen - Pejorisierungen

Parametre

  • 251 stránok
  • 9 hodin čítania

Viac o knihe

Verbale Beschimpfungen sind keine zufälligen Sprachhandlungen, sondern basieren auf gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität und Abweichung. Sie üben Macht aus, indem sie die Beschimpften abwerten und die Positionen der Beteiligten stärken. Der gesellschaftliche Umgang mit solchen Beschimpfungen ist ambivalent: Während die verletzende Wirkung bekannt ist, wird in rechtlichen Auseinandersetzungen oft nur körperliche Gewalt als Diskriminierung anerkannt. Es wird unterstellt, dass den Betroffenen durch verbale Gewalt „nicht wirklich etwas geschehen ist“. Diskriminierung entsteht jedoch nicht durch die Worte selbst, sondern durch ihre Verwendung und die gesellschaftlichen Zuschreibungen, die damit verbunden sind. So können beispielsweise im Hip Hop Schimpfwörter auch als positive Selbstbezeichnungen fungieren. Die Herausgeberinnen sind erfahrene Wissenschaftlerinnen im Bereich Gender Studies und Sprachanalyse, mit umfangreicher Lehr- und Forschungserfahrung in Deutschland und Skandinavien.

Nákup knihy

Schimpfwörter - Beschimpfungen - Pejorisierungen, Lann Hornscheidt

Jazyk
Rok vydania
2011
product-detail.submit-box.info.binding
(mäkká)
Akonáhle sa objaví, pošleme e-mail.

Platobné metódy

Nikto zatiaľ neohodnotil.Ohodnotiť

Titul
Schimpfwörter - Beschimpfungen - Pejorisierungen
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Brandes & Apsel
Rok vydania
2011
Väzba
mäkká
Počet strán
251
ISBN10
3860996843
ISBN13
9783860996843
Série
Anotácia
Verbale Beschimpfungen sind keine zufälligen Sprachhandlungen, sondern basieren auf gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität und Abweichung. Sie üben Macht aus, indem sie die Beschimpften abwerten und die Positionen der Beteiligten stärken. Der gesellschaftliche Umgang mit solchen Beschimpfungen ist ambivalent: Während die verletzende Wirkung bekannt ist, wird in rechtlichen Auseinandersetzungen oft nur körperliche Gewalt als Diskriminierung anerkannt. Es wird unterstellt, dass den Betroffenen durch verbale Gewalt „nicht wirklich etwas geschehen ist“. Diskriminierung entsteht jedoch nicht durch die Worte selbst, sondern durch ihre Verwendung und die gesellschaftlichen Zuschreibungen, die damit verbunden sind. So können beispielsweise im Hip Hop Schimpfwörter auch als positive Selbstbezeichnungen fungieren. Die Herausgeberinnen sind erfahrene Wissenschaftlerinnen im Bereich Gender Studies und Sprachanalyse, mit umfangreicher Lehr- und Forschungserfahrung in Deutschland und Skandinavien.