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Zukunftsfähige Agrarwirtschaft

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Landwirtschaftliche Produkte sind in Deutschland und Europa so billig wie nie - zahlreiche Betriebe können trotz agrarischer Rationalisierung und Subventionierung wirtschaftlich kaum überleben; zugleich ist die konventionelle industrialisierte Landwirtschaft, der wir unsere sichere Ernährungsbasis verdanken, beim jungen und urbanen Publikum als Umweltsünder verschrien. Dabei ist unbestritten, dass Massentierhaltung, übermäßiger Fleischkonsum und Überdüngung erheblich zu Umweltzerstörung und Klimawandel beitragen, wodurch wiederum Welternährung und die Existenz von über 2 Milliarden Kleinbauern in den unterentwickelten Ländern akut gefährdet sind. Dennoch kann es ein ökologisch motiviertes "Back to the roots" nicht geben, die Welternährung ist mit rein ökologischer Landwirtschaft - zumindest ohne gravierenden Konsumverzicht - nicht sicherzustellen. Die Entwicklung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft gleicht damit stellenweise der Quadratur des Kreises, viele Ansätze werden zerrieben zwischen nationalen und internationalen, einzelwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen. Dieser Band der Sachbuchreihe Denkanstöße will nicht bei der Problemanalyse verharren, sondern Lösungen aufzeigen, die die ökonomischen und ökologischen Aspekte berücksichtigen sowie die Interessen der Verbraucher und Landwirte in Einklang zu bringen versuchen.

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Zukunftsfähige Agrarwirtschaft, Dieter Thomaschewski

Jazyk
Rok vydania
2023
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(mäkká)
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Titul
Zukunftsfähige Agrarwirtschaft
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Kohlhammer
Rok vydania
2023
Väzba
mäkká
Počet strán
308
ISBN10
3170405705
ISBN13
9783170405707
Série
Anotácia
Landwirtschaftliche Produkte sind in Deutschland und Europa so billig wie nie - zahlreiche Betriebe können trotz agrarischer Rationalisierung und Subventionierung wirtschaftlich kaum überleben; zugleich ist die konventionelle industrialisierte Landwirtschaft, der wir unsere sichere Ernährungsbasis verdanken, beim jungen und urbanen Publikum als Umweltsünder verschrien. Dabei ist unbestritten, dass Massentierhaltung, übermäßiger Fleischkonsum und Überdüngung erheblich zu Umweltzerstörung und Klimawandel beitragen, wodurch wiederum Welternährung und die Existenz von über 2 Milliarden Kleinbauern in den unterentwickelten Ländern akut gefährdet sind. Dennoch kann es ein ökologisch motiviertes "Back to the roots" nicht geben, die Welternährung ist mit rein ökologischer Landwirtschaft - zumindest ohne gravierenden Konsumverzicht - nicht sicherzustellen. Die Entwicklung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft gleicht damit stellenweise der Quadratur des Kreises, viele Ansätze werden zerrieben zwischen nationalen und internationalen, einzelwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen. Dieser Band der Sachbuchreihe Denkanstöße will nicht bei der Problemanalyse verharren, sondern Lösungen aufzeigen, die die ökonomischen und ökologischen Aspekte berücksichtigen sowie die Interessen der Verbraucher und Landwirte in Einklang zu bringen versuchen.