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Planen und Bauen im Nationalsozialismus

Voraussetzungen, Institutionen, Wirkungen

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Im Auftrag der Bundesregierung wurde ein umfassendes Forschungsprojekt durchgeführt, das über fünf Jahre die Verstrickungen von Institutionen und Personen, die im Dritten Reich für Planen und Bauen verantwortlich waren, in die Verbrechen des nationalsozialistischen Staates untersucht. Mit Beiträgen von 28 Forschenden auf mehr als 1300 Seiten beleuchtet die Untersuchung nicht nur die Jahre 1933 bis 1945, sondern auch die personellen und ideologischen Kontinuitäten und Diskontinuitäten davor und danach. Die vierbändige Publikation analysiert die Reichsbauverwaltung in der Zeit von 1933 bis 1945 und umfasst ein breites Spektrum des Bausektors, einschließlich Wohnungsbau, Städtebau und Infrastrukturprojekte für Militär und Rüstungsindustrie. Auch die Nutzung dieser Bauprojekte für die Propaganda des NS-Regimes wird thematisiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Baugeschehen im Kontext der NS-Vernichtungspolitik in Ghettos und Konzentrationslagern sowie der Raumplanung in den besetzten Gebieten im Osten, die gemäß der NS-Ideologie umgestaltet wurden. Zudem wird die Zeit nach 1945 in den beiden deutschen Nachfolgestaaten betrachtet, wobei Fragen zur institutionellen Verortung des Politikfelds „Bauen“, zu personellen Kontinuitäten und Brüchen sowie zum denkmalpflegerischen Umgang mit baulichen Relikten der NS-Zeit aufgeworfen werden.

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Planen und Bauen im Nationalsozialismus, Kolektív autorov

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2023
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Titul
Planen und Bauen im Nationalsozialismus
Podtitul
Voraussetzungen, Institutionen, Wirkungen
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Hirmer
Rok vydania
2023
Väzba
pevná
Počet strán
1304
ISBN10
3777441147
ISBN13
9783777441146
Série
Hodnotenie
4 z 5
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Im Auftrag der Bundesregierung wurde ein umfassendes Forschungsprojekt durchgeführt, das über fünf Jahre die Verstrickungen von Institutionen und Personen, die im Dritten Reich für Planen und Bauen verantwortlich waren, in die Verbrechen des nationalsozialistischen Staates untersucht. Mit Beiträgen von 28 Forschenden auf mehr als 1300 Seiten beleuchtet die Untersuchung nicht nur die Jahre 1933 bis 1945, sondern auch die personellen und ideologischen Kontinuitäten und Diskontinuitäten davor und danach. Die vierbändige Publikation analysiert die Reichsbauverwaltung in der Zeit von 1933 bis 1945 und umfasst ein breites Spektrum des Bausektors, einschließlich Wohnungsbau, Städtebau und Infrastrukturprojekte für Militär und Rüstungsindustrie. Auch die Nutzung dieser Bauprojekte für die Propaganda des NS-Regimes wird thematisiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Baugeschehen im Kontext der NS-Vernichtungspolitik in Ghettos und Konzentrationslagern sowie der Raumplanung in den besetzten Gebieten im Osten, die gemäß der NS-Ideologie umgestaltet wurden. Zudem wird die Zeit nach 1945 in den beiden deutschen Nachfolgestaaten betrachtet, wobei Fragen zur institutionellen Verortung des Politikfelds „Bauen“, zu personellen Kontinuitäten und Brüchen sowie zum denkmalpflegerischen Umgang mit baulichen Relikten der NS-Zeit aufgeworfen werden.