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Domus Marienburg in Preußen

Eine Burg des Deutschen Ordens im Rechtecktypus

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Der Bau des Konventshauses in Marienburg, von 1309 bis 1457 Sitz des Hochmeisterkonvents des Deutschen Ordens, begann in den 1270er Jahren und wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts durch umfangreiche Erweiterungen vollendet. Die monumentale Backsteingotik der Burgresidenz zeichnet sich durch reichen Schmuck aus und verbindet strukturelle Merkmale eines Herrschersitzes mit der Idee des sacrum, verkörpert durch die Konventskirche St. Marien. Die Architektur belegt seit dem 13. Jahrhundert die herausragende Bedeutung des Baus, insbesondere die Kirche mit der „Goldenen Pforte“, der „Westempore“ und der Chorschranke sowie der kolossalen Marienburger Madonna. Weitere bedeutende Elemente sind der Kreuzgang im Innenhof und die gemalte Galerie der Hochmeister im Kapitelsaal, wo das Thronbild Mariens als Patronin Preußens zu sehen ist. Die Architektur des Konventshauses verbindet westeuropäische Traditionen mit der Wehrarchitektur der Kreuzritter. In der vorliegenden Monographie wird das Marienburger Hochschloss als herausragendes, jedoch weitgehend unbekanntes Architekturwerk des Spätmittelalters dargestellt. Die korrigierte und aktualisierte Bearbeitung berücksichtigt die seit 2014 erschienene wissenschaftliche Literatur und ergänzt die Bibliographie bis 2020.

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Domus Marienburg in Preußen, Kazimierz Pospieszny

Jazyk
Rok vydania
2023
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Titul
Domus Marienburg in Preußen
Podtitul
Eine Burg des Deutschen Ordens im Rechtecktypus
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Imhof Verlag
Rok vydania
2023
ISBN10
3731913097
ISBN13
9783731913092
Série
Anotácia
Der Bau des Konventshauses in Marienburg, von 1309 bis 1457 Sitz des Hochmeisterkonvents des Deutschen Ordens, begann in den 1270er Jahren und wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts durch umfangreiche Erweiterungen vollendet. Die monumentale Backsteingotik der Burgresidenz zeichnet sich durch reichen Schmuck aus und verbindet strukturelle Merkmale eines Herrschersitzes mit der Idee des sacrum, verkörpert durch die Konventskirche St. Marien. Die Architektur belegt seit dem 13. Jahrhundert die herausragende Bedeutung des Baus, insbesondere die Kirche mit der „Goldenen Pforte“, der „Westempore“ und der Chorschranke sowie der kolossalen Marienburger Madonna. Weitere bedeutende Elemente sind der Kreuzgang im Innenhof und die gemalte Galerie der Hochmeister im Kapitelsaal, wo das Thronbild Mariens als Patronin Preußens zu sehen ist. Die Architektur des Konventshauses verbindet westeuropäische Traditionen mit der Wehrarchitektur der Kreuzritter. In der vorliegenden Monographie wird das Marienburger Hochschloss als herausragendes, jedoch weitgehend unbekanntes Architekturwerk des Spätmittelalters dargestellt. Die korrigierte und aktualisierte Bearbeitung berücksichtigt die seit 2014 erschienene wissenschaftliche Literatur und ergänzt die Bibliographie bis 2020.