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Die Entmündigung

Ein Plädoyer für die Freiheit

Viac o knihe

Die Welt ist aus den Fugen. Finanz-, Banken- und Staatsschuldenkrisen treten gleichzeitig auf, während täglich neue Rettungsfonds gebildet oder bestehende aufgestockt werden. Millionen sind vernachlässigbar, Milliarden überschaubar, und nur Billionen gelten als angemessen. Ein unbegrenzter Schutzschirm soll nun die marode Welt retten, und fast alle Wohlfahrtsstaaten sind in diesen Wahnsinn verstrickt. Die öffentliche Meinung sieht das Desaster als Ergebnis verantwortungsloser Spekulanten und Banker, die gestoppt werden müssen. Die Occupy-Bewegung bringt dies mit dem Slogan „Wir sind die 99 Prozent“ auf den Punkt. Die Frage, wie eine kleine Gruppe von Akteuren die Welt destabilisieren kann, bleibt unbeantwortet. Das Ausmaß der Lügen verdeutlicht die Schwere der Verwerfungen. Dabei steht das Konzept des Wohlfahrtsstaats selbst vor dem Scheitern. Er benötigt Spekulation und Schulden, um den Schein seiner Ansprüche aufrechtzuerhalten. Das Versprechen, neben materiellem Wohlstand auch individuelles Glück zu bieten, erweist sich als hohl. Der Wohlfahrtsstaat handelt im Namen der Bürger, was Freiheit einschränkt und Entmündigung zur Norm macht. Um dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten, ist eine Rückbesinnung auf die Tradition notwendig, die Freiheit in die europäische Geistesgeschichte eingeführt hat. Nur so kann der Weg aus dieser Krise gefunden werden.

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Die Entmündigung, Peter Krämer

Jazyk
Rok vydania
2012
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Podtitul
Ein Plädoyer für die Freiheit
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Legomena Verlag
Rok vydania
2012
Väzba
mäkká
Počet strán
531
ISBN10
3943972003
ISBN13
9783943972009
Série
Anotácia
Die Welt ist aus den Fugen. Finanz-, Banken- und Staatsschuldenkrisen treten gleichzeitig auf, während täglich neue Rettungsfonds gebildet oder bestehende aufgestockt werden. Millionen sind vernachlässigbar, Milliarden überschaubar, und nur Billionen gelten als angemessen. Ein unbegrenzter Schutzschirm soll nun die marode Welt retten, und fast alle Wohlfahrtsstaaten sind in diesen Wahnsinn verstrickt. Die öffentliche Meinung sieht das Desaster als Ergebnis verantwortungsloser Spekulanten und Banker, die gestoppt werden müssen. Die Occupy-Bewegung bringt dies mit dem Slogan „Wir sind die 99 Prozent“ auf den Punkt. Die Frage, wie eine kleine Gruppe von Akteuren die Welt destabilisieren kann, bleibt unbeantwortet. Das Ausmaß der Lügen verdeutlicht die Schwere der Verwerfungen. Dabei steht das Konzept des Wohlfahrtsstaats selbst vor dem Scheitern. Er benötigt Spekulation und Schulden, um den Schein seiner Ansprüche aufrechtzuerhalten. Das Versprechen, neben materiellem Wohlstand auch individuelles Glück zu bieten, erweist sich als hohl. Der Wohlfahrtsstaat handelt im Namen der Bürger, was Freiheit einschränkt und Entmündigung zur Norm macht. Um dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten, ist eine Rückbesinnung auf die Tradition notwendig, die Freiheit in die europäische Geistesgeschichte eingeführt hat. Nur so kann der Weg aus dieser Krise gefunden werden.