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Die Freiheit und das Gehirn

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Die Freiheit des menschlichen Denkens wird von einigen prominenten Vertretern der Hirnforschung in Frage gestellt. Der renommierte Neurologe und Philosoph Detlef B. Linke argumentiert jedoch, dass Kreativität und Zeit eine zentrale Rolle im menschlichen Denken und Handeln spielen und somit die Freiheit des Denkens manifestieren. Laut bestimmten Hirnforschern ist die Überzeugung von der Denk- und Handlungsfreiheit des Menschen lediglich eine nützliche Illusion. Linke widerspricht dieser Ansicht und betont, dass das Modell des Gehirns, das Entscheidungen trifft, bevor uns ein Gedanke bewusst wird, nicht für alle Denkprozesse gilt. Insbesondere bei Reflexionsprozessen, die langfristigen Lebensentscheidungen und begründetem Handeln vorausgehen, bleibt das Denken unter individueller Kontrolle. Während das Gehirn schnell Entscheidungen für unmittelbare Handlungen trifft, ermöglichen uns größere Zeitfenster, verschiedene Denkinhalte und Handlungsalternativen zu entwerfen, zu korrigieren und auszuführen. Menschliche Kreativität ist demnach der beste Beleg für die Denk- und Handlungsfreiheit. Linkes Werk ist ein wichtiger und kontroverser Beitrag zur Debatte über die Autonomie des Denkens und stellt eine gewichtige Gegenstimme zum neurobiologischen Determinismus dar.

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Die Freiheit und das Gehirn, Detkef B. Linke

Jazyk
Rok vydania
2005
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Titul
Die Freiheit und das Gehirn
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Beck
Rok vydania
2005
Väzba
mäkká
ISBN10
3406528740
ISBN13
9783406528743
Série
Hodnotenie
2 z 5
Anotácia
Die Freiheit des menschlichen Denkens wird von einigen prominenten Vertretern der Hirnforschung in Frage gestellt. Der renommierte Neurologe und Philosoph Detlef B. Linke argumentiert jedoch, dass Kreativität und Zeit eine zentrale Rolle im menschlichen Denken und Handeln spielen und somit die Freiheit des Denkens manifestieren. Laut bestimmten Hirnforschern ist die Überzeugung von der Denk- und Handlungsfreiheit des Menschen lediglich eine nützliche Illusion. Linke widerspricht dieser Ansicht und betont, dass das Modell des Gehirns, das Entscheidungen trifft, bevor uns ein Gedanke bewusst wird, nicht für alle Denkprozesse gilt. Insbesondere bei Reflexionsprozessen, die langfristigen Lebensentscheidungen und begründetem Handeln vorausgehen, bleibt das Denken unter individueller Kontrolle. Während das Gehirn schnell Entscheidungen für unmittelbare Handlungen trifft, ermöglichen uns größere Zeitfenster, verschiedene Denkinhalte und Handlungsalternativen zu entwerfen, zu korrigieren und auszuführen. Menschliche Kreativität ist demnach der beste Beleg für die Denk- und Handlungsfreiheit. Linkes Werk ist ein wichtiger und kontroverser Beitrag zur Debatte über die Autonomie des Denkens und stellt eine gewichtige Gegenstimme zum neurobiologischen Determinismus dar.