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Hier liegt Bitterkeit begraben

Über Ressentiments und ihre Heilung | »Das Buch der Stunde.« DIE ZEIT

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»Ressentiments sind die gefährlichste Krankheit für die Demokratie.« Diese Aussage beleuchtet ein zentrales Problem der politischen Philosophie und Psychoanalyse: die dumpfe Unzufriedenheit und Bitterkeit, die als Ressentiment bezeichnet wird. Cynthia Fleury untersucht in ihrem gefeierten Werk die Ursprünge und das Wesen des Ressentiments und fragt, wie wir dessen bedrohliche Impulse in unseren Demokratien eindämmen und heilen können. Sie greift auf die Überlegungen von Denkern wie Nietzsche, Scheler, Freud, Adorno und Fanon zurück und entwickelt eine klinische Perspektive: Das Ziel einer Therapie besteht nicht nur in Erkenntnis, sondern auch darin, durch das eigene Leiden wieder handlungsfähig zu werden. Auf kollektiver Ebene wird das Verhältnis von Psyche und Politik beleuchtet, insbesondere in einer globalisierten Welt, in der Ressentiments verstärkt auftreten. Der demokratische Rechtsstaat wird als mehr als nur ein institutionelles Verfahren betrachtet; er ist auch eine notwendige Form der »Fürsorge«, um zu verhindern, dass Bürger in Ressentiments abgleiten. Diese Untersuchung an der Schnittstelle von Philosophie, Psychoanalyse und Politik bietet faszinierende Einsichten in die Herausforderungen der Demokratie.

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Hier liegt Bitterkeit begraben, Cynthia Fleury

Jazyk
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2023
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Podtitul
Über Ressentiments und ihre Heilung | »Das Buch der Stunde.« DIE ZEIT
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2023
Väzba
pevná
Počet strán
316
ISBN10
3518587951
ISBN13
9783518587959
Série
Hodnotenie
3 z 5
Anotácia
»Ressentiments sind die gefährlichste Krankheit für die Demokratie.« Diese Aussage beleuchtet ein zentrales Problem der politischen Philosophie und Psychoanalyse: die dumpfe Unzufriedenheit und Bitterkeit, die als Ressentiment bezeichnet wird. Cynthia Fleury untersucht in ihrem gefeierten Werk die Ursprünge und das Wesen des Ressentiments und fragt, wie wir dessen bedrohliche Impulse in unseren Demokratien eindämmen und heilen können. Sie greift auf die Überlegungen von Denkern wie Nietzsche, Scheler, Freud, Adorno und Fanon zurück und entwickelt eine klinische Perspektive: Das Ziel einer Therapie besteht nicht nur in Erkenntnis, sondern auch darin, durch das eigene Leiden wieder handlungsfähig zu werden. Auf kollektiver Ebene wird das Verhältnis von Psyche und Politik beleuchtet, insbesondere in einer globalisierten Welt, in der Ressentiments verstärkt auftreten. Der demokratische Rechtsstaat wird als mehr als nur ein institutionelles Verfahren betrachtet; er ist auch eine notwendige Form der »Fürsorge«, um zu verhindern, dass Bürger in Ressentiments abgleiten. Diese Untersuchung an der Schnittstelle von Philosophie, Psychoanalyse und Politik bietet faszinierende Einsichten in die Herausforderungen der Demokratie.